Senolytika, Waffe

Senolytika: Neue Waffe gegen Alzheimer im Fokus

23.01.2026 - 20:33:12

Neue Wirkstoffklasse zielt auf alternde Zellen ab, um kognitiven Verfall zu bremsen. Klinische Studien prüfen, ob der Ansatz Alzheimer sogar umkehren kann.

Forscher setzen große Hoffnungen auf eine neue Wirkstoffklasse im Kampf gegen Alzheimer. Senolytika sollen gezielt alternde „Zombie-Zellen“ im Gehirn eliminieren und so den kognitiven Verfall bremsen. Klinische Studien prüfen derzeit, ob dieser Ansatz die Krankheit sogar umkehren kann.

Was sind „Zombie-Zellen“?

Die Grundlage bildet das Phänomen der zellulären Seneszenz. Dabei handelt es sich um Zellen, die sich nicht mehr teilen, aber auch nicht absterben. Stattdessen verbleiben sie als sogenannte seneszente Zellen im Gewebe und setzen dort entzündungsfördernde Stoffe frei.

Diese chronische Entzündung wird mit einer Reihe von Alterskrankheiten in Verbindung gebracht. Im Gehirn scheint die Ansammlung solcher „Zombie-Zellen“ eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Alzheimer und anderen neurodegenerativen Erkrankungen zu spielen.

So sollen die neuen Medikamente wirken

Senolytika sind darauf ausgelegt, diese schädlichen Zellen gezielt zu erkennen und ihren programmierten Zelltod einzuleiten. Das Ziel: Die Entzündung im Gehirngewebe reduzieren und so den Krankheitsprozess stoppen.

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In Tierversuchen zeigte die Behandlung bereits beeindruckende Effekte:
* Geringere Entzündungsaktivität im Nervengewebe
* Deutlich verbesserte kognitive Leistungen der Versuchstiere

Viele der untersuchten Substanzen sind bekannte Wirkstoffe. Ein vielversprechender Kandidat ist die Kombination aus dem Krebsmedikament Dasatinib und dem Pflanzenstoff Quercetin.

Der entscheidende Test am Menschen läuft

Die große Frage ist nun: Wirkt das auch beim Menschen? Die Antwort soll die klinische Studie „SToMP-AD“ liefern. In dieser Phase-II-Studie erhalten Patienten mit frühem Alzheimer entweder das Senolytika-Gemisch oder ein Placebo.

Die Studie misst nicht nur die Gedächtnisleistung, sondern auch spezifische Biomarker für Alterung und Alzheimer im Körper. Positive Ergebnisse könnten den Weg für eine völlig neue Art der Therapie ebnen – eine, die an der Wurzel des Problems ansetzt.

Biotech-Firmen wittern eine Revolution

Das Potenzial der Senolytika lockt Investoren und Biotech-Unternehmen an. Pionier UNITY Biotechnology arbeitet an Medikamenten für altersbedingte Krankheiten, darunter neurologische Störungen.

Aus dem Ansatz sprießen bereits neue Firmen. Jocasta Neuroscience sammelte kürzlich Millionen ein, um eine Therapie mit dem „Langlebigkeitsprotein“ Klotho zu entwickeln. Das Unternehmen plant, noch in diesem Jahr in die klinische Prüfung zu gehen.

Könnte die Beseitigung alternder Zellen der Schlüssel sein, um Demenzerkrankungen endlich wirksam zu behandeln? Die Antwort darauf rückt näher. Die Ergebnisse der laufenden Studien werden mit Spannung erwartet und könnten die Alzheimer-Therapie grundlegend verändern.

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