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Resident Evil im Härtetest: Warum diese Horror-Reihe 2026 immer noch jeden AAA-Shooter alt aussehen lässt

10.01.2026 - 02:53:40

Du scrollst durch Game-Pass, Steam oder den PlayStation-Store – tausend Titel, aber nichts fesselt dich länger als ein paar Stunden. Alles sieht gleich aus, alles fühlt sich gleich an. Und dann startest du Resident Evil – und plötzlich ist dein Wohnzimmer kein sicherer Ort mehr.

Wenn dein Gaming-Alltag sich anfühlt wie Netflix-Zapping

Du kennst das: Du hast Bock auf ein Spiel, aber kein Bock auf noch einen generischen Open-World-Grind. Du willst etwas, das dich wirklich packt. Kein weiteres Loot-Fest, kein Battle Pass, kein Daily-Login-Zwang. Sondern ein Erlebnis, das im Kopf bleibt, wenn du die Konsole längst ausgeschaltet hast.

Stattdessen: Du lädst den nächsten „soliden“ Shooter, klickst dich durch die Standard-Story, ballerst dich durch Gegnerwellen, schaust nebenbei aufs Handy. Null Gänsehaut, null Erinnerungswert.

Was fehlt? Spannung. Konsequenz. Dieses Gefühl, dass jede Kugel zählt. Dass jede Ecke gefährlich sein könnte. Dass dein Herzschlag lauter ist als der Soundtrack.

Genau hier kommt eine Reihe ins Spiel, die seit über 25 Jahren ein ganzes Genre definiert – und es 2026 immer noch tut.

Die Lösung: Resident Evil – wenn Horror plötzlich persönlich wird

Resident Evil, die Survival-Horror-Serie von Capcom, ist längst mehr als nur ein Videospiel-Franchise. Es ist ein eigenes Biotop aus Remakes, Reboots, Spin-offs, Filmen und Serien – und doch dreht sich am Ende alles immer um das Gleiche: Dich in eine Lage zu bringen, in der du dich fragst: „Schaffe ich das noch oder war das gerade mein letzter Schuss?“

Ob du mit Resident Evil 4 Remake in einem verfluchten spanischen Dorf ums Überleben kämpfst, mit Resident Evil 2 Remake durch die klaustrophobische Polizeistation von Raccoon City schleichst oder in Resident Evil Village dem gigantischen Schloss Dimitrescu entkommst – das Prinzip ist immer gleich: Wenig Ressourcen, viel Adrenalin, maximale Atmosphäre.

Und genau das ist der Gamechanger gegenüber den meisten Action-Games da draußen: Resident Evil zwingt dich, langsamer zu spielen – und dadurch intensiver zu erleben.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Resident Evil ist kein einzelnes Spiel, sondern ein Ökosystem. Doch die modernen Aushängeschilder – vor allem Resident Evil 2 Remake, Resident Evil 4 Remake und Resident Evil Village – zeigen, warum die Reihe 2026 so stark ist wie nie.

  • Atmosphäre, die unter die Haut geht: Dunkle Flure, flackerndes Licht, Sounddesign, das dir jede Türknarzen direkt ins Nervensystem legt. Auf YouTube und Reddit schwärmen Spieler davon, wie sie „eigentlich nur kurz zocken wollten“ und plötzlich tief in der Nacht noch im Sessel kleben, weil sie „unbedingt wissen müssen, was hinter dieser nächsten Tür ist“.
  • Perfekter Mix aus Horror und Kontrolle: Du bist nie komplett machtlos. Ja, du hast Angst – aber du hast auch Werkzeuge. Jede Patrone, jedes Kraut, jede Entscheidung fühlt sich wichtig an. Anders als in reinen Walking-Simulator-Horrorgames bleibst du aktiv, nicht nur Zuschauer.
  • Moderne Technik, klassische Spannung: Capcoms hauseigene RE Engine liefert 4K-Optik, Raytracing, butterweiche Framerates und beeindruckende Gesichtsanimationen. Dazu kommt auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S häufig Performance-Mode vs. Quality-Mode – du entscheidest, ob dir FPS oder Grafik wichtiger ist.
  • VR-Unterstützung für maximalen Puls: Besonders Resident Evil Village mit PlayStation VR2 und ausgewählte Titel mit PC-VR-Support bringen das Ganze auf eine neue Ebene. Reddit-User beschreiben ihre ersten Schritte im Schloss Dimitrescu in VR als „grenzwertig intensiv“ – im positiven Sinn.
  • Starke Remakes statt liebloser Nostalgie: Resident Evil 2 und 4 sind keine einfachen HD-Upgrades, sondern komplett neu interpretierte Spiele. Überarbeitete Steuerung, neue Kamera, angepasste Story-Elemente – du bekommst ein modernes Erlebnis mit der DNA eines Klassikers.
  • Spielzeit, die dein Leben nicht frisst: Viele Teile der Reihe bieten 10–20 Stunden Kampagne – intensiv, fokussiert, ohne künstliches Füllmaterial. Perfekt, wenn du ein erwachsenes Leben mit Job, Familie und begrenzter Freizeit hast, aber trotzdem etwas erleben willst, das hängen bleibt.

