Rote Bete: Natürliche Blutdrucksenker im Fokus der Forschung
01.02.2026 - 07:32:12Rote Bete kann den Blutdruck effektiv senken. Das belegt eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Studien. Die Knolle enthält viel anorganisches Nitrat, das im Körper zu gefäßerweiterndem Stickstoffmonoxid umgewandelt wird.
Vom Gemüse zum gefäßerweiternden Molekül
Der Schlüssel liegt im Nitrat. Nach dem Verzehr wandeln Bakterien im Mund es zu Nitrit um. Im Magen und im Blutkreislauf entsteht daraus schließlich Stickstoffmonoxid (NO). Dieses Molekül entspannt und erweitert die Blutgefäße. Das Herz muss weniger Kraft aufwenden – der Blutdruck sinkt.
Forscher der Queen Mary Universität in London zeigten: Der Nitritspiegel steigt nach dem Konsum von Rote-Bete-Saft deutlich an. Die blutdrucksenkende Wirkung kann schon nach wenigen Stunden einsetzen und bis zu 24 Stunden anhalten.
Passend zum Thema Bluthochdruck – viele Menschen suchen natürliche Wege, ihre Werte zu senken, wissen aber nicht, welche Maßnahmen am wirkungsvollsten sind. Der kostenlose Report „Die 8 besten Maßnahmen gegen Bluthochdruck“ fasst praxisnahe, wissenschaftlich gestützte Strategien zusammen: von der 3‑Minuten-Atemübung über Yoga und Entspannungstechniken bis zu einfachen Temperatur- und Massage-Methoden. Ideal, wenn Sie Rote-Bete-Ernährung ergänzen und Nebenwirkungen von Medikamenten reduzieren möchten. Jetzt kostenlosen Blutdruck-Report herunterladen
Was sagen die klinischen Studien?
Die Evidenz verdichtet sich. Eine im Fachjournal Free Radical Biology and Medicine veröffentlichte Studie kam zu einem klaren Ergebnis: Ältere Erwachsene, die zwei Wochen lang täglich nitratreichen Rote-Bete-Saft tranken, senkten ihren Blutdruck messbar. Die Forscher beobachteten zudem positive Veränderungen der Mundflora.
Eine weitere Untersuchung mit COPD-Patienten untermauerte den Effekt. Nach zwölf Wochen mit täglichem Rote-Bete-Saft-Konsum war der Blutdruck der Teilnehmer signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe. Auch ihre körperliche Leistungsfähigkeit verbesserte sich.
Kein Wundermittel, aber ein wertvoller Baustein
Experten betonen: Rote Bete ist eine Ergänzung, kein Ersatz. Sie fügt sich nahtlos in eine herzgesunde Ernährung ein, die auch folgende Punkte umfasst:
* Reduzierung des Salzkonsums
* Verzehr kaliumreicher Lebensmittel (Bananen, Spinat)
* Bevorzugung von Vollkorn, Obst und Gemüse
Neben Rote Bete sind auch Rucola, Spinat und verschiedene Kohlsorten gute natürliche Nitratquellen. Eine ungesunde Lebensweise mit Bewegungsmangel, Rauchen oder Übergewicht kann das Gemüse jedoch nicht ausgleichen. Die Deutsche Hochdruckliga warnt davor, Nahrungsergänzungsmittel als Ersatz für eine notwendige medikamentöse Therapie zu sehen.
Ein Blick in die Zukunft der Ernährungsmedizin
Die Forschung zu Nitrat aus pflanzlichen Quellen steckt noch in den Kinderschuhen, ist aber vielversprechend. Wissenschaftler untersuchen nun, ob eine nitratreiche Ernährung auch die Nierenfunktion schützen kann. Weitere Langzeitstudien sollen klären, ob Gemüsesäfte eines Tages eine anerkannte Ergänzung zur Bluthochdrucktherapie werden. Bis dahin bleibt Rote Bete ein exzellentes Beispiel für präventive Ernährungsmedizin.
PS: Wussten Sie, dass kleine Alltagsübungen den Blutdruck deutlich beeinflussen können? Der Gratis-Report „Die 8 besten Maßnahmen gegen Bluthochdruck“ erklärt 8 sofort umsetzbare Maßnahmen – inklusive einer kurzen Atemübung, die in Studien blutdrucksenkend wirkte, und weiteren Tipps, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Viele Betroffene nutzen diese Kombination aus Ernährung und Übungen, um ihre Werte nachhaltig zu stabilisieren. Kostenlosen Report zu blutdrucksenkenden Maßnahmen sichern


