SIM-Swapping, Kriminelle

SIM-Swapping: So kapern Kriminelle Ihre Handynummer

19.01.2026 - 08:14:12

Kriminelle übernehmen Mobilfunknummern, um Bankkonten und Online-Profile zu kapern. Experten erklären die Gefahren und geben konkrete Schutzmaßnahmen an die Hand.

SIM-Swapping wird zur perfiden Gefahr für Smartphone-Nutzer. Kriminelle übernehmen dabei Ihre Mobilfunknummer, um sich Zugang zu Bankkonten und Online-Profilen zu verschaffen. Polizei und Sicherheitsexperten warnen eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

So funktioniert der digitale Identitätsklau

Die Täter sammeln zunächst persönliche Daten ihrer Opfer – oft aus früheren Datenlecks oder durch Phishing. Mit diesen Informationen kontaktieren sie dann den Mobilfunkanbieter. Sie geben sich als der echte Kunde aus und behaupten, das Handy sei verloren. Ihr Ziel: die Aktivierung einer neuen SIM-Karte auf ihre eigene.

Gelingt die Täuschung, wird die alte SIM des Opfers deaktiviert. Die Kriminellen erhalten die volle Kontrolle über die Rufnummer. In diesem Moment bricht für das Opfer die Mobilfunkverbindung ab. Für die Betrüger öffnen sich dagegen alle Türen.

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Warum Ihre Handynummer der Schlüssel ist

Viele Online-Dienste nutzen die Telefonnummer als Sicherheitsanker. Sie dient zur Passwort-Wiederherstellung oder für die Zwei-Faktor-Authentifizierung per SMS. Mit der gekaperten Nummer können Angreifer daher:
* Passwörter für E-Mail- und Social-Media-Konten zurücksetzen
* Überweisungen per SMS-TAN bestätigen
* Auf private Nachrichten und geschäftliche Kommunikation zugreifen

Die Folgen sind oft verheerend. Bankkonten werden geleert, Kredite im Namen des Opfers aufgenommen und der digitale Ruf zerstört. Der finanzielle Schaden erreicht schnell fünfstellige Beträge.

Diese Warnsignale sollten Sie alarmieren

Ein SIM-Swap-Angriff kommt meist überraschend. Doch es gibt klare Anzeichen:
* Plötzlicher Netzverlust: Ihr Smartphone zeigt “Kein Netz” an, ohne erkennbaren Grund.
* Unerklärliche Bestätigungen: Sie erhalten SMS oder Mails über eine SIM-Karten-Bestellung, die Sie nicht getätigt haben.
* Verdächtige Aktivitäten: Unbekannte Logins bei Ihren Konten oder fremde Transaktionen tauchen auf.

Bei diesen Warnzeichen müssen Sie sofort handeln. Kontaktieren Sie umgehend Ihren Mobilfunkanbieter und Ihre Bank.

So schützen Sie sich wirksam

Einen absoluten Schutz gibt es nicht, aber Sie können das Risiko deutlich senken. Setzen Sie auf diese Maßnahmen:

Sichern Sie Ihr Mobilfunkkonto ab. Richten Sie bei Ihrem Anbieter ein starkes Kundenkennwort oder eine PIN ein. Manche Provider bieten spezielle SIM-Schutzfunktionen an, die einen Tausch blockieren.

Verzichten Sie auf SMS zur Bestätigung. Nutzen Sie für die Zwei-Faktor-Authentifizierung stattdessen Authenticator-Apps oder Hardware-Sicherheitsschlüssel. Diese sind nicht an Ihre Telefonnummer gebunden.

Gehen Sie sparsam mit Daten um. Teilen Sie Ihre Handynummer und persönliche Informationen nur, wenn es nötig ist. Je weniger Angriffsfläche Sie bieten, desto besser.

Sollte es trotzdem zu einem Angriff kommen, ändern Sie sofort alle wichtigen Passwörter und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

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