Schwechat investiert Millionen in Sanierung von Großprojekt
05.01.2026 - 19:43:12Schwechat pumpt 2026 weiter Millionen in die Sanierung eines Großprojekts. Trotz angespannter Haushaltslage sichert die Stadtgemeinde die Finanzierung für die thermische und ökologische Modernisierung der Wohnhausanlage Gladbeckstraße 3. Das Gesamtvolumen liegt bei fünf bis 6,5 Millionen Euro.
Fokus auf Energieeffizienz und Lebensqualität
Im Zentrum der Arbeiten steht eine tiefgreifende energetische Sanierung. Sie soll die langfristigen Betriebskosten für die Mieter spürbar senken. Geplant sind eine vollständige thermische Fassadensanierung und die Dämmung des Daches.
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Zusätzlich setzt die Kommune auf nachhaltige Innovationen:
* Installation einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung
* Begrünung der Fassade zur Kühlung des Mikroklimas
* Einbau neuer Aufzugsanlagen für mehr Barrierefreiheit
* Errichtung zentraler Müll- und Fahrradräume
Bürgermeisterin Karin Baier und Wohnbaustadtrat Thomas Beck betonen regelmäßig die Bedeutung des Projekts für Klimaschutz und Wohnqualität.
Projekt liegt trotz Verzögerungen im Plan
Die Sanierung ist in eine entscheidende Phase getreten. An den Stiegen 2 bis 4 sind die Arbeiten bereits weit fortgeschritten, die Wärmedämmung dort großflächig angebracht.
Nach anfänglichen Verzögerungen bei den Förderungsmodalitäten liegt der Zeitplan nun wieder im Rahmen. Die Verantwortlichen zeigen sich zuversichtlich. Die Gesamtfertigstellung ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 avisiert.
Für die Bewohner bedeutet das weiterhin eine Baustellensituation – aber mit der konkreten Hoffnung auf sinkende Heizkosten ab dem kommenden Winter. Die Stadt will den Dialog mit den Mietern fortsetzen, um Belastungen gering zu halten.
Politisches Signal trotz Sparkurs
Die Finanzierungssicherung ist ein klares politisches Statement. Der Gemeinderat beschloss den Haushaltsvoranschlag für 2026 bereits im Dezember 2025 mehrheitlich. Trotz eines notwendigen Sparkurses wird an der Modernisierung des eigenen Wohnbaus festgehalten.
Analysten werten dies als antizyklische Investition in soziale Infrastruktur. Die Entscheidungsträger argumentieren, dass die Ausgaben langfristig das Budget entlasten: Sanierte Gebäude verursachen geringere Instandhaltungskosten.
Blaupause für die Region?
Das Projekt gilt in der Region Industrieviertel als Referenz für die Modernisierung von Nachkriegs-Gemeindebauten. Die Kombination aus energetischer Sanierung, Photovoltaik und Fassadenbegrünung ist im sozialen Wohnbau noch nicht flächendeckend Standard.
Schwechat positioniert sich damit als Vorreiter, der Ökologie und soziale Verantwortung verknüpft. Sollte die Sanierung erfolgreich abgeschlossen werden, könnte sie als Blaupause für weitere Vorhaben im eigenen Bestand dienen. Die Stadt hat bereits signalisiert, diesen Weg weiterverfolgen zu wollen.
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