Sebastian Frank serviert Wien „Fuck Kaviar“
06.01.2026 - 20:24:12Sebastian Frank bringt seine provokante Gemüseküche nach Wien. Der Zwei-Sterne-Koch verwandelt das Restaurant Herzig für zwei Wochen in eine Bühne für sein Pop-up „Fuck Kaviar“. Das Menü kostet 230 Euro – ganz ohne klassische Luxusprodukte.
Ab dem 21. Januar gastiert der österreichische Spitzenkoch in seiner Heimatstadt. Sein radikales Konzept stellt den Produktfetischismus der Haute Cuisine in Frage. Statt Trüffel oder Foie Gras setzt Frank auf die intensive Aromenwelt von Sellerie, Karotten und Pilzen.
Rebellion auf dem Teller
„Fuck Kaviar“ ist mehr als ein provokanter Titel. Dahinter verbirgt sich Franks Philosophie der „emanzipierten Gemüseküche“. In seinem Berliner Restaurant Horváth hat er damit bereits zwei Michelin-Sterne errungen. Sein Ansatz: Durch Fermentation, Reifung und präzise Technik gewöhnlichem Gemüse eine ungewöhnliche Tiefe verleihen.
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„Es geht darum, den Geschmack über das Statussymbol zu stellen“, so die Idee des Kochs. Kann diese Reduktion das Wiener Publikum überzeugen? Die Nachfrage nach Tickets deutet darauf hin.
Ein Menü der radikalen Reduktion
Für das zweiwöchige Gastspiel hat Frank ein siebengängiges Menü kreiert. Der Preis von 230 Euro pro Person positioniert das Erlebnis klar im Premium-Segment – trotz des Verzichts auf teure Importzutaten.
Zu den Signature-Gängen gehören:
* „Horváth’s Original Fuck Kaviar“: Ein Gang, der die Erwartung an Kaviar imitiert, ohne ihn zu verwenden.
* „Pilznieren“: Eine fleischähnliche Kreation aus Champignons, der Apfelsorte Jakob Fischer und Kren.
* „Marianne“: Ein Dessert aus Petersilienwurzel, Birne und Kirschblüte, das süß und herzhaft verschmilzt.
Tierische Produkte dienen lediglich als Würzmittel, etwa in Form von Schmalz.
Heimspiel im unkonventionellen Viertel
Als Ort wählte Frank bewusst nicht die Prachtmeile am Ring. Das Pop-up findet im Restaurant Herzig in der Schanzstraße im 15. Bezirk statt. Küchenchef Sören Herzig, bekannt für seine undogmatische Küche, stellt seine Räume für dieses „Friendly Takeover“ zur Verfügung.
Die Lage unterstreicht den urbanen Charakter des Events. Für Sebastian Frank ist es eine emotionale Rückkehr in die Heimat. Der gebürtige Niederösterreicher bringt sein komplettes Berliner Küchenteam mit an die Donau.
Verzicht als neuer Luxus
Das Pop-up trifft den Nerv der Zeit. In der Gastronomie wird der Begriff Luxus neu definiert. Exklusivität entsteht immer weniger durch teure Rohwaren, sondern durch handwerkliches Können und Ideen.
Frank fordert seine Gäste heraus: Der Wert eines Gerichts liegt in der Arbeit, nicht im Material. Dass die Tickets dennoch heiß begehrt sind, zeigt, dass Wien bereit für diese Diskussion ist. Wer noch einen der raren Plätze ergattern will, sollte sich beeilen.
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