Silvester, Generation

Silvester 2025: Junge Generation tauscht Party gegen Digital Detox

31.12.2025 - 16:14:12

Eine Umfrage belegt einen klaren Wertewandel: Junge Erwachsene priorisieren Zeit mit Familie und Freunde sowie Stressvermeidung. Einsamkeit bleibt dabei eine große Herausforderung.

Junge Erwachsene feiern dieses Silvester anders. Statt der “Party des Jahres” stehen mentale Gesundheit und bewusste Auszeiten im Fokus. Aktuelle Daten belegen einen klaren Wertewandel.

Eine heute veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit liefert den Beleg: Für das Jahr 2026 steht bei 62 Prozent der Befragten “Mehr Zeit für Familie und Freunde” ganz oben. 61 Prozent nehmen sich vor, Stress zu vermeiden oder abzubauen.

Generation Z setzt auf echte Verbindung

Besonders deutlich ist der Trend bei den 14- bis 29-Jährigen. Hier geben 71 Prozent an, dass Zeit mit den Liebsten oberste Priorität hat. Jeder zweite junge Erwachsene plant zudem, 2026 bewusster offline zu sein.

Anzeige

Passend zum Thema Stress und bewusste Auszeiten: Viele Berufstätige kämpfen damit, mehr Zeit für Familie und sich selbst zu finden. Das kostenlose E‑Book “Work‑Life‑Balance: Stressfrei produktiv” zeigt fünf sofort umsetzbare Sofortmaßnahmen, zwei kurze Achtsamkeitsübungen und konkrete Strategien, um Arbeit und Privatleben nachhaltiger in Einklang zu bringen. Ideal für alle, die 2026 bewusster leben und Stress reduzieren möchten. Für Berufstätige, Eltern und alle, die mehr Balance suchen. Jetzt Work‑Life‑Balance E‑Book sichern

Dieser Wunsch nach digitaler Abstinenz korrespondiert mit dem wachsenden Phänomen “JOMO” (Joy of Missing Out) – der Freude, gesellschaftliche Events bewusst zu verpassen. Psychologen sehen darin eine Abkehr von der “Pflichtfröhlichkeit” an Silvester.

Einsamkeit als stille Epidemie

Hinter dem Wunsch nach mehr Gemeinschaft verbirgt sich eine ernste Realität. Studien der Bertelsmann Stiftung zeigen ein besorgniserregendes Bild: Fast die Hälfte der jungen Erwachsenen zwischen 16 und 30 Jahren fühlt sich einsam.

  • Rund 10 Prozent dieser Altersgruppe fühlen sich “stark einsam”
  • Weitere 35 Prozent geben “moderate Einsamkeit” an

Experten warnen: Silvester wirkt für diese Gruppe wie ein Brennglas. Die Diskrepanz zwischen dem eigenen Erleben und den Bildern feiernder Massen in sozialen Medien kann das Gefühl der Isolation akut verstärken.

Der Handel spürt den “Homing”-Trend

Die Verschiebung hin zu ruhigeren Feiern hat auch ökonomische Auswirkungen. Konsumdaten aus Österreich zeigen: Die Ausgaben für Silvester bleiben mit rund 170 Euro pro Kopf stabil, fließen aber verstärkt in hochwertige Lebensmittel und Glücksbringer für zu Hause.

Gleichzeitig wächst der Markt für “Mental Wellness”. Apps zur Stressreduktion und Tools für den “Digital Detox” verzeichnen steigendes Interesse. Sogar die Mode spiegelt den Trend wider: Bequeme Materialien wie Samt und Satin liegen dieses Silvester im Trend.

Strategien gegen den Silvester-Blues

Was raten Psychologen für den heutigen Abend? Die Devise lautet: Mut zur Unvollkommenheit.

Ein erster Schritt ist der Realitätscheck. Die in sozialen Medien zur Schau gestellte Euphorie ist oft inszeniert. Statt auf die perfekte Einladung zu warten, helfen kleine, selbst initiierte Treffen. Und wer das Smartphone bewusst beiseitelegt, unterbindet den ständigen Vergleich mit anderen.

Für das beginnende Jahr 2026 erwarten Trendforscher eine Fortsetzung dieser Entwicklung. Der Lebensstil “Soft Living”, der Stressminimierung über Karriereambitionen stellt, gewinnt weiter an Boden. Der heutige Abend könnte der Startschuss für ein Jahr sein, in dem bewusste Auszeiten nicht mehr als Schwäche, sondern als kluge Selbstfürsorge gelten.

Anzeige

PS: Sie möchten, dass “Soft Living” kein Lippenbekenntnis bleibt? Der Gratis‑Guide liefert konkrete Übungen, Zeit‑Techniken und eine praktische Checkliste, mit denen Sie weniger hetzen und mehr echte Zeit für Familie und Freunde gewinnen. Plus: Zwei kurze Achtsamkeitsübungen, die Sie sofort in den Feierabend integrieren können. Holen Sie sich praxisnahe Tipps, damit 2026 wirklich anders wird. Kostenloses E‑Book herunterladen

@ boerse-global.de