Shopping-Center, B-Lagen

Shopping-Center in B-Lagen setzen auf Mixed-Use

24.01.2026 - 03:43:12

Shopping-Center in B-Lagen boomen durch Umnutzung zu gemischten Quartieren mit Büros, Wohnungen und Gastronomie, während die Leerstände in der Krise bleiben.

Shopping-Center in deutschen B-Lagen kämpfen mit Leerstand und erfinden sich neu. Ihr Überlebensrezept heißt: weg vom reinen Konsumtempel, hin zum multifunktionalen Stadtquartier.

Fast jedes zehnte Geschäft steht leer

Der stationäre Einzelhandel steckt in der Krise. Online-Handel und veränderte Gewohnheiten setzen den großen Centern zu. Im Schnitt stehen fast 12 Prozent der Ladenflächen in Deutschland leer. Experten schätzen, dass ein Drittel aller Center ohne grundlegende Veränderungen keine Zukunft hat.

Die Kundschaft sucht heute mehr als nur Einkaufsmöglichkeiten. Erlebnisse, Gastronomie und soziale Treffpunkte sind gefragt. Für viele Immobilien, besonders in schwächeren Lagen, bedeutet das: umdenken oder schließen.

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Die Rettung: Büros, Ärzte und Wohnungen

Die Lösung für viele Betreiber heißt Mixed-Use. Statt nur Läden bieten erfolgreiche Center jetzt eine bunte Mischung:
* Gastronomie und Freizeitangebote wie Kinos
* Dienstleistungen wie Arztpraxen und Fitnessstudios
* Büroflächen und Co-Working-Spaces
* In einigen Fällen sogar Hotels und Wohnungen

Dieser Wandel zum „begehbaren urbanen Dorf“ soll Center wieder zum lebendigen Stadtteil machen. Die Strategie geht auf: Über 89 Prozent der Betreiber integrieren bereits Dienstleistungen, mehr als die Hälfte setzt auf Freizeitangebote.

Überraschender Boom in der Provinz

Während Top-Lagen in Metropolen oft kämpfen, boomen die B- und C-Standorte. Seit 2020 stieg die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen in B-Lagen um 22 Prozent, in C-Lagen sogar um 43 Prozent. Auch die Mieten bleiben stabil.

Warum das? Investoren erkennen das Potenzial. Die Umnutzung alte(r) Kaufhäuser und Center ist in guten B-Lagen wirtschaftlich attraktiv. Hier lassen sich vergleichsweise hohe Mieten erzielen. Immer öfter springen regionale Privatinvestoren ein, um diese Standorte wiederzubeleben.

Quartiere der Zukunft brauchen Investitionen

Die Zukunft der Center liegt in der Vernetzung. Sie werden zu Orten, die Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Einkaufen verbinden. Dieser Wandel ist teuer und erfordert massive Investitionen in die oft in die Jahre gekommenen Immobilien.

Nachhaltigkeit spielt eine Schlüsselrolle. Drei Viertel aller Center sind bereits ökologisch zertifiziert, viele nutzen Grünstrom. Marktexperten sehen die Talsohle durchschritten. Die gelungene Transformation der B-Lagen-Center wird entscheidend sein – für die Immobilienbranche und für die Attraktivität unserer Innenstädte.

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