Schaeffler-Projekt ReDriveS startet mit 25 Millionen Euro
16.01.2026 - 16:54:12Passend zum Thema Kreislaufwirtschaft und EU‑Regulierung: Die neue CBAM‑ und Importgesetzgebung verändert, wie Unternehmen Emissionen und CO₂‑Risiken in Lieferketten bewerten. Ein kostenloses E‑Book erläutert praxisnah, wie Sie Emissionsdaten melden, CO₂‑Risiken bei Importen mindern und Recyclingstrategien wirtschaftlich in Ihre Supply‑Chain integrieren. Mit Checklisten und Schritt‑für‑Schritt‑Empfehlungen – ideal für Fahrzeughersteller, Zulieferer und Recycler. CBAM‑Umsetzungsleitfaden gratis herunterladennn## Strategische Antwort auf Rohstoff-AbhängigkeitnnDie hohe Förderung ist eine strategische Investition in die Zukunftsfähigkeit des Automobilstandorts. „ReDriveS adressiert direkt eine zentrale Herausforderung“, erklärt ein Projektsprecher. Die Elektromobilität ist heute stark von Importen abhängig, besonders bei Seltenen Erden. Diese werden oft unter problematischen Bedingungen gefördert.nnEin geschlossener Materialkreislauf in Europa würde die Resilienz der Lieferketten deutlich erhöhen. Zudem senkt Recycling den CO₂-Fußabdruck von E-Fahrzeugen erheblich, da es weniger energieintensiv ist als die Primärgewinnung. Nicht zuletzt hilft die Technologie, künftige, strengere EU-Recyclingquoten zu erfüllen.nn## Starkes Bündnis aus Wirtschaft und ForschungnnUnter der Koordination von Schaeffler haben sich namhafte Partner zusammengeschlossen. Zum Konsortium gehören Industriegrößen wie Bosch, Volkswagen und AVL Software and Functions. Spezialisierte Mittelständler wie Circu Li-Ion bringen ihr Know-how im Batterierecycling ein.nnDie wissenschaftliche Expertise liefern führende Institute. Das Öko-Institut, die TU Clausthal und mehrere Fraunhofer-Institute (IPA, LBF) sind an der Forschung zu Automatisierung, Materialwissenschaft und Nachhaltigkeit beteiligt. Der offizielle Projektauftakt fand mit über 80 Teilnehmern am 12. und 13. Januar am Schaeffler-Standort in Herzogenaurach statt.nn## Im Einklang mit der EU-StrategiennDas Projekt startet zur rechten Zeit. Die Europäische Union treibt Initiativen wie den Critical Raw Materials Act voran, um die Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu verringern. ReDriveS fügt sich nahtlos in diese Strategie ein und ist Teil des Fachprogramms „DNS der zukunftsfähigen Mobilität“ des Wirtschaftsministeriums.nnExperten sehen in der Kombination aus Automatisierung und Digitalisierung den Schlüssel zum Erfolg. Nur so lasse sich Recycling wirtschaftlich im großen Maßstab betreiben. Der geplante generische digitale Zwilling könnte zudem branchenweite Standards setzen und Grundlage für neue Geschäftsmodelle werden.nnIn den kommenden drei Jahren werden die Technologien in Pilotanlagen getestet. Am Ende soll eine Blaupause stehen, die von Autoherstellern, Zulieferern und Recyclingfirmen genutzt werden kann. Langfristig könnte dies die Kosten für E-Fahrzeuge senken und ihre Umweltbilanz deutlich verbessern.nn
PS: Sie planen digitale Zwillinge oder datengestützte Recycling‑Prozesse? Die EU‑KI‑Verordnung beeinflusst Anforderungen an Dokumentation, Risikobewertung und Transparenz bei eingesetzten Algorithmen. Ein kompakter Umsetzungsleitfaden erklärt Kennzeichnungspflichten, Risikoklassen und praktische Schritte zur Konformität – speziell für Unternehmen, die KI in Wertstoffkreisläufen und Produktionsprozessen nutzen. Gratis‑Leitfaden zur EU‑KI‑Verordnung herunterladen


