Rio Tinto Aktie: Mega-Fusion im Visier
15.01.2026 - 20:18:31Ein potenzieller Zusammenschluss der Superlative elektrisiert die Anleger. Rio Tinto führt Gespräche über eine Fusion mit Glencore, die den größten Bergbaukonzern der Welt erschaffen könnte. Während diese „Elefantenhochzeit“ die Schlagzeilen dominiert, treibt das Management im Hintergrund das operative Geschäft durch strategische Allianzen mit Amazon und BHP voran.
Spekulationen um 260-Milliarden-Dollar-Koloss
Der wichtigste Kurstreiber ist zweifellos die Bestätigung vorläufiger Gespräche zwischen Rio Tinto und Glencore. Diese seit Anfang Januar 2026 im Raum stehende Fusion könnte ein Unternehmen mit einem Marktwert von über 260 Milliarden US-Dollar hervorbringen. Ein solcher Mega-Deal würde die Machtverhältnisse im Rohstoffsektor neu ordnen. Marktteilnehmer wägen derzeit ab, ob die Synergien und die Marktmacht eines solchen Giganten die Risiken einer komplexen Integration rechtfertigen.
Operative Allianz mit Amazon und BHP
Abseits der Übernahmefantasie stärkt Rio Tinto seine operative Basis. Ein neu unterzeichneter Zweijahresvertrag macht Amazon Web Services (AWS) zum ersten Abnehmer für Kupfer aus der Johnson-Camp-Mine in Arizona, das mittels der speziellen „Nuton“-Technologie gewonnen wird. Im Gegenzug nutzt der Bergbaukonzern Cloud-Dienste und Datenanalysen von AWS, um Emissionen und Wasserverbrauch zu senken.
Parallel dazu vertieft Rio Tinto die Zusammenarbeit im Kerngeschäft Eisenerz. Gemeinsam mit BHP wurden Vereinbarungen getroffen, um in der westaustralischen Pilbara-Region bis zu 200 Millionen Tonnen Eisenerz zu erschließen. Dies umfasst die Entwicklung der Wunbye-Lagerstätte sowie die Verarbeitung von Erz aus BHPs Beständen in Anlagen von Rio Tinto. Zwar wird die Produktion aus dieser Kooperation erst für das nächste Jahrzehnt erwartet, sie sichert jedoch langfristig die Auslastung der Vermögenswerte.
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Analysten bleiben abwartend
Trotz der enormen strategischen Bewegungen reagieren Analysten besonnen. Die Berenberg Bank bestätigte heute, am 15. Januar 2026, ihr „Hold“-Rating mit einem Kursziel von 53,00 Pfund. Diese Einschätzung deutet darauf hin, dass institutionelle Beobachter das kurzfristige Aufwärtspotenzial als begrenzt ansehen, solange die Fusionspläne noch vage sind. Auch RBC Capital votiert mit „Hold“, während Barclays zuletzt eine Kaufempfehlung aussprach. Finanziell steht der Konzern auf solidem Fundament: Im ersten Halbjahr 2025 wurde ein Nettogewinn von 4,5 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von 26,87 Milliarden US-Dollar erzielt.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob aus den vorläufigen Gesprächen mit Glencore ein verbindliches Fusionsangebot resultiert. Bis dahin dient die operative Entwicklung als fundamentale Basis, wobei die Volatilität der Aktie vorrangig durch den Nachrichtenfluss rund um die mögliche Mega-Fusion bestimmt werden dürfte.
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