Ricard Pastis: Warum dieser Anis-Klassiker plötzlich wieder der coolste Drink im Freundeskreis ist
10.01.2026 - 22:09:01Wenn dein Drink nach nichts schmeckt (und sich auch so anfühlt)
Kennst du diese Abende, an denen alle Gläser anders aussehen – aber alles gleich schmeckt? Irgendein Spritz, irgendein Gin Tonic, irgendwas mit Limette. Nett. Solide. Aber eben auch: komplett austauschbar. Kein Drink, über den man noch Wochen später spricht. Kein Ritual, das hängenbleibt.
Genau da entsteht ein merkwürdiges Vakuum: Wir sehnen uns nach etwas mit Charakter. Nach einem Drink, der nicht nur betrunken macht, sondern eine Geschichte erzählt. Ein Geschmack, der nicht nach dem neuesten TikTok-Trend schmeckt, sondern nach einem Ort, einer Stimmung, einem Lebensgefühl. Kurzum: nach etwas, das nicht morgen schon wieder vergessen ist.
Während Aperol-Spritz-Gläser wie Copy-Paste-Icons über jede Bar-Theke wandern, suchen immer mehr Menschen nach Alternativen: weniger Zuckerbomben, mehr echte Aromen. Mehr Handwerk, weniger Einheitsbrei. Und genau hier kommt ein Klassiker zurück, den viele zwar vom Namen kennen – aber selten wirklich erlebt haben.
Die Lösung: Ricard Pastis – ein Glas Südfrankreich, das du dir erarbeiten musst
Ricard Pastis ist kein Drink, den du nebenbei wegkippst. Es ist ein Ritual. Ein Statement. Ein Stück französische Barkultur im Glas. Erfunden 1932 von Paul Ricard in Marseille, ist dieses Pastis heute eine der Ikonen des Anis-Universums – und erlebt gerade ein leises, aber sehr echtes Comeback.
Das Prinzip ist simpel – und genau darin liegt der Zauber: Du gießt einen Schluck Ricard Pastis in ein Glas, fügst kaltes Wasser hinzu, beobachtest, wie sich die klare, goldene Flüssigkeit in eine milchig-opale Wolke verwandelt – und plötzlich stehst du gedanklich nicht mehr in deiner Küche in München, Wien oder Zürich, sondern irgendwo zwischen Hafenpromenade und Boule-Platz im Süden Frankreichs.
Während viele Liköre dich mit Zucker erschlagen, spielt Ricard mit Anis, Lakritz-Noten, Kräutern und subtiler Bitterkeit. Du schmeckst tatsächlich etwas – und musst dich ein bisschen darauf einlassen. Und genau das macht ihn so spannend.
Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check
Warum also Ricard Pastis und nicht irgendein x-beliebiger Anis-Schnaps aus dem Regal? Weil hier mehrere Ebenen zusammenkommen, die du im Alltag wirklich spürst – vom Geschmack über das Ritual bis hin zur Wirkung am Tisch.
- Unverwechselbarer Geschmack statt Einheitsaroma: Ricard kombiniert intensiven Anis mit Noten von Lakritz und Kräutern. Das Ergebnis ist ein komplexer, aber runder Drink, der sich deutlich von Ouzo, Raki oder Sambuca abhebt. Im Alltag heißt das: Du erinnerst dich am nächsten Tag noch genau, wie er geschmeckt hat.
- Ritualfaktor: Wasser dazu – und plötzlich wird’s magisch: Typisch ist das Mischverhältnis von etwa 1:5 (ein Teil Ricard, fünf Teile Wasser). Beim Verdünnen wird der Drink milchig-trüb – dieser sogenannte „Louche-Effekt“ sorgt jedes Mal für kleine „Wow“-Momente, vor allem bei Gästen, die das zum ersten Mal sehen.
- Individuell dosierbar: Du entscheidest, wie intensiv du trinkst. Mehr Wasser = leichter, erfrischender. Weniger Wasser = kräftiger und aromatischer. Perfekt, wenn in deiner Runde unterschiedliche Trinkgewohnheiten aufeinandertreffen.
- Sommergefühl das ganze Jahr: Ricard ist traditionell ein Aperitif-Drink, der schon beim Einschenken nach Urlaub riecht. Im Sommer auf Eis mit viel Wasser, im Winter als gedanklicher Kurztrip gen Süden – ein Allrounder für alle Jahreszeiten.
- Perfekt für gesellige Runden: Pastis ist ein „Tisch-Getränk“: Karaffe Wasser, Eis, ein paar Gläser, die Flasche Ricard in der Mitte – und jeder mixt sich seinen Drink selbst. Das bricht das Eis und schafft sofort Gesprächsstoff.
- Verlässlich gleichbleibende Qualität: Hergestellt von Pernod Ricard, einem der weltweit größten Spirituosenhäuser, bekommst du konstante Qualität, bewährte Rezeptur und einen Geschmack, der seit Jahrzehnten funktioniert.
