Rocket, Lab

Rocket Lab Aktie: Insider verkaufen!

27.11.2025 - 13:30:33

Trotz positiver Analystenbewertungen und Rekordzahlen verkaufen zwei Top-Manager von Rocket Lab Aktien im Wert von über 640.000 US-Dollar, was Investoren verunsichert.

Rocket Lab USA steht vor einem Spagat: Während renommierte Investmentbanken ihre Kursziele auf bis zu 72 US-Dollar anheben und die Aktie als klaren Kauf einstufen, trennen sich gleichzeitig zwei Top-Manager von Unternehmensanteilen im Wert von über 640.000 US-Dollar. Zufall – oder wissen die Insider etwas, das der Markt noch nicht sieht?

Analysten überschlagen sich mit Lob

Gleich zwei namhafte Investmenthäuser haben am 27. November ihre Bewertungen für Rocket Lab bekräftigt. Cantor Fitzgerald schraubte das Kursziel auf 72 US-Dollar hoch und bekräftigte das “Overweight”-Rating. Die Begründung: Der Anbieter von Trägerraketen habe 2025 eine Rekordzahl an Starts absolviert und verfüge über einen prall gefüllten Auftragsbestand.

Needham & Company bleibt ebenfalls optimistisch und bestätigte sein “Buy”-Rating mit einem Kursziel von 63 US-Dollar. Besonders beeindruckt zeigen sich die Analysten von der operativen Schlagkraft des Unternehmens. So gelang es Rocket Lab kürzlich, innerhalb von weniger als 48 Stunden nach einem erfolgreichen Flug bereits die nächste Mission anzusetzen – eine Taktung, die in der kommerziellen Raumfahrtbranche ihresgleichen sucht.

Die Zahlen sprechen für sich: Im dritten Quartal 2025 legte der Umsatz um 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und erreichte 155 Millionen US-Dollar. Die Bruttomarge kletterte auf solide 37 Prozent, während die Liquidität mit über einer Milliarde US-Dollar auf Rekordniveau liegt.

Führungskräfte steigen aus – geplant oder Warnsignal?

Doch während die Analysten jubeln, zeigt sich ein anderes Bild bei den Insidern. Arjun Kampani, Senior Vice President und Chefjustiziar, verkaufte am 26. November 10.554 Aktien für rund 444.000 US-Dollar. Zeitgleich trennte sich Chief Operations Officer Frank Klein von 4.736 Papieren im Wert von knapp 200.000 US-Dollar.

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Beide Transaktionen erfolgten im Rahmen sogenannter Rule 10b5-1 Handelspläne, die bereits im Dezember 2024 aufgesetzt wurden. Solche Pläne erlauben es Führungskräften, Verkäufe nach einem festen Zeitplan vorzunehmen – unabhängig von aktuellen Unternehmensentwicklungen. Dennoch dürfte das Timing bei einigen Investoren Fragezeichen aufwerfen, zumal die Aktie zuletzt deutlich von ihrem Oktober-Hoch bei knapp 74 US-Dollar zurückgekommen ist.

JAXA-Start und Neutron-Rakete als Kurstreiber?

Der Fokus richtet sich nun auf den 5. Dezember, wenn Rocket Lab für die japanische Raumfahrtagentur JAXA den Satelliten RAISE-4 ins All bringen soll. Es ist der erste dedizierte Electron-Start für die prestigeträchtige Behörde – ein weiterer Meilenstein in einem Jahr, das bereits 18 erfolgreiche Missionen mit perfekter Erfolgsquote vorweisen kann.

Entscheidend für die langfristige Bewertung bleibt jedoch die Neutron-Rakete, die im ersten Quartal 2026 am Launch Complex 3 eintreffen soll. Mit diesem Mittelklasse-Träger will Rocket Lab in direkte Konkurrenz zu etablierten Playern treten und den Markt für kommerzielle Satellitenstarts weiter aufmischen.

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