Santander, Phishing-Angriffen

Santander warnt vor massiven Phishing-Angriffen

05.02.2026 - 01:10:11

Betrüger verschicken gefälschte E-Mails und SMS, die Kunden der Santander Bank zur Preisgabe ihrer Zugangsdaten auffordern. Die Nachrichten sind professionell gestaltet und nutzen gefälschte Login-Seiten.

Eine massive Phishing-Welle zielt aktuell auf Kunden der Santander Bank ab. Betrüger verschicken gefälschte E-Mails und SMS, die sich auf das Sicherheitsverfahren SantanderSign beziehen. Sie fordern Kunden auf, über manipulierte Links ihre Zugangsdaten preiszugeben.

Die Nachrichten sind alarmierend professionell gestaltet. Sie behaupten, das SantanderSign-Zertifikat laufe ab oder müsse dringend reaktiviert werden. Als Druckmittel nennen die Kriminellen oft angebliche EU-Richtlinien oder setzen kurze Fristen von nur 24 Stunden.

So funktioniert der Betrug

Die Täter kombinieren Social Engineering mit technischer Raffinesse. Die gefälschten Nachrichten leiten auf täuschend echte, nachgebaute Login-Seiten der Bank. Dort sollen Opfer ihre persönliche ID und Sicherheitsnummern eingeben.

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  • Die Daten werden in Echtzeit abgefangen.
  • Kriminelle nutzen sie für Login-Versuche im echten Online-Banking.
  • Ziel sind unautorisierte Überweisungen oder das Abfangen von Kontodaten.

Santander stellt klar: Die Bank fordert Kunden niemals per E-Mail oder SMS auf, Sicherheitscodes oder Daten über einen Link preiszugeben.

Woran Sie die Fälschung erkennen

Trotz professionellem Auftreten gibt es klare Warnsignale. Prüfen Sie immer Absenderadresse und Link-Ziel.

  • Absender: Die E-Mail-Adresse oder SMS-Nummer stammt von einer unseriösen Domain, die der echten nur ähnelt.
  • Link: Fahren Sie mit der Maus über den Link (ohne zu klicken). Die angezeigte Ziel-URL weicht von „santander.de“ ab.
  • Inhalt: Jede Aufforderung, SantanderSign-Codes am PC statt in der offiziellen App einzugeben, ist betrügerisch.

Die Grundregel lautet: Banken starten sensible Sicherheits-Prozesse nie per Link in einer unaufgeforderten Nachricht.

Das müssen Betroffene jetzt tun

Santander rät zu sofortigem Handeln, wenn Sie eine verdächtige Nachricht erhalten oder bereits Daten eingegeben haben.

  • Klicken Sie nicht auf Links und antworten Sie nicht.
  • Löschen Sie die Nachricht oder verschieben Sie sie in den Spam-Ordner.
  • Verdächtige E-Mails können zur Analyse an reportphishing@gruposantander.com weitergeleitet werden.
  • Falls Daten preisgegeben wurden: Sperren Sie Ihr Online-Banking-Konto umgehend über den offiziellen Kundenservice und ändern Sie alle Passwörter. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Schützen Sie sich, indem Sie den Login zum Banking ausschließlich über die offizielle Website oder die verifizierte App aus den Stores von Apple oder Google starten.

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