Schenker, Deutscher

Schenker Element 16: Deutscher Hersteller greift Framework mit modularer Laptop-Revolution an

08.01.2026 - 01:21:12

Schenker Technologies stellt mit dem Element 16 einen semi-modularen Laptop vor, der Reparatur und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt. Das auf der CES 2026 enthüllte Gerät setzt auf Intels neueste Prozessorgeneration und soll die Lücke zwischen High-Performance und „Right to Repair“ schließen.

In Zusammenarbeit mit Intel und dem Fertigungspartner Pegatron nutzt der deutsche Hardware-Hersteller erstmals Intels Referenzdesign für modulare Notebooks. Kern des Systems ist ein Intel Core Ultra Series 3 „Panther Lake“ Prozessor, kombiniert mit einem werkzeuglos zu öffnenden Gehäuse. Damit zielt Schenker gezielt auf professionelle Anwender und Unternehmen, die leistungsstarke, aber langfristig wartbare Hardware suchen.

Das Herzstück der Nachhaltigkeitsstrategie ist das Chassis. Die Bodenabdeckung lässt sich ohne Schrauben lösen und gewährt in Sekunden Zugang zu den internen Komponenten. Das erleichtert nicht nur die Reinigung, sondern auch Aufrüstungen.

Besonders flexibel ist die Anschlussgestaltung: Modulare I/O-Boards auf beiden Seiten ermöglichen es Nutzern, die Port-Konfiguration ihren Bedürfnissen anzupassen – ein Gegenentwurf zu vielen aktuellen Ultrabooks mit fest verbauten und oft knappen Anschlüssen. Auch die Tastatureinheit ist als einfach austauschbares Modul konzipiert. Das erlaubt den Wechsel zwischen verschiedenen Layouts wie ANSI und ISO oder den Austausch abgenutzter Bauteile.

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Schenker wird über den Vertriebspartner Bestware detaillierte Reparaturdokumentation und Ersatzteile sowohl für Endkunden als auch für unabhängige Reparaturwerkstätten bereitstellen. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch auf Langlebigkeit.

Leistung und Aufrüstbarkeit im Fokus

Angetrieben wird der 16-Zoll-Laptop von Intels neuer Core Ultra Series 3 Architektur. Das gezeigte Modell nutzt einen Intel Core Ultra 7 356H, der Effizienz- und KI-Leistungssteigerungen gegenüber der Vorgängergeneration verspricht.

Ein besonderes Merkmal ist der Hybrid-Arbeitsspeicher. Während 16 GB LPDDR5X-RAM fest verlötet sind, steht ein freier SO-DIMM-Slot für Erweiterungen zur Verfügung. So sind bis zu 80 GB Gesamtspeicher (16 GB onboard + 64 GB Modul) möglich – ein attraktives Feature für Entwickler und Kreativprofis.

Das WQXGA-Display (2560 x 1600 Pixel) im 16:10-Format deckt 100 % des sRGB-Farbraums ab und eignet sich für semiprofessionelle Bildbearbeitung. Moderne Konnektivität wie Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thunderbolt 4 runden das Paket ab.

Nachhaltigkeit mit Militär-Standard

Die ökologische Bilanz soll nicht nur durch Modularität, sondern auch durch Materialien verbessert werden. Das Gehäuse enthält einen signifikanten Anteil an recycelten Kunststoffen und Metallen (PCR).

Die langfristige Vision: In Zukunft soll nicht nur RAM und Speicher, sondern das gesamte Mainboard mit neuerer Intel-Hardware austauschbar sein. Dies könnte die typische Nutzungsdauer eines Laptops von 3-4 Jahren deutlich verlängern. Trotz des Fokus auf Zerlegbarkeit erfüllt das Gehäuse den robusten MIL-STD 810H-Standard für Widerstandsfähigkeit gegen Stöße, Vibrationen und extreme Temperaturen.

Marktausblick: Ein neuer Player im modularen Segment

Die Vorstellung des Element 16 ist ein Paukenschlag für den noch jungen Markt modularer Laptops, der bisher stark vom US-Hersteller Framework geprägt wurde. Schenkers Einstieg, unterstützt von der Skalierungskraft Intels und Pegatrons, könnte das Konzept aus der Nische holen.

Mit dem „semi-modularen“ Ansatz sucht Schenker eine Balance zwischen der radikalen Modularität des Framework 16 und der geschlossenen Eleganz klassischer Business-Notebooks wie dem Dell XPS. Diese Mitte könnte besonders für Firmen-IT-Abteilungen interessant sein, die wartbare Geräteflotten ohne zu große Komplexität suchen.

Der Verkaufsstart in Europa ist für das Frühjahr 2026 geplant, zunächst in der Farbe „Onyx Black“. Die Preise stehen noch nicht fest, Vorbestellungen über Bestware.com sollen in den kommenden Wochen starten. In einer Zeit, in der die EU die Reparierbarkeit von Elektronik gesetzlich vorantreibt, positioniert sich Schenker mit dem Element 16 als Vorreiter für nachhaltige Innovation. Die Branche wird genau beobachten, ob das Versprechen künftiger Mainboard-Upgrades eingelöst wird – und damit einen neuen Standard für die Lebensdauer von Computern setzen könnte.

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