Salzburgs Immobilienmarkt: Bauboom für Eigenheime bricht ein
16.01.2026 - 16:47:12Die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Salzburg ist auf einen Tiefpunkt gefallen. Nur noch 514 solcher Projekte wurden im vergangenen Jahr bewilligt. Damit spiegelt das Bundesland einen österreichweiten Trend – doch die Lage hier besonders dramatisch.
Hohe Zinsen und teures Land bremsen Bauherren aus
Die Gründe für den Einbruch sind vielfältig. Österreichweit sanken die Genehmigungen um 8,5 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 2010. Die Hauptursachen:
* Explodierende Finanzierungskosten: Stark gestiegene Zinsen für Baukredite machen Projekte teurer.
* Strengere Kreditregeln: Die sogenannte KIM-V-Verordnung erschwert vielen Haushalten die Kreditaufnahme.
* Rekordpreise für Grund und Boden: Salzburg hat die höchsten Immobilienpreise Österreichs. Die Kombination aus teurem Land und hohen Baukosten sprengt für viele Familien das Budget.
Experten sehen eine nachhaltige Marktverschiebung: Der Fokus liegt nicht mehr auf Neubauten, sondern auf bestehenden Immobilien. Das treibt die Preise in diesem Segment weiter an.
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Paradox: Weniger Bau, aber höhere Preise
Trotz der Bauflaute prognostizieren Marktbeobachter für 2026 weiter steigende Immobilienpreise in Salzburg. Der Grund ist ein klassisches Angebots-Nachfrage-Paradoxon.
Die Nachfrage nach Wohnraum in der attraktive n Region bleibt hoch. Gleichzeitig wird das Angebot an neuen Häusern kaum wachsen, weil jetzt weniger gebaut wird. Diese Verknappung treibt die Werte bestehender Objekte nach oben. Besonders im hochpreisigen Segment wird die Nachfrage sogar noch zulegen.
Bauwirtschaft und Gesellschaft unter Druck
Die Krise hat konkrete Folgen. Für die lokale Bauwirtschaft bedeutet sie unsichere Auftragslage und weiterhin hohes Insolvenzrisiko. Die Talsohle bei fertiggestellten Wohnprojekten wird erst 2026 erwartet.
Gesellschaftlich wird der Traum vom Eigenheim für die Mittelschicht immer unerreichbarer. Das erhöht den Druck auf den Mietmarkt und könnte die Abwanderung in günstigere Gemeinden verstärken. Die Politik steht vor der Frage: Wie schafft man Anreize für die Bauwirtschaft und gleichzeitig leistbaren Wohnraum?
Kann sich der Markt nach 2026 erholen? Experten sind vorsichtig optimistisch. Eine Beruhigung der Zinsen und mögliche Förderprogramme könnten helfen. Die Knappheit an Bauland – und damit der hohe Preis – bleibt in Salzburg jedoch das bestimmende Thema.
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