Ricard Pastis: Auf einen Blick: Die Fakten
Ricard Pastis ist der Archetyp des französischen Pastis – ein Anis-Aperitif mit Ritual, Geschichte und eigener Geschmackswelt. Die wichtigsten Punkte siehst du in dieser Übersicht.
| Merkmal | Dein Nutzen |
|---|---|
| Spirituosenkategorie: Pastis (Anis-Aperitif) | Du bekommst ein klassisches, charakterstarkes Aperitif-Getränk mit klarer Identität statt austauschbarem Mixdrink. |
| Typisches Mischverhältnis ca. 1:5 mit Wasser | Du kannst die Intensität flexibel anpassen – von leicht erfrischend bis aromatisch kräftig, je nach Stimmung und Anlass. |
| Aromen: Anis, Lakritz, Kräuter, leichte Bitterkeit | Komplexer Geschmack, der sich deutlich von süßen Likören abhebt und auch anspruchsvollere Gaumen abholt. |
| Servierart: mit kaltem Wasser, oft auf Eis | Einfaches, aber eindrucksvolles Servierritual, das Gäste begeistert und optisch sowie geschmacklich überzeugt. |
| Französischer Klassiker seit 1932 | Du servierst nicht irgendeinen Trend, sondern ein Stück französische Barkultur mit Geschichte und Reputation. |
| Starke Marke von Pernod Ricard | Zuverlässige Qualität, hohe Verfügbarkeit und ein weltweit anerkanntes Produkt eines etablierten Herstellers. |
Diese Kombination aus Tradition, Ritual und Flexibilität macht Ricard zu einem Drink, den du schnell verstehst – aber der nie langweilig wird.
Ricard Pastis: Das sagen Nutzer und Experten
Ricard Pastis polarisiert – und genau das ist ein gutes Zeichen. In Foren, auf Reddit und in YouTube-Reviews liest man immer wieder dieselben Muster: Wer Anis mag, liebt Ricard. Wer mit Anis nichts anfangen kann, versteht wenigstens, warum andere so begeistert sind.
Was Nutzer besonders feiern:
- Der „Urlaubs-Trigger“: Viele beschreiben, dass Ricard sie sofort an Reisen nach Südfrankreich, Korsika oder die Provence erinnert. Ein Schluck – und die Terrasse, Zikaden und das warme Abendlicht sind wieder da.
- Der Show-Effekt beim Einschenken: Gerade auf Social Media tauchen immer wieder Clips auf, wie Ricard mit Wasser verdünnt wird und sich die Farbe verändert. Dieser kleine visuelle Effekt wird häufig als „Party-Trick“ für Erwachsene beschrieben.
- Die Ehrlichkeit im Glas: Kein Süßkram, kein „Candy-Flavour“, sondern klare, erwachsene Aromatik. Viele loben, dass Ricard nicht versucht, everybody’s darling zu sein, sondern selbstbewusst seinen eigenen Weg geht.
Kritische Stimmen bemängeln gelegentlich, dass der Anisgeschmack „zu dominant“ oder „zu speziell“ sei. Spannend: Genau dieser Punkt taucht bei positiven Bewertungen als größter Pluspunkt wieder auf. Du merkst: Ricard ist kein lauwarmer Kompromiss, sondern eine klare Geschmacks-Entscheidung.
Experten loben außerdem die Rolle des Herstellers: Hinter dem Produkt steht Pernod Ricard S.A. (ISIN: FR0000120693), einer der globalen Player im Premium-Spirituosenmarkt. Das bedeutet: konsistente Qualität, professionelle Produktion und ein Produkt, das nicht von heute auf morgen wieder verschwindet.
Alternativen vs. Ricard Pastis
Natürlich ist Ricard Pastis nicht der einzige Anis-Drink da draußen. Es gibt Ouzo aus Griechenland, Raki aus der Türkei, Sambuca aus Italien oder andere Pastis-Marken aus Frankreich. Warum also ausgerechnet Ricard?
- Gegenüber Ouzo & Raki: Diese werden meist pur oder auf Eis getrunken und oft mit Essen (Meze) verbunden. Ricard ist klarer auf den Aperitif-Moment vor dem Essen ausgerichtet und spielt stärker mit Wasser und Ritual.
- Gegenüber Sambuca: Sambuca ist häufig süßer und wird gern als Shot mit Kaffeebohnen serviert. Ricard ist weniger süß, komplexer und deutlich „erwachsener“ im Geschmack – ideal, wenn du nicht noch einen Süßlikör im Schrank willst.
- Gegenüber anderen Pastis-Marken: Es gibt handwerkliche Nischen-Pastis, die spannend sind, aber preislich meist höher liegen oder schwer zu bekommen sind. Ricard bietet ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bei hoher Verfügbarkeit im Handel, in Bars und online.
Unterm Strich punktet Ricard mit einem sehr zugänglichen Einstieg in die Pastis-Welt: großflächig verfügbar, etabliert, mit klarer Geschmacks-DNA und ohne Sammlerpreis. Wenn du Pastis neu für dich entdecken willst, ist Ricard der logische Startpunkt – und für viele bleibt er auch langfristig der Favorit.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Wenn du ehrlich bist: Wie viele deiner aktuellen Lieblingsdrinks könntest du morgen einfach durch irgendeinen anderen ersetzen – und keiner würde es merken? Genau hier setzt Ricard Pastis an. Er ist kein gefälliger Trend, sondern ein Charakterkopf im Glas. Ein Drink, der dich zwingt, Stellung zu beziehen.
Du bekommst ein Stück authentisches Südfrankreich, ein Ritual, das deinen Aperitif-Moment auf ein anderes Level hebt, und einen Geschmack, der sich bewusst von süßen Mainstream-Spirituosen absetzt. Ob auf dem Balkon mit Freunden, beim Dinner mit der Familie oder als Urlaubserinnerung im Winter – Ricard ist immer dann stark, wenn du mehr willst als „nur etwas zum Trinken“.
Wenn du also das nächste Mal vor dem Spirituosenregal stehst und dich fragst, ob du wirklich wieder dieselbe Flasche Gin brauchst, stell dir eine andere Frage: Willst du noch einen Drink – oder ein neues Ritual?


