Resilienz wird 2026 zur harten Wirtschaftswährung
07.01.2026 - 20:30:12Die erste Arbeitswoche des Jahres bringt eine klare Botschaft: Resilienz ist kein Modewort mehr, sondern der entscheidende Wirtschaftsfaktor. Während die US-Wirtschaft überraschend robust bleibt, warnen Experten vor einer neuen Hauptgefahr für Unternehmen.
Nicht künstliche Intelligenz, sondern die Gesundheit der eigenen Belegschaft wird zur größten Bedrohung für die betriebliche Kontinuität. Gleichzeitig zeigt sich, wie Produktivität externe Schocks abfedern kann. Ein Paradigmenwechsel ist im Gange.
Die Diskussion dreht sich spürbar. Standen 2025 noch KI-bedingte Jobverluste im Fokus, rücken jetzt krankheitsbedingte Ausfälle in den Vordergrund. Aktuelle Analysen zeigen: Die Kosten durch schlechte Mitarbeitergesundheit und Absentismus sind immens.
- Im Vereinigten Königreich belaufen sie sich auf geschätzte 138 Milliarden Pfund jährlich.
- Nur 20 Prozent der Wissensarbeiter haben laut HP eine gesunde Beziehung zu ihrer Arbeit.
Die Konsequenz? Unternehmen müssen Gesundheit als strategisches Vermögen begreifen. Die Tech-Branche reagiert bereits und entwickelt Tools, die nicht nur effizienter, sondern auch erfüllender und entlastender sein sollen.
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Produktivität schlägt Protektionismus
Während auf individueller Ebene die Gesundheit zählt, zeigt sich die Widerstandskraft ganzer Volkswirtschaften in Zahlen. Die US-Wirtschaft liefert ein beeindruckendes Beispiel.
Trotz neuer Handelsbarrieren und restriktiverer Politik wuchs sie im dritten Quartal 2025 um annualisierte 4,3 Prozent. Der Grund: eine durch KI und Innovation gesteigerte Produktivität. Sie ermöglichte es Unternehmen, gestiegene Kosten abzufedern, ohne sie voll an die Kunden weiterzugeben.
Die Botschaft an Führungskräfte ist klar. Investitionen in produktivitätssteigernde Technologien schaffen einen Puffer gegen externe Schocks. Resilienz bedeutet hier, durch Innovation schneller zu wachsen als die Hindernisse.
Transparenz als Überlebensstrategie
Auf struktureller Ebene hapert es jedoch noch gewaltig. Eine aktuelle Studie offenbart gravierende Lücken in der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen, besonders in Europa.
- Nur etwa 14 Prozent der befragten Industriefirmen priorisieren ihre Resilienz proaktiv.
- Zwischen 85 und 90 Prozent setzen weiterhin auf manuelle Prozesse für Risikobewertungen.
- In der Schweiz verfügen weniger als ein Drittel der Unternehmen über detaillierte Zolldaten ihrer Lieferanten – in den USA ist es die Hälfte.
Experten betonen, dass sich das Verständnis von Transformation wandelt. Statt abgeschlossener Projekte braucht es „Continuous Transformation“ – die permanente Anpassung von IT-Systemen und Prozessen an eine volatile Welt.
Vom Durchhalten zur aktiven Gestaltung
Betrachtet man diese Entwicklungen zusammen, zeichnet sich ein klarer Musterwechsel ab. Resilienz wird 2026 aktiv gestaltet, nicht mehr passiv ertragen.
Ein Indiz dafür ist der globale Diskurs um das „Recht auf Nichterreichbarkeit“. Die Erkenntnis setzt sich durch: Ständige Verfügbarkeit killt die Produktivität. Unternehmen, die Pausen und digitale Abstinenz fördern, investieren in ihre langfristige Leistungsfähigkeit.
Die Parallele zur Cybersicherheit ist offensichtlich. Wie moderne Security-Systeme auf aktive Bedrohungserkennung setzen, müssen auch Produktivitätsstrategien agil werden. Es geht nicht mehr um „mehr Arbeit in weniger Zeit“, sondern um „bessere Arbeit durch gesündere Ressourcen“.
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