Auf einen Blick: Die Fakten

Die Reihe ist groß, aber hier ein komprimierter Überblick zu den aktuellen Zugpferden, die 2026 besonders oft empfohlen werden:

Merkmal Dein Nutzen
RE Engine mit 4K-Unterstützung und Raytracing (je nach Titel & Plattform) Du bekommst cineastische Grafik, detaillierte Gesichter, realistische Beleuchtung – perfekt, um in die Welt einzutauchen und jeden Schatten zu fürchten.
Gameplay-Fokus auf Survival-Horror statt stumpfer Action Weniger sinnloses Geballer, mehr Spannung: Ressourcen-Management, Erkundung und taktische Kämpfe halten dich dauerhaft unter Strom.
Spielzeiten um ca. 10–20 Stunden pro Kampagne Komprimierte, intensive Story-Erlebnisse, die du an ein paar Abenden durchspielen kannst – ohne 100-Stunden-Grind.
Plattformen: PC, PlayStation 4/5, Xbox One, Xbox Series X|S, teilweise Nintendo Switch (Cloud/Ports) Du kannst Resident Evil auf fast jeder aktuellen Plattform erleben – egal ob Couch-Gaming an der Konsole oder Ultra-Settings am PC.
VR-Support (z.B. Resident Evil 7 & Village, je nach System) Wenn du dich wirklich traust, erlebst du Horror so nah, dass du instinktiv zum Lichtschalter greifst.
Mehrere Schwierigkeitsgrade und New-Game-Plus-Optionen Einsteiger finden gut zugängliche Modi, Profis testen ihr Limit – inklusive Replays für Speedruns und Challenges.
Regelmäßige Sales und Bundles Du kannst dir mehrere Top-Teile der Reihe oft deutlich günstiger im Paket sichern – ideal zum Nachholen.

Das sagen Nutzer und Experten

Schaut man in aktuelle Reviews, auf Metacritic, YouTube und Reddit, ergibt sich ein klares Bild:

  • Lob für Atmosphäre und Pacing: Kritiker und Spieler feiern, dass Resident Evil fast durchgehend Spannung hält. Keine sinnlos aufgeblähten Areale, kaum Leerlauf – besonders die Remakes werden als „Musterbeispiele für modernes Game-Design“ bezeichnet.
  • Charaktere mit Kultstatus: Leon S. Kennedy, Claire Redfield, Jill Valentine, Chris Redfield oder Lady Dimitrescu – Namen, die immer wieder in Memes, Fan-Art und Cosplays auftauchen. Das zeigt, wie stark die Marke im Popkultur-Gedächtnis verankert ist.
  • Kontroversen als Teil der Diskussion: Einige Fans kritisieren, dass manche neueren Teile etwas stärker in Richtung Action gehen, andere hadern mit bestimmten Story-Entscheidungen. Spannend: Genau diese Diskussionen zeigen, wie emotional stark die Community mit der Reihe verbunden ist.
  • Technik-Lob auf PC und Current-Gen: Viele Spieler heben die Stabilität, Performance-Optionen und die starke Umsetzung auf PS5 und Series X hervor – selbst in intensiven Szenen bleiben Framerate und Bildqualität beeindruckend.
  • VR als „too real“ – im besten Sinn: User-Berichte zu Village in VR klingen wie Erlebnisprotokolle von Geisterbahnen auf Steroiden. Nicht jeder hält es durch – aber alle erinnern sich daran.

Spannend ist auch, dass hinter der Reihe kein kleines Indie-Team steckt, sondern ein japanischer Branchenriese: Die Marke Resident Evil gehört zu Capcom Co. Ltd. (ISIN: JP3236200006), einem der traditionsreichsten Publisher der Games-Industrie. Das erklärt auch die Produktionsqualität – vom Soundtrack bis zur deutschen Lokalisation.

Alternativen vs. Resident Evil

Natürlich gibt es andere starke Horror-Marken: Dead Space, The Last of Us, Alan Wake, Silent Hill (hoffentlich bald wieder richtig zurück). Doch Resident Evil nimmt eine Sonderrolle ein.

  • Gegenüber Dead Space: Dead Space ist Sci-Fi-Horror im All – fantastisch, aber fokussiert auf eine bestimmte Atmosphäre. Resident Evil bietet mehr Varianz: von Polizeistation über Dorf bis Schloss und Labor – plus eine breitere Auswahl an spielbaren Charakteren.
  • Gegenüber The Last of Us: Naughty Dogs Meisterwerk ist stark storygetrieben und linear. Resident Evil ist narrativ simpler, aber spielerisch „spieliger“: mehr Fokus auf Erkundung, Backtracking, Inventar-Tetris, geheimen Räumen und Speedrun-Potenzial.
  • Gegenüber reinen Indie-Horror-Games: Viele Indie-Horror-Titel sind atmosphärisch, aber technisch limitiert und oft sehr kurz. Resident Evil verbindet Blockbuster-Production-Value mit echter Spielmechanik-Tiefe und mehreren großen Kampagnen.

Und beim Preis-Leistungs-Verhältnis punktet die Reihe richtig: Ältere, aber technisch topaktuelle Teile wie Resident Evil 2 Remake oder 7 sind regelmäßig stark reduziert. Für den Preis eines Vollpreis-Spiels bekommst du oft zwei bis drei absolute Genre-Highlights im Sale oder Bundle.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Wenn du genug hast von austauschbaren Open-World-Karten, belanglosen Nebenquests und oberflächlicher Action, dann ist Resident Evil genau das Gegengift, das du suchst. Die Reihe zwingt dich, aufmerksam zu spielen, Entscheidungen zu treffen, Fehler zu fühlen – und genau dadurch entstehen diese Momente, von denen du später noch deinen Freunden erzählst.

Ob du mit Resident Evil 2 Remake einsteigst, mit Resident Evil 4 Remake den vielleicht besten Action-Horror der letzten Jahre erlebst oder mit Village in VR an deine Nerven-Grenze gehst – du bekommst ein Erlebnis, das nicht einfach nach dem Abspann aus deinem Kopf verschwindet.

Am Ende ist die Frage nicht, ob du Resident Evil spielen solltest, sondern eher: Traust du dich, das Licht auszumachen, wenn du es tust?

@ ad-hoc-news.de