Senior-Planet und Co.: So kämpfen USA gegen digitale Kluft bei Senioren
20.01.2026 - 07:01:12Eine breite Allianz aus Stiftungen, Konzernen und Behörden startet 2026 eine Offensive für mehr digitale Teilhabe älterer Menschen. Mit Millionen-Förderung und maßgeschneiderten Kursen soll die technische Kompetenz von Senioren gestärkt werden.
Virtuelle Klassenzimmer für die Generation 60+
An der Spitze der Bewegung steht Senior Planet, eine Plattform der US-Seniorenvertretung AARP. Sie bietet im ersten Quartal 2026 ein dichtes Programm kostenloser Online-Workshops an. Die Themen reichen von praktischen Alltagshilfen bis zu Zukunftstechnologien.
In dieser Woche lernen Teilnehmer, wie sie Online-Tools nutzen können, um politischen Einfluss zu nehmen. Ein weiterer Kurs widmet sich der Bedienung von angepassten Fahrdienst-Apps wie Lyft Silver. Für Februar sind Sessions zu Künstlicher Intelligenz und digitalen Tresoren für wichtige Dokumente geplant.
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„Die Themen haben sich stark weiterentwickelt“, sagt ein Beobachter. „Es geht nicht mehr nur um Computer-Grundlagen. Heute sind KI, Telemedizin und digitale Finanzwerkzeuge essenziell für ein selbstbestimmtes Leben.“
Millionen-Förderung für lokale Schulungszentren
Die Breitenwirkung entfalten die Programme durch massive Finanzspritzen direkt an die Basis. Eine Partnerschaft zwischen dem National Council on Aging (NCOA) und dem Telekommunikationsriesen AT&T stellt Gemeindezentren bis zu 9.000 Euro pro Einrichtung zur Verfügung.
Das Ziel ist ambitioniert: Bis zu 50 lokale Organisationen sollen bis Ende Juni 2026 persönliche Technik-Workshops anbieten. Der Fokus liegt auf essenziellen Fähigkeiten – vom sicheren Umgang mit E-Mails und dem Internet bis zum Erkennen von Online-Betrug.
„Vertraute Orte sind der Schlüssel“, erklärt eine Projektleiterin. „In ihrem gewohnten Umfeld verlieren Senioren die Scheu vor der Technik. Das ist besonders in strukturschwachen Regionen entscheidend.“
Kalifornien geht mit eigenem Förderprogramm voran
Die Bundesstaaten ziehen mit eigenen Initiativen nach. Kaliforniens Regulierungsbehörde CPUC bewilligte bereits im September 2025 Fördermittel in Höhe von rund 185.000 Euro. Ein Großteil ist explizit für Seniorenprojekte reserviert.
Die Organisation Cyber-Seniors erhielt knapp 47.000 Euro für ihr Programm „Connected Communities“. Damit sollen 300 Seniorinnen und Senioren an 40 Standorten geschult werden, mit besonderem Augenmerk auf benachteiligte Stadtteile. Bis zum 1. Juni 2026 müssen die Empfänger über ihre Erfolge berichten.
Partnerschaftsmodell als Erfolgsrezept
Experten sehen im aktuellen Ansatz ein vielversprechendes Modell. Die Kooperation von Konzernen, nationalen Non-Profit-Organisationen und staatlichen Stellen ermöglicht sowohl breite Online-Angebote als auch intensive Vor-Ort-Betreuung.
„Diese mehrgleisige Strategie ist sinnvoll“, analysiert ein Digitalisierungsexperte. „Sie bietet verschiedene Einstiege für unterschiedliche Lerntypen und Komfortniveaus.“ Die Inhalte der Workshops werden sich parallel zur technologischen Entwicklung weiter anpassen.
Die Programme sind auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Die laufenden Förderinitiativen reichen bis weit ins Jahr 2026 hinein. Ein klares Signal: Der Kampf gegen die digitale Spaltung der Generationen ist keine Eintagsfliege, sondern eine Daueraufgabe für die vernetzte Gesellschaft.
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