Salk Institute ruft 2026 zum Jahr der Gehirngesundheit aus
25.01.2026 - 00:14:12Das Salk Institute for Biological Studies startet eine globale Initiative für die Gesundheit unseres Denkorgans. Die Kampagne bündelt Forschungskräfte, um neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson ganzheitlich zu bekämpfen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Herz-Kreislauf-Fitness und Gehirnfunktion.
Vom Alzheimer-Fokus zur ganzheitlichen Gehirngesundheit
Die Initiative baut auf dem Vorjahresprogramm zur Alzheimer-Forschung auf, erweitert den Blick aber deutlich. Statt isoliert auf Krankheitsmarker zu schauen, verfolgen die Forscher einen multidisziplinären Ansatz. Sie untersuchen, wie kardiovaskuläre, immunologische und metabolische Gesundheit das Gehirn beeinflussen.
Ein Schlüsselthema ist die Rolle der Mitochondrien – der Kraftwerke in unseren Zellen. Die Wissenschaftler wollen verstehen, wie eine starke aerobe Fitness über spezifische Proteine und Signalwege die Widerstandsfähigkeit des Gehirns stärkt. Das Ziel sind präventive Strategien, die über die reine Symptombehandlung hinausgehen.
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Weltforum in Paris gibt globalen Startschuss
Mitte Januar unterstrich das erste World Brain Health Forum in Paris die internationale Bedeutung des Themas. Hochrangige Teilnehmer wie der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und WHO-Chef Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus diskutierten dort die Mobilisierung für die Gehirnfunktion.
Das Forum diente als Plattform für wissenschaftlichen Austausch und neue Partnerschaften. Im Fokus standen personalisierte Therapieansätze und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Forschung. Die dort gewonnenen Impulse fließen direkt in die Arbeit des Salk Institute ein.
Neuroimmunologie: Wenn Nerven- und Immunsystem interagieren
Ein innovativer Forschungszweig der Initiative ist die Neuroimmunologie. Die von der NOMIS-Stiftung unterstützte Arbeit am Salk Institute untersucht, wie Entzündungsprozesse im Körper zur Neurodegeneration beitragen.
Forscher kartieren, wie Faktoren wie Genetik, Ernährung oder Krankheitserreger Entzündungsreaktionen im Gehirn beeinflussen. Diese Wechselwirkungen spielen bei Alzheimer, Parkinson und auch Long COVID eine entscheidende Rolle. Das Verständnis soll gezielte Therapien ermöglichen, die den Krankheitsverlauf verlangsamen.
Eine globale Herausforderung mit Milliardenkosten
Die Initiative trifft auf eine drängende Realität: Schätzungen zufolge wird mehr als jeder dritte Mensch im Leben von einer neurologischen Störung betroffen sein. Eine alternde Bevölkerung verschärft das Problem, da die Prävalenz von Krankheiten wie Alzheimer mit dem Alter steigt.
Die wirtschaftliche Belastung ist immens. Allein in Europa belaufen sich die Kosten für neurologische und psychiatrische Erkrankungen auf über 1.000 Milliarden Euro jährlich. Die Salk-Initiative knüpft an Großprojekte wie die NIH-geförderte BRAIN Initiative an, bei der das Institut bereits einen Atlas menschlicher Gehirnzellen erstellt.
Von der Forschung in die Praxis
Für 2026 plant das Salk Institute eine Reihe von Veranstaltungen, um die Öffentlichkeit einzubinden. Geplant sind unter anderem ein Webinar Ende Januar und ein Expertenabend im Februar.
Das langfristige Ziel ist eine nachhaltige Forschungsplattform. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in praktische Anwendungen fließen – von neuen Diagnosemethoden über präventive Lebensstil-Empfehlungen bis hin zu innovativen Therapien. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Frage: Wie bauen wir die Widerstandsfähigkeit unseres Gehirns ein Leben lang auf?
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