Schulter-Implantate boomen, doch Akupressur punktet bei Schmerzen
14.01.2026 - 12:22:11Während Medizinkonzerne mit Millionen-Deals um chirurgische Lösungen für Schulterverletzungen kämpfen, rückt eine uralte Akupressur-Tecke in den Fokus. Sie hilft Patienten, Schmerzen ohne Skalpell zu lindern.
Die Behandlung von Schulterschmerzen steht an einem Scheideweg. Auf der einen Seite setzt die milliardenschwere Medizintechnik-Industrie voll auf operative Innovationen. Auf der anderen Seite zeigt neue Forschung: Oft entscheiden neurologische Faktoren und ganzheitliche Methoden über den Erfolg – nicht nur der mechanische Reparatur. In diesem Spannungsfeld erfährt der traditionelle Akupressurpunkt Dickdarm 15 (Jianyu) eine Renaissance.
Milliardendeal für bessere Sehnen-Nähte
Die Woche begann mit einem Paukenschlag. Der globale Medizintechnik-Riese Smith+Nephew übernahm am Montag das US-Unternehmen Integrity Orthopaedics. Das Dealvolumen: bis zu 450 Millionen Euro.
Im Zentrum steht die „Tendon Seam“-Technologie. Sie soll das größte Problem bei Schulter-OPs lösen: den erneuten Riss. Branchendaten zufolge versagen 20 bis 40 Prozent aller herkömmlichen Rotatorenmanschetten-Reparaturen. Ein Milliardenmarkt treibt diese Entwicklung an; allein in den USA ist er rund 875 Millionen Euro wert.
Passend zum Thema Schulterschmerzen: Viele Betroffene suchen nach sanften, nicht-invasiven Alternativen, weil Operationen nicht immer möglich oder riskant sind. Ein kostenloser PDF-Report zeigt 101 Akupressur-Druckpunkte – darunter die wichtigsten Schulterpunkte wie LI15 – mit klaren, bebilderten Anleitungen, wie Sie Schmerzen schnell selbst lindern können. Die Techniken funktionieren ohne Nadeln oder Tabletten und erklären Druckstärke sowie Anwendungsdauer für spürbare Erleichterung zu Hause. Gratis-Akupressur-Report jetzt sichern
Smith+Nephew verspricht mit der neuen Technologie geringere Komplikationsraten und schnellere Heilung. Ein klarer Fokus auf mechanische Lösungen für geschätzte 500.000 Eingriffe pro Jahr. Doch für Millionen Patienten, die nicht operiert werden können oder wollen, bleibt die Frage: Was hilft ohne OP?
Studie: Depression verschlimmert OP-Schmerz
Während chirurgische Fortschritte die Schlagzeilen beherrschen, lenkt eine Studie den Blick auf die Psyche. Forschungen, die am 8. Januar im Fachblatt Pain Medicine News veröffentlicht wurden, belegen einen klaren Zusammenhang.
Depressionen und funktionelle Auffälligkeiten im Gehirn sind demnach eng mit der Schmerzwahrnehmung nach Schulter-OPs verknüpft. Das Ergebnis: Eine reine strukturelle Reparatur reicht oft nicht aus, um das Schmerzproblem zu lösen.
Diese Erkenntnis bestätigt den ganzheitlichen Ansatz der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Hier gilt Schmerz nicht einfach als Defekt eines Körperteils, sondern als Blockade im Energiefluss (Qi), die den gesamten Organismus betrifft. Akupressurpunkte wie LI15 setzen genau hier an.
Jianyu (LI15): Die Akupressur-Geheimwaffe für die Schulter
Mitten im Hightech-Boom behauptet sich der uralte Punkt Jianyu (Dickdarm 15). Er ist ein Grundpfeiler der nicht-invasiven Schulterbehandlung bei Rotatorenmanschetten-Verletzungen, Frozen Shoulder und Bewegungseinschränkungen.
So finden Sie den Punkt:
Heben Sie den Arm seitlich auf Schulterhöhe an. Es bilden sich zwei Grübchen am Schultergelenk. LI15 ist das vordere Grübchen, direkt unter dem knöchernen Vorsprung (Akromion).
So wirkt die Stimulation:
Der Druck auf LI15 soll die lokale Durchblutung der oft schlecht versorgten Sehnen erhöhen. Die direkt darunter liegende Supraspinatus-Sehne reißt am häufigsten.
* Entzündungshemmung: Besserer Blutfluss in der „kritischen Zone“ der Sehne.
* Schmerzlinderung: Die Stimulation setzt körpereigene Opioide frei – natürliche Schmerzmittel.
* Mobilisierung: Regelmäßige Anwendung bekämpft die typische Schultersteifheit.
Zwei Wege, ein Ziel: Moderne Medizin integriert Jahrtausende altes Wissen
Die Gegensätze könnten größer nicht sein: der Multi-Millionen-Deal für High-Tech-Nähte hier, die Studie zur Schmerz-Psyche-Verbindung dort. Doch für Patienten ergeben sie zwei sich ergänzende Pfade.
Technologien wie „Tendon Seam“ bieten Hoffnung bei schweren strukturellen Schäden. Die Bewältigung des Alltagsschmerzes – der laut Studie Depressionen fördert – erfordert jedoch Werkzeuge, die Patienten selbst in der Hand haben.
Experten sehen in der LI15-Akupressur das ideale Werkzeug für die „Prä-Habilitation“. Im Gegensatz zu Kortison-Spritzen, die das Gewebe schwächen können, ist das Risiko minimal. Empfohlen wird ein fester, gleichmäßiger Druck auf den Punkt für 2-3 Minuten, zweimal täglich, idealerweise kombiniert mit sanften Bewegungsübungen.
Die Zukunft der Schulterbehandlung wird polarisierter, aber auch integrativer. Die Chirurgie setzt auf neue Hightech-Implantate. Gleichzeitig zwingt die Evidenz zur Psyche die Medizin zu Ganzkörper-Ansätzen. In diesem neuen Modell sind alte Techniken wie die LI15-Akupressur keine Alternative mehr, sondern eine essenzielle, kostengünstige Ergänzung. Sie befähigt Patienten, ihre Schmerzen zu managen und ihr Wohlbefinden zu schützen – mit oder ohne OP.
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