Siemens Backofen iQ700 im Test: Der Ofen, der kocht, während du lebst
13.01.2026 - 04:41:32Wenn der Ofen dich ausbremst – und nicht dein Talent
Du kennst diese Abende. Du hetzt von Meeting zu Meeting, sammelst die Kids ein, scrollst im Bus noch schnell durch Rezepte – und am Ende stehst du doch wieder vor einem Ofen, der gefühlt aus den 90ern ist. Du drehst an einem Drehknopf, stellst irgendwas zwischen Ober- und Unterhitze ein, hoffst, dass die Lasagne nicht außen verbrennt und innen gefroren bleibt. Parallel piept die Spülmaschine, das Handy klingelt, und du fragst dich: Muss Kochen im Jahr 2026 wirklich noch so analog sein?
Gleichzeitig wird der Anspruch immer größer: Meal-Prep, gesunde Küche, Brot backen wie vom Bio-Bäcker, Sonntagsbraten wie bei Oma – aber bitte alles effizient, planbar und möglichst idiotensicher. Du willst keinen Kochkurs besuchen, du willst, dass deine Küche endlich auf deinem Level arbeitet. Kurz: Der Backofen soll nicht nur heiß werden, sondern denken.
Genau hier kommt ein Gerät ins Spiel, das in vielen Küchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gerade zum heimlichen Star wird.
Die Lösung: Der Siemens Backofen iQ700 als smarter Mitkoch
Der Siemens Backofen iQ700 ist kein normaler Einbaubackofen, sondern eher so etwas wie ein unsichtbarer Sous-Chef. Die iQ700-Reihe von Siemens setzt konsequent auf smarte Bedienung, automatische Programme und Tempo. Je nach konkretem Modell in der Serie bekommst du Features wie integrierte Mikrowelle für extrem kurze Garzeiten, Dampfunterstützung für saftige Braten und knuspriges Brot, Pyrolyse-Selbstreinigung, Slide&Hide-Tür oder Home-Connect-Anbindung an dein Smartphone.
Wichtig: Die genaue Ausstattung hängt vom exakten iQ700-Modell (z.B. HB678G4S6, HS658GXS6, HB676G0S6 usw.) ab. Was aber alle eint: Sie wollen dir möglichst viel Denken und Timing beim Backen und Braten abnehmen – und genau das spürt man im Alltag.
Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check
Die iQ700-Serie konkurriert direkt mit Hochglanz-Backöfen von Miele, Bosch, Neff oder AEG. In Tests und Nutzerbewertungen tauchen immer wieder ähnliche Stichworte auf: Geschwindigkeit, einfache Bedienung, starke Backergebnisse. Hier ein Realitäts-Check, was dir der Siemens Backofen iQ700 im Alltag wirklich bringt – übersetzt in deinen Nutzen:
- Schneller fertig dank Schnellaufheizung und integrierter Mikrowelle (modellabhängig): Viele iQ700-Modelle kombinieren klassischen Backofen mit Mikrowelle. Ergebnis: Aufheizen und Garen gehen deutlich schneller. Tiefkühlpizza in Minuten, Aufläufe und Lasagne ohne endloses Warten – perfekt, wenn du spät heimkommst.
- Gelinggarantie durch Automatikprogramme: Siemens setzt auf sogenannte Assist- oder Automatikprogramme (je nach Modellbezeichnung), bei denen du nur noch Gericht und Gewicht auswählst. Der Ofen übernimmt Temperatur, Heizart und Garzeit. Für dich heißt das: weniger Stress, weniger Nachschauen, bessere Ergebnisse.
- Dampfunterstützung für Brot und Braten (modellabhängig mit addedSteam/FullSteam): Wer gerne Brot oder Braten macht, weiß: Dampf ist der Gamechanger. iQ700-Modelle mit Dampfunterstützung sorgen für knusprige Krusten und saftigen Kern – ohne separate Dampfgarer-Experimente.
- Pyrolyse: Selbstreinigend statt Schrubben: Viele iQ700-Backöfen kommen mit Pyrolyse. Dabei verbrennt der Ofen Schmutz bei sehr hoher Temperatur zu feiner Asche. Du wischst danach nur noch aus. Kein Schrubben, kein Chemiegeruch, keine Ausreden mehr.
