Rigetti, Computing

Rigetti Computing Aktie: Unter hohem Druck

05.02.2026 - 19:27:31

Die Verschiebung des 108-Qubit-Systems Cepheus-1 belastet die Rigetti-Aktie, die ein Jahres-Tief erreicht hat. Der Fokus liegt nun auf dem Quartalsende und den anstehenden Finanzzahlen.

Die Geduld der Anleger bei Rigetti Computing wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Statt der erhofften Erfolgsmeldungen zur neuen Quanten-Hardware dominiert eine Anpassung des Zeitplans die Stimmung. Während die Konkurrenz im Quantensektor nicht schläft, muss das Unternehmen beweisen, dass es seine technologischen Versprechen auch tatsächlich einlösen kann.

Warten auf Cepheus-1

Im Zentrum der aktuellen Skepsis steht das System Cepheus-1-108Q. Ursprünglich hatten Marktteilnehmer mit einer früheren Verfügbarkeit gerechnet, doch Rigetti peilt nun eine Fertigstellung bis zum Ende des ersten Quartals 2026 an. Diese Verschiebung erhöht den Zugzwang für das Management erheblich.

Der Markt verlangt nach konkreten Beweisen, dass die technischen Hürden, die zur Verzögerung führten, überwunden sind. In einem Sektor, der durch einen aggressiven Wettlauf um Skalierbarkeit geprägt ist, gilt die pünktliche Lieferung dieses 108-Qubit-Systems als kritischer Test für die Ingenieursleistung und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Rigetti.

Kursrutsch und Vertrauenskrise

Die Unsicherheit über die operative Exekutive hat deutliche Spuren im Aktienkurs hinterlassen. Das Papier markierte am Mittwoch bei 17,19 USD ein neues 52-Wochen-Tief und hat allein in den letzten 30 Tagen rund 32 Prozent an Wert eingebüßt. Solange das Cepheus-1-System nicht vollständig einsatzbereit ist, dürfte die Aktie anfällig für die allgemeine Volatilität im Tech-Sektor bleiben.

Zahlen im März entscheidend

Neben der Hardware-Entwicklung richtet sich der Blick auf die finanzielle Verfassung des Unternehmens. Anfang März 2026 wird Rigetti die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Dabei dürften weniger die reinen Umsatzzahlen als vielmehr die Cash-Burn-Rate und der Ausblick im Fokus stehen.

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Analysten erwarten Updates zum langfristigen Fahrplan, insbesondere zu den für Ende 2026 und 2027 geplanten 150- und 1.000-Qubit-Systemen. Auch Fortschritte bei der Kommerzialisierung, etwa durch neue Partnerschaften oder Verkäufe der Novera QPU-Einheiten, sind essenziell, um die kapitalintensive Entwicklung zu rechtfertigen.

Für Rigetti hängt kurzfristig alles an der Umsetzung der Roadmap. Ein erfolgreicher Start des Cepheus-Systems vor Quartalsende ist die notwendige Bedingung, um die Marktsentiment zu stabilisieren und die technologische Validität des hybriden Quanten-Ansatzes zu untermauern.

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