Silber, Gewinnmitnahmen

Silber: Gewinnmitnahmen nach Rekordjagd

22.01.2026 - 14:18:34

Nach einem Allzeithoch korrigiert der Silberpreis, da sich die geopolitischen Spannungen entschärfen. Ein stärkerer US-Dollar und bevorstehende US-Daten beeinflussen die weitere Richtung.

Die Entspannung im transatlantischen Handelskonflikt setzt dem Edelmetall zu. Nachdem US-Präsident Donald Trump Berichten zufolge von seiner Drohung zusätzlicher Zölle gegen die EU im Grönland-Streit Abstand nimmt, löst sich die zuvor eingepreiste „Angst-Prämie” in Luft auf. Investoren nutzen die Gelegenheit zum Ausstieg – und bringen damit eine bemerkenswerte Rally ins Wanken.

Die wichtigsten Fakten:
– Silber erreichte zunächst ein Allzeithoch von 95,87 US-Dollar
– Schneller Rücksetzer auf 92,27 US-Dollar im frühen Handel
– Aktuelle Notierung bei rund 94 US-Dollar – Plus von über 1 %
– US-Dollar legt zu und verteuert Rohstoffe für internationale Käufer

Nervöser Markt zeigt extreme Schwankungen

Die Preisbewegungen der vergangenen 24 Stunden zeichnen das Bild eines hochnervösen Marktes. Nach dem Erreichen des Rekordhochs rutschte Silber innerhalb kurzer Zeit um fast 3,80 US-Dollar ab. Die anschließende V-förmige Erholung belegt jedoch, dass fundamentale Käufer weiterhin präsent sind und Schwächephasen konsequent zum Einstieg nutzen.

Die geopolitische Deeskalation wirkt dabei wie ein Ventil: Die Risikoaufschläge, die das Edelmetall diese Woche auf Höchststände getrieben hatten, werden nun teilweise wieder herausgenommen. Marktteilnehmer bewerten die Signale aus dem Weißen Haus als klare Entschärfung der Lage.

US-Daten könnten neue Dynamik bringen

Parallel zum geopolitischen Faktor belastet ein erstarkter US-Dollar den Rohstoffsektor. Die amerikanische Währung gewann gegenüber wichtigen Handelswährungen an Boden – ein klassischer Gegenwind für Edelmetalle.

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Der Fokus richtet sich nun auf kommende US-Wirtschaftsdaten. Die Veröffentlichung der persönlichen Konsumausgaben (PCE) – das bevorzugte Inflationsmaß der Fed – sowie die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten könnten die nächste große Bewegung auslösen. Hartnäckig hohe Inflationswerte würden Zinssenkungshoffnungen dämpfen und den Silberpreis erneut unter Druck setzen.

Aufwärtstrend bleibt intakt

Die schnelle Erholung von den Tagestiefs demonstriert die Stärke des Marktes. Solange die Marke von 92 US-Dollar verteidigt wird, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend strukturell intakt. Anleger müssen sich allerdings auf anhaltend heftige Ausschläge einstellen – der Markt reagiert extrem sensibel auf jede neue Schlagzeile. Das Allzeithoch bleibt in Reichweite, doch auf diesem Niveau wird die Luft spürbar dünner.

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