Savills, Kölner

Savills verkauft Kölner Bezirksrathaus an private Investoren

27.01.2026 - 07:02:12

Eine private Investorengruppe hat das vollvermietete Bezirksrathaus in Köln-Lindenthal erworben. Die Transaktion zeigt die anhaltende Nachfrage nach sicheren Core-Immobilien mit öffentlichen Mietern.

Ein institutioneller Investor hat das Bezirksrathaus Lindenthal in Köln veräußert. Die private Investorengruppe übernimmt die vollständig vermietete Büroimmobilie in der Aachener Straße. Der exklusive Transaktionsberater Savills gab den erfolgreichen Verkauf bekannt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Objekt profitiert von einem langfristigen Mietvertrag mit der Stadt Köln. Dieser sichert dem neuen Eigentümer einen stabilen Cashflow. Die Immobilie liegt in einem der begehrtesten Stadtteile Kölns mit exzellenter Verkehrsanbindung.

Warum diese Immobilie ein sicheres Investment ist

Die Transaktion zeigt: Selbst in einem herausfordernden Marktumfeld sind bestimmte Objekte gefragt. „Core-Immobilien“ mit bonitätsstarken Mietern aus dem öffentlichen Sektor bieten hohe Einnahmesicherheit. Das Bezirksrathaus ist ein Paradebeispiel.

  • Langfristiger Hauptmieter: Die Stadt Köln als Mieter garantiert Planungssicherheit.
  • Top-Lage: Lindenthal zählt zu den wohlhabendsten und bevölkerungsreichsten Stadtbezirken.
  • Perfekte Infrastruktur: Umgebung mit Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und guter Anbindung.

Laut Savills suchen private Investoren und Family Offices gezielt nach solchen Gelegenheiten. Sie wollen ihre Portfolios stabilisieren. Bei kleinen und mittelgroßen Objekten in guten Lagen sind sie derzeit die aktivsten Käufer.

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Ein Lichtblick im zähen Kölner Investmentmarkt

Der Kölner Immobilieninvestmentmarkt zeigte sich 2025 zwar belebter, bleibt aber angespannt. Das Transaktionsvolumen stieg um 37 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro. Dieser Wert liegt jedoch noch deutlich unter dem 10-Jahres-Mittel.

Viele Verkaufsprozesse ziehen sich in die Länge. Ein entscheidender Faktor für Abschlüsse ist die Anpassung der Preiserwartungen auf Verkäuferseite. Der Verkauf des Bezirksrathauses Lindenthal gilt in diesem Umfeld als erfolgreiche Transaktion.

Büroimmobilien trugen in den vergangenen zwölf Monaten mit 580 Millionen Euro den größten Teil zum Investmentumsatz bei. Die Nachfrage konzentriert sich klar auf Qualität:
* Spitzenrenditen für Büros in zentralen Lagen blieben stabil bei 4,4 Prozent.
* Gefragt sind hochwertige, moderne Flächen in Top-Lagen.
* Immobilien in der Peripherie geraten weiter unter Druck.

Lindenthal: Ein Stadtteil mit Premium-Faktor

Köln-Lindenthal ist eine konstante Top-Lage. Der Stadtteil vereint studentisches Leben rund um die Universität mit ruhigen, familiären Wohngegenden. Die Lebensqualität und exzellente Infrastruktur sind legendär.

Das schlägt sich in den Preisen nieder. Aktuelle Daten zeigen:
* Durchschnittliche Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen: über 6.500 Euro.
* Durchschnittliche Quadratmeterpreise für Häuser: über 7.200 Euro.

Investitionen in diesem Viertel gelten als besonders wertstabil. Die Entscheidung der Investorengruppe für das Rathaus unterstreicht diese Attraktivität.

Wohin steuert der Kölner Büromarkt 2026?

Marktbeobachter erwarten für das laufende Jahr eine langsam steigende Dynamik. Eine grundlegende Entspannung bei Zinsen und Finanzierungskonditionen ist aber nicht in Sicht. Transaktionen werden weiter von sorgfältigen Prüfungen und langen Verhandlungen geprägt sein.

Die Polarisierung des Marktes setzt sich voraussichtlich fort:
* Im Fokus bleiben: Objekte in Top-Lagen mit hoher Qualität, nachhaltigen Standards und langfristigen Mietverträgen – wie das Bezirksrathaus.
* Unter Druck geraten: Ältere oder dezentral gelegene Immobilien.

Trotz der Herausforderungen bleibt der Kölner Markt für Investoren interessant. Die starken wirtschaftlichen Fundamentaldaten und die positive demografische Entwicklung sprechen für den Standort.

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