Seniorenprogramme starten mit neuen Kursen und Leitungen
09.01.2026 - 18:03:12Mehrere Träger in Österreich und Deutschland starten heute ihre Frühjahrsprogramme für Senioren. Unter dem Titel „Mitten im Leben“ setzen sie verstärkt auf kognitive Aktivierung und soziale Teilhabe. Besonders im Kärntner Lavanttal und in Klagenfurt gibt es personelle und inhaltliche Neuerungen.
Generationswechsel in St. Marein
In der Gemeinde St. Marein im Lavanttal übernimmt ein neues Führungsteam die Leitung des Seniorentrainings. Nach zwanzig Jahren gibt Christine Ganster den Stab an Eva Maria Schmeißer und Margot Richter weiter. Das Programm des Katholischen Bildungswerks gilt als Vorzeigeprojekt der Region.
Der Fokus liegt weiterhin auf der Aktivierung des Kurzzeitgedächtnisses. Ziel ist die Vorbeugung von Demenz und die Stärkung von Lebensfreude. Ein Alleinstellungsmerkmal bleibt erhalten: Neben der Damengruppe wird die einzige spezifische Männergruppe Kärntens fortgeführt. Die neuen Kurse starten am 13. und 14. Januar in der Volksschule St. Marein.
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Klagenfurt setzt auf Vielfalt
Das Seniorenbüro der Stadt Klagenfurt hat sein umfangreiches Frühjahrsprogramm veröffentlicht. Die Verantwortlichen betonen den direkten Einfluss sozialer Kontakte auf das Wohlbefinden im Alter. Das Angebot wurde gezielt diversifiziert.
Zu den Highlights gehören:
* Eine exklusive Führung durch das ORF-Landesstudio.
* Kreativ-Werkstätten für Töpfern, Palmbuschen binden, Filzen und Stricken.
* Fortlaufende Kurse für neue Sprachen und musikalische Gruppenaktivitäten.
Das Programm zielt darauf ab, die fitte Generation 50plus in ihrer Autonomie zu unterstützen. Die Stadt begreift präventive Gesundheitsförderung als gesellschaftliches Event.
Trend zur Lebensweltorientierung
Die Ankündigungen spiegeln einen breiteren Trend in der DACH-Region wider. Programme wie „Mitten im Leben“ setzen auf einen ganzheitlichen Ansatz. Experten betonen, dass reine körperliche Ertüchtigung oft nicht ausreicht.
Im Mittelpunkt steht zunehmend die Lebensweltorientierung. Kurse sind am effektivsten, wenn sie niedrigschwellig im direkten Wohnumfeld stattfinden. Die Kombination aus Gedächtnistraining und Bewegung gilt in der Prävention als Goldstandard.
Drei Gründe für den Boom sozialer Prävention
Die Nachfrage nach solchen Kursen steigt. Drei Schlüsselfaktoren treiben diese Entwicklung:
1. Kostenvorteil: Günstige Kursangebote können teure Pflegebedürftigkeit hinauszögern.
2. Kampf gegen Einsamkeit: Angebote, die Gemeinschaft fördern, wirken der sozialen Isolation entgegen.
3. Empowerment: Statt passiver Betreuung wird aktive Mitgestaltung gefördert. Der Wechsel in St. Marein bestätigt diesen Trend zur Selbstorganisation.
Mit dem Start in der kommenden Woche beginnt für viele Senioren ein aktives Frühjahr. Ob sich Formate wie die Männergruppe oder technik-affine Exkursionen als Blaupause für andere Regionen erweisen, bleibt abzuwarten.
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