- Home Connect: Dein Ofen im Smartphone: Über die Home-Connect-App (bei vernetzten Modellen) kannst du Programme starten, stoppen, kontrollieren oder Rezepte auswählen. Stell dir vor: Du gehst joggen, startest den Ofen kurz vor dem Heimkommen – und läufst buchstäblich ins warme Abendessen.
- Design, das nach "Premium-Küche" aussieht: Glasfront, klare Linien, Touch-Display – der iQ700 wirkt deutlich weniger nach „weißer Ware“ und mehr nach High-End-Gadget. Gerade in offenen Wohnküchen ein echter Pluspunkt.
- Gleichmäßige Ergebnisse durch 4D-Heißluft (modellabhängig): Siemens setzt bei vielen iQ700-Geräten auf 4D-Heißluft, die die Hitze besonders gleichmäßig im Garraum verteilt. Du kannst auf mehreren Ebenen gleichzeitig backen, ohne dass oben alles dunkel und unten noch roh ist.
Auf einen Blick: Die Fakten
Der Siemens Backofen iQ700 ist eine ganze Gerätefamilie mit unterschiedlichen Ausstattungen. Die wichtigsten Merkmale, die bei vielen Modellen der Serie zu finden sind, siehst du hier zusammengefasst:
| Merkmal | Dein Nutzen |
|---|---|
| iQ700 Einbaubackofen-Serie | Premium-Backöfen mit Fokus auf Tempo, Komfort und smarte Funktionen – ideal für ambitionierte Alltagsköche. |
| Integrierte Mikrowelle (modellabhängig, z.B. HS-Modelle) | Kombination aus Backofen und Mikrowelle spart Platz und massiv Zeit beim Garen und Aufwärmen. |
| Dampfunterstützung / FullSteam (je nach Modell) | Saftige Braten und knuspriges Brot nahezu auf Profi-Niveau, ohne extra Dampfgarer. |
| Pyrolyse-Selbstreinigung | Backofengrundreinigung auf Knopfdruck – kein Schrubben, kein aggressive Reiniger nötig. |
| Home Connect (vernetzte Modelle) | Steuerung per App, Fernzugriff und Rezeptführung – dein Ofen wird Teil des Smart Homes. |
| 4D-Heißluft (modellabhängig) | Gleichmäßige Hitzeverteilung im gesamten Garraum – perfekt für Plätzchenorgien und Blechpizza. |
| Touch-Display / Versenkknebel (modellabhängig) | Intuitive, moderne Bedienung und leicht zu reinigende Front ohne viele Ritzen und Ecken. |
Wichtig zu wissen: Welche dieser Funktionen genau an Bord sind, hängt vom spezifischen iQ700-Modell ab. Auf der offiziellen Siemens-Website kannst du über die Modellnummer die Detaildaten und Ausstattungen prüfen.
Das sagen Nutzer und Experten
Der Siemens Backofen iQ700 wird in Foren, auf Bewertungsplattformen und in YouTube-Reviews auffallend oft als „Arbeitstier mit Premium-Feeling“ beschrieben. Die Stimmung ist überwiegend positiv – mit ein paar Punkten, die du vor dem Kauf kennen solltest.
- Was Nutzer lieben: Immer wieder gelobt werden die gleichmäßigen Backergebnisse, die sehr schnelle Aufheizzeit und – bei Kombi-Modellen – die enorme Zeitersparnis durch die integrierte Mikrowelle. Viele Nutzer schreiben, dass Brot und Braten sichtbar besser gelingen als mit ihren alten Geräten.
- Bedienung und Display: Das Touch-Display und die Menüs werden meistens als selbsterklärend beschrieben, auch wenn der Funktionsumfang anfangs etwas erschlägt. Nach ein, zwei Wochen ist für viele klar: Automatikprogramme statt Rätselraten.
- Home Connect: Wer es nutzt, möchte es nicht mehr missen – etwa um nachzusehen, wie lange der Ofen noch läuft, ohne aufzustehen. Manche berichten aber, dass sie im Alltag dann doch meist klassisch am Gerät bedienen, weil es schneller geht.
