Rubikon-Modell: Vom Wunsch zur Tat in vier Schritten
05.02.2026 - 17:25:12Das Rubikon-Modell erklärt, wie wir Ziele erreichen. Die Motivationspsychologen Heinz Heckhausen und Peter M. Gollwitzer entwickelten es 1987. Ihr Modell unterteilt den Weg zum Erfolg in vier klare Phasen. Es hilft, Prokrastination zu überwinden und Absichten in Handeln umzuwandeln.
Der Name ist eine Anspielung auf Julius Cäsar. Seine Überschreitung des Flusses Rubikon war ein unumkehrbarer Entschluss. Genau diesen Punkt des verbindlichen Entschlusses beschreibt das Modell. Es markiert den Übergang vom bloßen Wünschen zum entschlossenen Planen.
Die erste Hürde: Abwägen und entscheiden
In der Abwägephase geht es ums Überlegen. Was will ich wirklich? Ist das Ziel wünschenswert und machbar? Hier werden Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen.
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Typische Blockaden sind Unentschlossenheit oder Angst vor den Folgen. Die Phase ist erst erfolgreich abgeschlossen, wenn die Bilanz positiv ausfällt. Der erwartete Nutzen muss die Kosten überwiegen. Erst dann ist der Weg frei für den nächsten Schritt.
Der entscheidende Sprung: Konkrete Pläne schmieden
Hat man den Rubikon überschritten, beginnt die Planungsphase. Jetzt zählt nicht mehr das „Ob“, sondern das „Wie“. Der Fokus liegt auf reiner Willenskraft.
Hier kommen Implementierungsintentionen ins Spiel. Diese „Wenn-Dann-Pläne“ legen genau fest, wann, wo und wie gehandelt wird. Sie helfen, Gelegenheiten zu nutzen und Ablenkungen zu widerstehen. Eine realistische Planung ist der beste Schutz gegen späteres Scheitern.
Handeln und bewerten: Vom Plan zum Ergebnis
In der Handlungsphase wird der Plan umgesetzt. Das erfordert Anstrengung und Ausdauer. Die vorbereiteten „Wenn-Dann-Pläne“ dienen jetzt als Leitfaden und helfen, bei Rückschlägen am Ball zu bleiben.
Danach folgt die Bewertungsphase. War die Aktion erfolgreich? Was lief gut, was kann besser werden? Diese Reflexion ist entscheidend für künftige Projekte. Sie schließt den Kreislauf und beeinflusst die Motivation für neue Ziele.
Ein Werkzeug für den Alltag – mit Grenzen
Das Modell wird heute im Coaching und zur Produktivitätssteigerung genutzt. Es identifiziert, in welcher Phase man stecken bleibt:
* Abwägephase: Wer hier feststeckt, muss Werte und Prioritäten klären.
* Planungsphase: Hier helfen detaillierte, konkrete Handlungspläne.
Kritiker bemängeln die Vereinfachung. In der Realität sind die Übergänge oft fließender und emotionaler als im Modell dargestellt. Dennoch bietet es eine robuste Landkarte. Es macht den Weg vom Wunsch zur Wirklichkeit greifbar und hilft, Blockaden systematisch zu überwinden.
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