SARS-Zollplattformen: Wartung legt digitalen Handel lahm
24.01.2026 - 05:33:12Südafrikas Zollbehörde SARS schaltet ihre digitalen Systeme für Wartungsarbeiten ab – deutsche Exporteure müssen mit Verzögerungen rechnen. Die geplanten Ausfälle betreffen zentrale Plattformen für die Zollabwicklung an diesem Wochenende.
Zeitplan: Wann die Systeme offline sind
Die Hauptunterbrechung findet heute, Samstag, den 24. Januar 2026, von 20:00 bis 23:59 Uhr statt. Es handelt sich um den Höhepunkt einer mehrtägigen Systemaktualisierung, die bereits am Freitag begann und bis Sonntagmorgen andauert.
Betroffen sind die zentralen digitalen Zollplattformen sowie die Steuerportale eFiling und e@syFile. In dieser Zeit sind die elektronische Einreichung von Zollanmeldungen, Zahlungsabwicklungen und Statusabfragen stark eingeschränkt oder unmöglich. Die Behörde rät dringend, alle prioritären Anmeldungen bereits vor den Arbeiten einzureichen.
Passend zum Thema Zollabwicklung: Kurzfristige Systemausfälle führen häufig zu Nachfragen und Verzögerungen bei Zollanmeldungen. Der kostenlose Praxis‑Guide “Zollanmeldung” erklärt Feld‑für‑Feld, wie Sie Exportpapiere korrekt ausfüllen, Prioritätsfälle vorbereiten und typische Fehler vermeiden – inklusive Praxisbeispielen und Checklisten für schnelleres Clearing an der Grenze. Optimal für Exportverantwortliche, Buchhaltung und Zollagenten, die diese Wartungsfenster kompensieren müssen. Jetzt kostenlosen Zoll-Guide herunterladen
Folgen für deutsche Exporteure und Spediteure
Die Auswirkungen auf die Logistikkette sind direkt spürbar. Es kommt zu Verzögerungen bei den CUSRES-Nachrichten – den elektronischen Antworten der Zollbehörde auf eingereichte Transaktionen. Das kann die Warenfreigabe an den Grenzen erheblich verlangsamen.
Doch was bedeutet das konkret für Unternehmen? SARS betont, dass grundlegende Funktionen an Grenzübergängen für bereits freigegebene Sendungen aufrechterhalten werden. Dennoch empfiehlt sich proaktives Handeln: enge Abstimmung mit Zollagenten, Verschiebung nicht dringender Deklarationen und Information interner Logistikteams über mögliche Verzögerungen.
Hintergrund: Südafrikas Weg zur digitalen Zollverwaltung
Diese Wartung ist kein Einzelfall, sondern Teil einer strategischen Digitalisierungsoffensive. SARS modernisiert seine IT-Infrastruktur systematisch, um Stabilität und Sicherheit im internationalen Handel zu gewährleisten. Ein globaler Trend, der auch in der EU vorangetrieben wird.
Langfristig sollen die kurzfristigen Betriebsunterbrechungen zu schnelleren Abfertigungszeiten und transparenteren Prozessen führen. Für Südafrika geht es dabei auch um die Positionierung als verlässlicher Handelspartner. Kein Wunder also, dass solche Investitionen in die digitale Infrastruktur Priorität haben.
Ausblick: Weitere Upgrades geplant
Nach dem heutigen Hauptfenster folgt am Sonntagmorgen von 04:00 bis 07:00 Uhr eine finale Phase. Anschließend sollen alle Systeme mit potenziell verbesserter Leistung wieder voll verfügbar sein.
Die Behörde kündigt bereits weitere Modernisierungen an, darunter verschärfte Anforderungen für digitale Lohnsteuerabrechnungen. Die Botschaft ist klar: Die vollständige Digitalisierung der Steuer- und Zollprozesse ist unumkehrbar. Unternehmen, die ihre Prozesse frühzeitig anpassen, profitieren langfristig von effizienteren Handelsabläufen.
PS: Systemwartungen wie die von SARS erhöhen das Risiko, dass fehlerhafte Meldungen Ihre Sendungen weiter verzögern. Das Gratis‑E‑Book zur Zollanmeldung bietet eine klare Schritt‑für‑Schritt‑Ausfüllhilfe, Praxisbeispiele und eine Checkliste für prioritäre Einreichungen – so reduzieren Sie Rückfragen und beschleunigen die Warenfreigabe. Laden Sie den Leitfaden und stimmen Sie die nächsten Schritte sicher mit Ihrem Zollagenten ab. Zoll-Anleitung jetzt gratis sichern