- Kritikpunkte: Häufig genannte Kritik: der Preis im Vergleich zu einfachen Einstiegsöfen und viele Pieptöne/Meldungen, die anfangs etwas nerven können. Einige bemängeln, dass man sich wirklich Zeit nehmen sollte, die Anleitung zu lesen, um alles aus dem Gerät herauszuholen.
In Tests von Fachmagazinen wird die iQ700-Serie regelmäßig im oberen Segment eingeordnet: starke Back- und Bratleistung, moderne Ausstattung, sehr gute Verarbeitung. Kurz: ein Backofen, der in ambitionierten Küchen absolut mithalten kann.
Und: Hinter dem Produkt steht Siemens AG, ein deutscher Technologiekonzern mit der Wertpapierkennnummer ISIN: DE0007236101 – also ein Hersteller, der für viele in der D-A-CH-Region seit Jahrzehnten als solide Hausgerätemarke gilt.
Alternativen vs. Siemens Backofen iQ700
Natürlich könntest du auch zu einem günstigeren Backofen greifen. Der Markt ist voll von Modellen, die auf dem Papier ähnliche Heizarten bieten: Ober-/Unterhitze, Umluft, Grill. Doch im Detail zeigen sich Unterschiede.
- Gegenüber Einstiegsmodellen: Geräte der unteren Preisklasse verzichten meist auf Automatikprogramme, Dampfunterstützung, integrierte Mikrowelle oder smarte Vernetzung. Du sparst zwar an der Kasse, zahlst aber mit Zeit, Nerven und oft auch mit weniger reproduzierbaren Ergebnissen.
- Gegenüber Miele & Co.: Miele-Backöfen gelten als Premium-Referenz, sind aber preislich meist noch einmal darüber angesiedelt. Der Siemens Backofen iQ700 positioniert sich stark beim Preis-Leistungs-Verhältnis: sehr moderne Ausstattung und starke Performance, aber oft etwas günstiger als vergleichbar ausgestattete High-End-Geräte anderer Marken.
- Neff & die Slide&Hide-Fraktion: Neff punktet mit der versenkbaren Tür, Siemens kontert in der iQ700-Serie vor allem mit smarten Features, Automatikprogrammen und der breiten Modellpalette – von puristischen klassischen Backöfen bis hin zu Voll-Dampf-Kombi-Geräten mit Mikrowelle.
Wenn du einfach nur ab und zu eine Pizza aufbacken willst, ist ein iQ700 zu viel des Guten. Wenn du aber regelmäßig kochst, backst, Gäste bewirtest oder einfach Wert auf stressfreie Abläufe in der Küche legst, spielt er seine Vorteile klar aus.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Am Ende geht es nicht um Watt, Liter und Modellcodes – es geht darum, wie sich dein Alltag anfühlt. Der Siemens Backofen iQ700 ist für alle gedacht, die keine Lust mehr auf Glücksspiel im Ofen haben und ihre Küche vom reinen Arbeitsraum zur Genuss-Zentrale upgraden wollen.
Du bekommst – je nach gewähltem Modell – einen Ofen, der:
- dein Timing rettet, weil Aufheizen und Garen deutlich schneller ablaufen,
- dir mit Automatikprogrammen den Druck nimmt, alles perfekt im Griff haben zu müssen,
- dir durch Dampfunterstützung und 4D-Heißluft Backergebnisse liefert, die sichtbar über dem Durchschnitt liegen,
- dir dank Pyrolyse die ungeliebte Grundreinigung so gut wie abnimmt,
- sich nahtlos in ein modernes Smart Home einfügt, wenn du das willst.
Wenn du deine Küche längerfristig denkst und lieber einmal in ein starkes, durchdachtes Gerät investierst, statt dich jeden Tag über zu lange Garzeiten, ungleichmäßig gebräunte Bleche und fettverklebte Wände zu ärgern, dann ist der iQ700 eine sehr überzeugende Wahl.
Die eigentliche Frage ist also nicht: „Brauche ich so einen Ofen?“, sondern eher: Wie viel Komfort, Zeitersparnis und Genuss ist dir dein Alltag wert?


