Rotkohl gegen Grippe: Wintergemüse wird zur Waffe gegen Inflation und H3N2
29.11.2025 - 14:39:12Das Robert Koch-Institut warnt vor steigenden Atemwegsinfektionen. Gleichzeitig drückt die Inflation auf die Lebensmittelpreise. Die Lösung? Liegt buchstäblich vor der Haustür – auf den Feldern der Region.
Während die Influenza-Variante A(H3N2) durch Deutschland zieht und der Kassenbon beim Wocheneinkauf weiter anschwillt, entdecken Verbraucher eine überraschende Doppel-Strategie: Grünkohl, Rosenkohl und Schwarzwurzeln stärken nicht nur das Immunsystem, sondern schonen auch den Geldbeutel.
Rotkohl erlebt gerade seine Renaissance als Gesundheits-Booster. Was viele nicht wissen: Mit 57 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm spielt das unterschätzte Wintergemüse in derselben Liga wie Zitronen – kostet aber nur einen Bruchteil und muss nicht um die halbe Welt transportiert werden.
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Das Technik- und Verbraucherportal CHIP hebt in einer aktuellen Analyse hervor: Das Angebot an regionalem Gemüse ist derzeit so reichhaltig wie nährstoffreich. Grünkohl, Steckrüben und Schwarzwurzeln füllen die Marktstände – und liefern genau das, was der Körper jetzt braucht.
Verbraucherzentralen empfehlen aktuell besonders heimische Lagerware. Äpfel, Birnen und robuste Kohlsorten bilden das ernährungsphysiologische Rückgrat für die kalten Wochen.
RKI schlägt Alarm: Grippewelle nimmt Fahrt auf
Die Dringlichkeit wird durch den jüngsten Wochenbericht des Robert Koch-Instituts unterstrichen. Seit Mitte November steigt die ARE-Inzidenz (Akute Respiratorische Erkrankungen) deutlich an. Neben RS-Virus und Covid-19 bereitet Experten besonders die Influenza-Subvariante A(H3N2) Sorge.
Mediziner raten: Das Immunsystem braucht mehr als nur Impfungen. Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle:
- Zink und Vitamin C: Grünkohl und Rosenkohl liefern Spitzenwerte für die Abwehrkräfte
- Sekundäre Pflanzenstoffe: Bitterstoffe in Chicorée und Radicchio unterstützen Leber und Verdauung
- Regelmäßigkeit: Täglicher Verzehr stärkt das Immunsystem kontinuierlich
Die Apotheken Umschau berichtet zudem, dass die Grippeaktivität in ganz Europa zunimmt. Präventive Maßnahmen werden in den kommenden Wochen noch wichtiger.
Inflation trifft Einkaufswagen: 2,3 Prozent im November
Das Statistische Bundesamt bestätigte gestern: Die Inflationsrate verharrt bei 2,3 Prozent. Besonders relevant für Verbraucher: Lebensmittelpreise liegen 1,2 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Hier zeigt sich der finanzielle Vorteil des Saisonkalenders deutlich. Während Importwaren wie Tomaten oder Gurken durch Transport- und Energiekosten teuer bleiben, sind heimische Freiland- und Lagerprodukte vergleichsweise preisstabil.
Wirtschaftsanalysten beobachten: Verbraucher richten ihre Menüplanung zunehmend an Sonderangeboten aus – die derzeit oft mit saisonalem Wurzelgemüse deckungsgleich sind. Sparsamkeit und Gesundheit gehen Hand in Hand.
Rückbesinnung statt Superfood-Hype
Ein bemerkenswerter Wandel zeichnet sich ab: Anders als in früheren Jahren dominieren keine exotischen “Superfoods” mehr die Gesundheits-Diskussion. Stattdessen besinnen sich Verbraucher auf lokale Alternativen.
Leinsamen statt Chiasamen. Schwarze Johannisbeere statt Goji-Beeren. Grünkohl statt Matcha.
Das Bundeszentrum für Ernährung fördert diesen Trend aktiv und betont die ökologische wie ökonomische Bilanz von saisonalem Essen. Eine pragmatische Rückbesinnung, getrieben durch wirtschaftliche Realität und gesundheitliche Notwendigkeit.
Dezember bringt doppelte Herausforderung
Mit dem ersten Advent beginnt die Zeit der kalorienreichen Versuchungen. Ernährungswissenschaftler erwarten den klassischen Spagat: Unter der Woche gesunde “Abwehr-Küche” mit Kohl und Eintöpfen, am Wochenende Plätzchen und Braten.
Experten raten, auch in der Weihnachtsbäckerei gesündere Alternativen zu prüfen. Walnüsse haben gerade Saison und liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Weniger Zucker, mehr Nüsse – eine Kombination, die Genuss und Gesundheit vereint.
Für Dezember erwarten Analysten wetterbedingt leicht steigende Preise für frisches Gemüse. Wer jetzt haltbares Wurzelgemüse einlagert, trifft eine kluge Entscheidung – für die Gesundheit und den Geldbeutel.
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