Siemens, Healthineers

Siemens Healthineers Aktie: Mutiges Insider-Signal!

29.11.2025 - 03:52:30

Vorstandsmitglied Elisabeth Staudinger-Leibrecht investiert 200.000 Euro in Siemens Healthineers-Aktien, während die Muttergesellschaft ihre Beteiligung reduziert und die Aktie auf Jahrestiefs notiert.

Während die Muttergesellschaft den Rückzug antritt und der Kurs auf Jahressicht tief im Minus notiert, setzt der Vorstand ein unerwartetes Ausrufezeichen. Unmittelbar nach Vorlage der Jahreszahlen und inmitten großer strategischer Unsicherheiten greift die Führungsetage tief in die eigene Tasche. Ist dieser kostspielige Vertrauensbeweis der Startschuss für die lang ersehnte Bodenbildung?

200.000 Euro gegen den Trend

In einer Phase, in der viele Anleger nervös auf die Kursentwicklung blicken, sendet Vorstandsmitglied Elisabeth Staudinger-Leibrecht ein klares Kaufsignal. Am 27. November investierte die Managerin über 200.000 Euro privates Kapital in das eigene Unternehmen. Die Transaktion erfolgte zu Kursen knapp unter 43 Euro – ein Niveau, auf dem die Aktie auch aktuell handelt.

Dieser Insider-Kauf ist mehr als nur eine Randnotiz. Er erfolgt direkt nach der Präsentation des Geschäftsberichts 2025 und demonstriert Überzeugung in die eigene Arbeit, obwohl der Titel seit Jahresanfang fast 16 Prozent an Wert verloren hat und sich kaum vom 52-Wochen-Tief bei 40,85 Euro lösen konnte.

Siemens macht ernst: Die große Abnabelung

Dass der Kurs zuletzt unter Druck stand, hat einen gewichtigen Grund: Die Muttergesellschaft Siemens AG plant einen radikalen Schnitt. Was für den Konzernumbau logisch erscheint, sorgt kurzfristig für Unruhe am Markt, da eine Flut an Aktien befürchtet wird. Die Faktenlage ist einschneidend:

  • Massive Reduzierung: Die Beteiligung von Siemens an der Healthineers-Tochter soll von 67 Prozent auf unter 37 Prozent sinken.
  • Geschenk an Aktionäre: 30 Prozent der Anteile werden direkt an die Siemens-Aktionäre übertragen.
  • Langfristiges Ziel: Mittelfristig will Siemens weniger als 20 Prozent halten.

CEO Bernd Montag versucht, die Wogen zu glätten, und bezeichnet diesen Schritt als notwendige “Klarheit” auf dem Weg zur vollständigen Unabhängigkeit. Doch die Angst vor dem Überangebot an Papieren lastet schwer auf der Notierung.

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Strategie 2030: Alles auf den Prüfstand

Um das Ruder herumzureißen, präsentierte das Management auf dem Capital Markets Day in London die Agenda “Elevating Health Globally”. Der Plan ist ambitioniert: Bis 2030 soll der bereinigte Gewinn je Aktie zweistellig wachsen. Doch um diese Ziele zu erreichen, schreckt der Vorstand auch vor harten Einschnitten nicht zurück.

Besonders die Diagnostik-Sparte steht zur Disposition. Sollte es für die Einheit vorteilhaft sein, könnte dieser Bereich bis Ende des Jahrzehnts nicht mehr zum Konzern gehören. Gleichzeitig muss das Unternehmen Gegenwind aus den USA abwettern: Drohende Zölle in Höhe von 400 Millionen Euro jährlich sollen durch Produktivitätssteigerungen und Preiserhöhungen kompensiert werden.

Analysten bleiben trotz – oder gerade wegen – dieser Umbaupläne optimistisch. Die britische Investmentbank Barclays sieht das Kursziel weiterhin bei 61,50 Euro, was vom aktuellen Niveau aus ein erhebliches Aufwärtspotenzial impliziert. Der Insider-Kauf deutet darauf hin, dass man auch in der Chefetage die aktuelle Bewertung als Einstiegschance begreift.

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