Samsung schützt Millionen alter Galaxy-Geräte mit großem Update
29.01.2026 - 21:13:12Samsung versorgt Dutzende älterer Smartphones und Tablets mit einem umfangreichen Sicherheits-Update – darunter auch Fünf-Jahre-Flagships. Diese Strategie verlängert die Lebensdauer der Geräte und stärkt die Kundentreue.
Der südkoreanische Konzern rollt seinen Januar-2026-Sicherheitspatch derzeit weltweit aus. Das Update erreicht eine überraschend lange Liste von Modellen: von Highend-Smartphones über Mittelklasse-Handys bis hin zu robusten Business-Geräten. Für Nutzer ist es ein klares Signal: Selbst Jahre alte Galaxy-Modelle bleiben vor digitalen Bedrohungen geschützt.
Diese Praxis ist ein zentraler Baustein von Samsungs Digitalisierungs-Strategie. Durch fortlaufenden Software-Support verlängert das Unternehmen die Nutzungsdauer seiner Produkte. Das stärkt nicht nur die Kundenbindung, sondern fördert auch Nachhaltigkeit. Millionen Nutzer können ihre Geräte länger und sicher weiterverwenden.
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Galaxy S21: Finales Update nach fünf Jahren Support
Eine Ära geht zu Ende: Der aktuelle Patch ist das letzte geplante Update für die beliebte Galaxy-S21-Serie. Die Modelle S21, S21+ und S21 Ultra, die im Januar 2021 auf den Markt kamen, erreichen nun das Ende ihrer fünfjährigen Support-Zusage. Der Rollout begann in Südkorea und wird in den kommenden Tagen global fortgesetzt.
Das finale Update behebt Dutzende Sicherheitslücken und sorgt für maximale Stabilität. Auch das S21 FE ist enthalten. Neue Funktionen bringt der Patch zwar nicht mit. Für Besitzer der immer noch leistungsfähigen Geräte bedeutet er jedoch mehr Sicherheit und ein ruhiges Gewissen.
Breite Streuung: Auch Budget-Handys werden versorgt
Besonders bemerkenswert ist die Reichweite der Update-Kampagne. Sie erfasst eine Vielzahl von Mittelklasse- und Einsteiger-Smartphones – eine Praxis, die bei Herstellern nicht selbstverständlich ist. In der vergangenen Woche erhielten bereits über ein Dutzend Geräte der beliebten Galaxy-A-, M- und F-Serien das Update.
Auf der Liste stehen Modelle wie das Galaxy A33, A35, A53 und A73. Sogar günstigere Handys wie das A05, A14 und A23 werden gepatcht, ebenso wie verschiedene M- und F-Serien-Modelle in Asien und Südamerika. Diese breite Unterstützung unterstreicht Samsungs Bestreben, ein sicheres Ökosystem für alle Nutzer zu schaffen – nicht nur für Besitzer teurer Flagships. Die Einbeziehung robuster Business-Geräte wie dem Galaxy XCover 7 Pro betont zudem das Engagement für gewerbliche Kunden.
Technische Details: Was der Januar-Patch behebt
Laut offizieller Dokumentation von Samsung konzentriert sich das Januar-2026-Sicherheits-Update (SMR) vollständig auf die Systemhärtung. Der Patch schließt insgesamt 53 bis 55 Sicherheitslücken im Android-Betriebssystem und in Samsungs eigener Software.
Ein Großteil der Korrekturen stammt von Google und behebt Schwachstellen im Android-Kern. Samsung Mobile steuert zusätzlich 30 Patches für gerätespezifische Probleme bei, sogenannte Samsung Vulnerabilities and Exposures (SVE). Das Sicherheits-Bulletin stuft eine der geschlossenen Lücken als „kritisch“ ein, fast 30 weitere als „hochriskant“. Damit ist dieses Update für alle berechtigten Gerätebesitzer essenziell. Enthalten sind auch Korrekturen von Samsung Semiconductor für die Prozessoren in vielen Modellen.
Strategie der Langlebigkeit: Transparenz schafft Vertrauen
Samsungs konsistente und breit angelegte Update-Strategie ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal im wettbewerbsintensiven Android-Markt. Durch die regelmäßige Aktualisierung seiner Software-Roadmap schafft das Unternehmen Transparenz. Neue Geräte werden hinzugefügt, ältere wie das Galaxy A03 Core – das diesen Monat aus dem Plan entfernt wurde – offiziell verabschiedet. Diese vorhersehbare Lebenszyklus-Verwaltung stärkt das Verbrauchervertrauen in die Galaxy-Marke.
Der Blick geht bereits nach vorn: Die Branche verfolgt die Entwicklung der nächsten großen Software-Version One UI 8.5. Interne Tests für dieses künftige Update haben für einige neuere Budget-Smartphones wie das Galaxy M15 und M36 bereits begonnen. Für Besitzer des Galaxy S21 FE gibt es jedoch noch Ungewissheit: Bis Ende Januar 2026 waren noch keine Testversionen von One UI 8.5 für dieses spezifische Modell gesichtet worden, obwohl es berechtigt sein sollte.
Die flächendeckende Verteilung des Januar-2026-Sicherheitspatches sendet eine klare Botschaft: Auch wenn neue Top-Modelle auf den Markt kommen, bleibt die Sicherheit von Millionen älteren Telefonen eine Priorität. Eine überraschende und für Verbraucher erfreuliche Praxis. Besitzer berechtigter Galaxy-Geräte sollten das Update unter Einstellungen > Software-Update > Herunterladen und installieren prüfen.
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