Robotera stellt revolutionäre Roboterhand vor
08.01.2026 - 14:46:12Las Vegas – Der chinesische Robotik-Spezialist Robotera Intelligence Technology hat auf der CES 2026 einen Durchbruch in der Handhabungsrobotik gezeigt: die XHAND1. Die vollständig direkt angetriebene Roboterhand setzt neue Maßstäbe für präzise Manipulation und adressiert ein zentrales Problem der künstlichen Intelligenz – die Fähigkeit, mit menschlicher Geschicklichkeit und Feinfühligkeit die physische Welt zu bearbeiten.
Direktantrieb statt Zahnräder und Sehnen
Das Kernstück der XHAND1 ist ihre revolutionäre Konstruktion: ein vollständiger Direktantrieb über 12 aktive Bewegungsachsen statt der bislang üblichen zahnradgestützten oder sehnengekoppelten Systeme. Dieser Ansatz eliminiert Spiel und Reibung, die sonst zu Präzisionsverlust führen. Das Ergebnis ist eine Hand, die menschenähnlich reagiert: Sie weicht Widerständen nach, statt sie einfach zu überfahren.
Die technischen Daten beeindrucken: Die Hand kann eine Greifkraft von bis zu 80 Newton entwickeln und Objekte bis 25 Kilogramm heben. Damit übertrifft sie viele bestehende Systeme am Markt deutlich. Besonders wichtig ist die Rückdrehbarkeit des Antriebs – die Hand kann äußere Kräfte unmittelbar in ihre Bewegung integrieren, was Sicherheit und Eleganz der Bewegung garantiert.
Die XHAND1 hat die Größe und Beweglichkeit einer menschlichen Hand mit fünf vollständig unabhängigen Fingern. Das ist kein bloßes Design-Merkmal: Die Hand kann Werkzeuge nutzen, die für Menschen konstruiert wurden – ein entscheidender Vorteil für Fabriken und Serviceumgebungen.
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Künstliche Tastsinne für echte Intelligenz
Doch Kraft allein macht noch keine Geschicklichkeit. Robotera hat die XHAND1 mit hochauflösenden Tastsensoren ausgestattet, die kontinuierlich Druck, Oberflächenstruktur und Temperatur erfassen. Diese Sensorik ermöglicht es der Hand, ihre Griffstärke in Echtzeit anzupassen – crucial beim Umgang mit zerbrechlichen Objekten oder weichen Materialien wie Früchten.
Diese sensorischen Daten sind das Geheimnis für echte künstliche Intelligenz. Die XHAND1 wurde speziell für Machine-Learning-Trainings konzipiert: Statt nur zu “sehen”, kann die KI jetzt auch zu “fühlen” lernen. Beim Nähen einer Nadel oder beim Pflücken von Obst funktioniert das nur, wenn die Hand echte haptische Rückmeldung liefert. Das löst ein klassisches Problem des Roboter-Trainings – dass in Simulationen trainierte Systeme in der Realität oft scheitern.
Namhafte Forschungspartner bestätigen Qualität
Obwohl heute offiziell vorgestellt, ist die XHAND1 längst im Einsatz: MIT, UC Berkeley und kommerzielle Partner wie Skild AI und Humanoid AI nutzen die Hand bereits. Auf der CES-Messe demonstrierte Robotera komplexe Aufgaben – von feiner Werkzeugmanipulation bis zu verschiedenen Grifftechniken.
Die Tatsache, dass renommierte Forschungsinstitute bereits vertrauen, spricht für sich. Eine Hand, die tausende Lernzyklen übersteht, bei denen Roboter oft wild herumfuchteln und crashen, ist in der Industrie Gold wert.
Der Fokus verschiebt sich von Bewegung zu Arbeit
Das Timing ist entscheidend. In den frühen 2020er-Jahren obsessionierten sich Robotik-Unternehmen mit Beinwerk – wie laufen, rennen, balancieren? 2026 ist klar: Ein Roboter, der überall hingehen kann, aber nichts anfassen darf, ist kommerziell wertlos. Der Markt verlangt geschickte mobile Manipulatoren für Logistik, Pflege und Handwerk.
Robotera positioniert sich als Infrastructure-Anbieter für die nächste Welle der KI – ähnlich wie Nvidia GPUs für Software-KI bereitstellt. Die XHAND1 ist das physische Fundament für embodied AI: intelligente Roboter, die wirklich arbeiten.
Massenproduktion ab Sommer 2026 geplant
Die entscheidende Frage: Kann Robotera die XHAND1 bezahlbar produzieren? Sind die Preise für kommerzielle Skalierung tragbar? Wenn ja, könnte eine Welle neuer Anwendungen folgen – Aufgaben, die bisher Menschen vorbehalten waren.
Im weiteren Jahresverlauf sollen die Hände in die neuen Humanoid-Roboter L7 und Q5 integriert werden. Die Daten aus tausenden im Feld eingesetzten Einheiten könnten in ein proprietäres AI-Modell für Manipulation fließen, das Robotera weiter abheben würde. Die Branche wartet: Wenn diese Hand liefert, könnte das Roboter-Zeitalter wirklich beginnen.
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