Samsungs Galaxy-Geräte sollen Demenz früh erkennen
04.01.2026 - 19:13:12Samsung stellt auf der CES 2026 eine KI-Funktion zur Früherkennung kognitiver Beeinträchtigungen vor. Sie analysiert Gang, Sprache und Schlaf direkt auf dem Gerät und setzt auf Datenschutz.
Samsung erweitert seine Gesundheitsplattform um eine KI-gestützte Funktion zur Früherkennung von Demenz. Die “Brain Health”-Funktion analysiert Stimme, Gang und Schlaf – komplett verschlüsselt auf dem Gerät.
Las Vegas – Der südkoreanische Tech-Riese Samsung Electronics stellt auf der CES 2026 eine wegweisende Neuerung vor: Seine Samsung Health-Plattform erhält eine “Brain Health”-Funktion. Sie nutzt künstliche Intelligenz, um anhand alltäglicher Nutzerdaten frühzeitig Hinweise auf kognitive Beeinträchtigungen wie Demenz zu erkennen. Damit betritt der Konzern Neuland und verlagert den Fokus von Fitness-Tracking auf neurologisches Wohlbefinden.
KI analysiert Alltagsverhalten im Hintergrund
Die Funktion soll laut Branchenberichten vom ersten Januarwochenende 2026 nahtlos im Hintergrund arbeiten. Sie sammelt Daten von Galaxy-Smartphones, -Smartwatches und dem neuen Galaxy Ring, um ein individuelles Basisprofil des Nutzers zu erstellen. Statt spezieller Tests überwacht die KI drei Schlüsselbereiche:
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- Gangbild: Sensoren in Wearables messen Gehgeschwindigkeit, Stabilität und Rhythmus. Subtile motorische Veränderungen können so früh erkannt werden.
- Sprachmuster: Während Telefonaten oder Sprachbefehlen analysiert das System Sprechrhythmus, Tonfall und Zögerlichkeit – mögliche Indikatoren für neurologische Auffälligkeiten.
- Schlafqualität: Erweiterte Schlafanalyse sucht nicht nur nach Dauer, sondern nach spezifischen Unterbrechungsmustern, die mit Hirngesundheit korrelieren.
Bei Abweichungen von der persönlichen Baseline soll die Funktion Nutzer oder Angehörige alarmieren und zu ärztlicher Abklärung raten.
Datenschutz durch lokale Verarbeitung mit Knox
Angesichts der höchst sensiblen neurologischen Daten setzt Samsung auf maximale Privatsphäre. Die gesamte Datenverarbeitung findet on-device statt, also lokal auf dem Smartphone oder Wearable, nicht in der Cloud.
Technische Details vor der offiziellen Ankündigung deuten darauf hin, dass die Sicherheitsplattform Samsung Knox die biometrischen Daten verschlüsselt und lokal speichert. Dieser Ansatz soll Bedenken vor dem Zugriff Dritter oder Datenlecks auf Servern zerstreuen. Er könnte ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz bei Nutzern und für die Einhaltung strenger medizinischer Datenschutzstandards weltweit sein.
Prophylaxe durch personalisiertes Gehirntraining
Die Initiative geht über reine Früherkennung hinaus. Sie soll auch “Verbesserungs- und Präventionsfunktionen” bieten, darunter personalisierte Gehirntrainingsprogramme zur Stärkung der kognitiven Fitness.
Samsung hat die Kerntechnologie inhouse entwickelt und befindet sich in den finalen Phasen klinischer Validierungsstudien mit medizinischen Partnern. Diese Tests sollen die Zuverlässigkeit der KI-basierten Vorhersagen vor einem breiten Rollout sicherstellen. Die Funktion ist nicht als Ersatz für eine ärztliche Diagnose gedacht, sondern als Vorscreening-Tool, das den Zugang zu frühen Warnhinweisen demokratisiert.
Neuro-Wearables: Der nächste große Trend?
Mit der Demenzerkennung betritt Samsung ein neues Kapitel für Wearables. Bislang konzentrierte sich die Branche vor allem auf Herz-Kreislauf- und Stoffwechselgesundheit. Die Fokussierung auf die kognitive Gesundheit adressiert nun ein global wachsendes Problem alternder Gesellschaften.
Die Bewegung bringt Samsung in direkte Konkurrenz zu Apple und Google, die ebenfalls an nicht-invasivem Gesundheits-Monitoring forschen, aber noch keine vergleichbare Consumer-Funktion vorgestellt haben. Besonders der Galaxy Ring könnte hier zum Game-Changer werden: Seine diskrete Form ermöglicht eine kontinuierliche, unauffällige Überwachung feinmotorischer Fähigkeiten und des Schlafs – oft präziser als klobige Smartwatches.
Erster Auftritt auf der CES 2026
Samsung wird die “Brain Health”-Funktion voraussichtlich am 6. Januar auf der CES 2026 in Las Vegas erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. Ein genauer Veröffentlichungstermin und die Gerätekompatibilität sind noch nicht bestätigt.
Marktbeobachter erwarten den Start noch 2026, womöglich mit der nächsten Generation der Galaxy Watch oder als Software-Update für bestehende Premium-Geräte. Sollte sich die Technologie durchsetzen, könnte sie eine neue Welle von Neuro-Wearables auslösen und Consumer-Elektronik zu einem essenziellen Werkzeug für die langfristige Hirngesundheit machen.
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