Resilienz, Schlüssel

Resilienz wird zum Schlüssel für gesunde Ehrenamtliche

27.01.2026 - 17:54:12

Ehrenamtliche brauchen mehr psychische Widerstandskraft. Experten fordern gezielte Strategien, um die Helfer vor Überlastung und Burnout zu schützen. Die Anforderungen an Freiwillige wachsen stetig.

Emotionale Belastungen, Zeitdruck und schwierige Situationen setzen viele Engagierte unter Stress. Organisationen und die Gesellschaft müssen daher die Resilienz der Ehrenamtlichen stärken. Das schützt nicht nur den Einzelnen, sondern sichert auch die langfristige Arbeit gemeinnütziger Vereine und Initiativen.

Freiwilliges Engagement steigert zwar die Lebenszufriedenheit. Doch es birgt Risiken: Wird es zum alleinigen Lebensinhalt oder fehlt die Anerkennung, droht Erschöpfung. Die Gefahr eines Burnouts steigt.

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„Resilienz ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen, ohne dauerhaft Schaden zu nehmen“, erklären Psychologen. Im Ehrenamt stützt sich diese Kraft auf mehrere Säulen:
* Eine realistische Erwartungshaltung
* Die Fähigkeit zur Abgrenzung
* Eine konsequente Selbstfürsorge

Wie sich Ehrenamtliche schützen können

Der wichtigste Schritt ist, die eigenen Grenzen zu kennen und auch mal „Nein“ zu sagen. Ein klarer Arbeitsauftrag beugt Überlastung vor. Ebenso entscheidend ist der Austausch mit anderen Engagierten – er bietet emotionalen Beistand und verhindert Isolation.

Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Konkrete Strategien helfen, den Energiehaushalt im Gleichgewicht zu halten:
* Regelmäßige Pausen einplanen
* Bewusst nach der Tätigkeit abschalten
* Hobbys und soziale Kontakte außerhalb des Ehrenamts pflegen

Viele Organisationen bieten bereits Schulungen zu Stressmanagement oder zum Umgang mit traumatisierten Menschen an. Diese Angebote stärken die Kompetenz und signalisieren Wertschätzung. Experten raten, auf Warnsignale wie ständige Gereiztheit oder anhaltende Erschöpfung zu achten. Frühzeitiges Handeln kann ein Burnout verhindern.

Was die Organisationen tun müssen

Die Träger tragen eine erhebliche Verantwortung. Die gesetzlichen Vorschriften zum Arbeitsschutz gelten auch für Freiwillige und umfassen den Schutz vor psychischen Belastungen.

Eine unterstützende Kultur mit Anerkennung und offener Kommunikation ist die Basis. Organisationen können:
* Klare Ansprechpartner benennen
* Supervisionen oder Gruppentreffen organisieren
* Notfallpläne für psychische Krisen etablieren

Indem sie aktiv auf Überforderungsrisiken achten und präventive Angebote schaffen, machen sie das Engagement sicherer.

Ein Paradigmenwechsel hat begonnen

Die wachsende Aufmerksamkeit für Resilienz markiert einen Wandel. Es geht nicht mehr nur um die Rekrutierung, sondern um den langfristigen Erhalt gesunder Freiwilliger. Besonders in fordernden Bereichen wie der Flüchtlingshilfe sind professionelle Unterstützungsstrukturen unerlässlich.

Die Förderung von Widerstandskraft ist eine Investition in die Zukunft der Zivilgesellschaft. Organisationen, die das Wohl ihrer Helfer priorisieren, stärken ihre eigene Handlungsfähigkeit. Das Vertrauen in Institutionen wächst, wenn sich Menschen engagieren, ohne ihre Gesundheit zu riskieren.

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