Samsung, Motorola

Samsung und Motorola kämpfen um die Zukunft des Smartphones

09.01.2026 - 18:13:12

Die CES 2026 zeigt zwei extreme Wege für mobile Geräte: Samsung und Motorola kämpfen mit großen Falt-Phones, während winzige KI-Geräte eine neue Nische erschließen.

Die Zukunft des Smartphones spaltet sich in zwei Extreme: riesige Falt-Displays oder winzige KI-Begleiter. Das zeigt der Ausklang der Technikmesse CES 2026 in Las Vegas an diesem Freitag. Während Samsung und Motorola mit immer größeren Geräten um die Vorherrschaft im Premium-Segment ringen, erobern kreditkartengroße Gadgets mit lokaler KI eine neue Nische.

Schwergewicht gegen Schwergewicht: Der Kampf der Falt-Riesen

Unbestrittener Star der Messe war das Samsung Galaxy Z TriFold. Das Gerät, das bereits Ende 2025 angekündigt wurde, feierte in Las Vegas seine große Premiere und räumte mehrere “Best of CES”-Auszeichnungen ab. Seine Botschaft ist klar: Das Smartphone schluckt den Tablet-Markt.

Mit einem dualen Scharnier entfaltet sich das Z TriFold zu einem gewaltigen 10-Zoll-Dynamic-AMOLED-2X-Display. In geöffnetem Zustand ist es nur 3,9 Millimeter dick – eine technische Meisterleistung angesichts der verbauten Hardware. Dazu zählt der maßgeschneiderte Snapdragon-8-Elite-Chip und ein 5.600-mAh-Akku, der größte, den Samsung je in ein Faltgerät gepackt hat. Ein neues Mont-Flex-Display soll zudem die störende Mittelfalte nahezu unsichtbar machen.

Doch Samsung bekommt Konkurrenz aus alter Bekannter Richtung. Motorola, eine Tochter von Lenovo, wagte den Sprung ins “Buchformat” und präsentierte das Motorola Razr Fold. Es ist das erste Falt-Smartphone des Herstellers in diesem Stil und zielt direkt auf Samsungs Galaxy Z Fold Reihe ab.

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Das Razr Fold überzeugt mit einem 6,6-Zoll-Außendisplay und einem 8,1-Zoll-2K-LTPO-Innenscreen. Ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal ist der mitgelieferte Moto Pen Ultra, ein Stift mit 4.096 Druckstufen für Kreative. Drei 50-MP-Kameras und die hauseigene KI-Plattform “Qira” für Multitasking runden das Paket ab. Der Marktstart ist für Mitte 2026 geplant.

Die Gegenbewegung: KI zum Mitnehmen

Gegen den Trend zum immer größeren Bildschirm setzt eine andere Bewegung auf radikale Miniaturisierung. Das spektakulärste Gerät dieser Art ist das Tiiny AI Pocket Lab. In der Größe einer Kreditkarte packt es eine Rechenleistung, die noch vor kurzer Zeit undenkbar war.

Das Pocket Lab ist kein klassisches Smartphone, sondern ein tragbarer KI-Supercomputer. Es führt große Sprachmodelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern komplett offline aus – garantiert so Datenschutz und keine Latenz. Angetrieben von einer 12-Kern-Arm-CPU und einem speziellen NPU mit 190 TOPS (Billionen Operationen pro Sekunde) macht es deutlich: Leistungsstarke KI braucht keine Serverfarmen mehr.

Diese “Taschen-Intelligenz” findet ein Echo in minimalistischen Telefonen wie dem NanoPhone. Diese Android-Handys für unter 100 Euro erleben als Backup-Geräte für Reisende und Minimalisten ein Comeback. Sie bieten 4G ohne Ablenkung – eine bewusste Gegenbewegung zum 10-Zoll-Alleskönner.

Display-Revolution: Das Ende der Falte?

Die Grundlage für diese neuen Formfaktoren sind bahnbrechende Display-Technologien. Samsungs Mont-Flex-Technologie setzt auf lasergebohrte Metallplatten und einen neuen Schichtaufbau. Dadurch verteilt sich der Biegestress gleichmäßiger, und die Faltstelle wird für Auge und Finger fast unsichtbar.

Experten sehen darin den Schlüssel für den endgültigen Durchbruch der Faltgeräte. “War 2025 das Jahr des Experiments, so ist 2026 das Jahr der Verfeinerung”, kommentierte ein Display-Experte am Samsung-Stand.

Zwei Wege in die mobile Zukunft

Die Botschaft der CES 2026 ist eindeutig: Das klassische Smartphone entwickelt sich auseinander. Auf der einen Seite entstehen expansive All-in-One-Arbeitsstationen wie das Galaxy Z TriFold und das Razr Fold. Auf der anderen Seite entstehen unsichtbare, spezialisierte Begleiter wie das Tiiny AI Pocket Lab.

Für Verbraucher bedeutet das: Das Motorola Razr Fold wird voraussichtlich im Sommer 2026 den Wettbewerb in den USA anheizen. Das Galaxy Z TriFold soll noch im ersten Quartal 2026 in den breiten Verkauf gehen und könnte einen neuen Preisrekord für Ultra-Premium-Geräte setzen. Die Kreditkarten-Formate bleiben vorerst eine Nische. Doch sie signalisieren eine wachsende Nachfrage nach leistungsstarkem, datenschutzfreundlichem Computing, das nicht unsere ungeteilte Aufmerksamkeit fordert.

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