Ruhrgebiet schlägt München und Hamburg in Lebensqualität
30.01.2026 - 02:13:12Das Ruhrgebiet ist die lebenswerteste Metropolregion Deutschlands. Das zeigt ein neues Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die klassischen „Star-Metropolen“ München und Hamburg landeten dagegen auf den hinteren Plätzen.
Überraschender Sieger im Metropolen-Check
Die Studie „Leben in Metropolregionen“ verglich die zwölf größten deutschen Regionen anhand von 23 Indikatoren. Das vom Regionalverband Ruhr (RVR) beauftragte Gutachten setzt sich an die Spitze, gefolgt von der Metropolregion Rheinland und Rhein-Neckar. Frankfurt/Rhein-Main und Mitteldeutschland komplettieren die Top 5.
Hamburg belegt nur Platz 10. München landet sogar auf dem letzten Rang. Das Ergebnis stellt die gängige Wahrnehmung von wirtschaftlicher Stärke und Lebensqualität auf den Kopf.
Das Paradox der teuren Zentren
Das IW spricht vom „Paradoxon der monozentrischen Regionen“. Städte wie München, Hamburg oder Berlin sind zwar wirtschaftlich stark, ihre Struktur schadet der Lebensqualität in der gesamten Region.
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Der Grund sind die negativen Begleiterscheinungen:
* Explodierende Wohnkosten für Mieten und Eigentum
* Lange Pendelzeiten für Berufspendler
* Überlastete Infrastruktur
Wer sich das Leben im Zentrum nicht leisten kann, zieht ins Umland – und verliert täglich viel Zeit. Diese Faktoren drücken die Gesamtbewertung der Regionen erheblich.
Warum das Ruhrgebiet punktet
Der Erfolg des Ruhrgebiets liegt in seiner polyzentrischen Struktur. Es gibt nicht ein Zentrum, sondern viele: Dortmund, Essen, Bochum und Duisburg sind gleichwertige Ankerpunkte.
Das bringt konkrete Vorteile:
* Kürzere Wege: Pendler gewinnen im Schnitt fast 30 Minuten pro Tag.
* Entlastete Märkte: Der Druck auf Wohnraum und Verkehr verteilt sich.
* Bezahlbares Wohnen nahe dem Job: Ein Umzug ins ferne Umland ist seltener nötig.
Die dezentrale Organisation erweist sich als großer Standortvorteil für die Lebensqualität der Menschen vor Ort.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Studie liefert neue Argumente für die Debatte um gleichwertige Lebensverhältnisse. Sie stellt die Fixierung auf reine Wirtschaftskennzahlen wie das Bruttoinlandsprodukt in Frage.
Für das Ruhrgebiet ist das Ranking ein Imagegewinn, der neue Fachkräfte und Unternehmen anlocken könnte. Die teuren Metropolen stehen dagegen unter Druck. Sie müssen Infrastruktur ausbauen, dezentrale Arbeitsmodelle fördern und bezahlbaren Wohnraum schaffen.
Für den Immobilienmarkt könnte die Studie einen Trend verstärken: Die Attraktivität von B- und C-Städten in polyzentrischen Regionen wächst, während die Preise im Umland der großen Zentren weiter unter Druck bleiben.
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