RemoveWindowsAI, Open-Source-Tool

RemoveWindowsAI: Open-Source-Tool schaltet Microsofts KI ab

06.01.2026 - 16:32:12

Ein Skript ermöglicht die vollständige Entfernung von KI-Komponenten wie Copilot und Recall aus Windows 11, was auf großen Nutzerzuspruch stößt.

Ein neues Open-Source-Tool wird zum Symbol des Widerstands gegen Microsofts allgegenwärtige KI. Das Skript „RemoveWindowsAI“ entfernt tief im System verankerte Komponenten wie Copilot und die umstrittene „Recall“-Funktion. Die neueste Version vom 6. Januar umgeht erstmals auch die stärksten Schutzmechanismen von Windows 11.

Ein radikaler Schnitt für Privatsphäre

Der Streit um KI in Windows 11 eskaliert. Während Microsoft seine „Agentic OS“-Strategie vorantreibt, wehren sich Nutzer mit einem radikalen Werkzeug. Das Skript „RemoveWindowsAI“ des GitHub-Entwicklers zoicware erlebt dieser Tage einen enormen Zulauf. Es bietet keine Deaktivierung, sondern eine vollständige Entfernung der KI-Infrastruktur.

Der Auslöser ist klar: das Update auf Windows 11 25H2. Diese Version verwebt KI tiefer denn je in das Betriebssystem. Das Tool reagiert darauf mit einer kritischen Aktualisierung. Es nutzt nun eine „TrustedInstaller“-Methode, um auch systemgeschützte Dateien zu modifizieren. Ein direkter Angriff auf den Kern von Microsofts Strategie.

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So besiegt das Tool den KI-Schutz

Technisch vollführt das Skript eine chirurgische Operation. Es entfernt nicht nur sichtbare Elemente wie den Copilot-Button, sondern löscht die zugrundeliegenden Dienste, Registry-Keys und Appx-Pakete. Ein simpler Schalter in den Einstellungen ist das nicht.

Der Clou der Januar-Aktualisierung: Das Tool greift jetzt den „Component-Based Servicing“-Store (CBS) an. So verhindert es, dass Windows die KI-Komponenten bei Wartungsaufgaben still und leise neu installiert. Zudem manipuliert es die regionale Richtliniendatei, um eine globale „Null-KI“-Einstellung zu erzwingen. Ein integrierter Rückgängig-Modus bietet dabei ein Sicherheitsnetz.

Der Recall-Skandal treibt die Nutzer an

Die wahre Triebfeder für den Erfolg des Tools ist die anhaltende Kontroverse um „Windows Recall“. Diese Funktion erstellt fortlaufend Screenshots aller Nutzeraktivitäten – eine gefundene Festplatte für Hacker und ein Albtraum für Datenschützer.

Microsoft betont, die Daten würden lokal und verschlüsselt verarbeitet. Doch vielen Nutzern reicht das nicht. Sie fühlen sich von einem Betriebssystem überwacht, das wie ein „Agent“ agiert. Das Skript bietet die radikale Lösung: Es reißt die gesamte Recall-Infrastruktur inklusive der zugrundeliegenden Datenerfassungsdienste heraus. Für Unternehmen und Privatnutzer gleichermaßen attraktiv.

Microsofts Dilemma und der Kampf um Kontrolle

Microsoft steht vor einem Problem. Das Unternehmen hält unbeirrt an seiner KI-Vision fest, hat aber keine offizielle Stellungnahme zum Tool abgegeben. Man warnt generell vor Systemmodifikationen – sie könnten die Stabilität gefährden und Updates behindern.

Doch die Popularität des Skripts zeigt einen tiefen Riss in der Windows-Gemeinde. Auf der einen Seite die Vision eines vorausschauenden, assistierenden Betriebssystems. Auf der anderen der Wunsch nach einem deterministischen, klassischen PC, der nur das tut, was man ihm befiehlt. Beobachter erwarten, dass Microsoft die genutzten Sicherheitslücken in kommenden „Patch Tuesday“-Updates schließen wird. Ein klassisches Katz-und-Maus-Spiel bahnt sich an.

Die Zukunft: Gespaltene Windows-Welt

Die Entwicklung markiert eine Zeitenwende. Die „De-Bloating“-Community, die einst vorinstallierte Spiele entfernte, bekämpft heute komplexe neuronale Netzwerke. Die Konsequenz? Eine gespaltene Windows-Landschaft.

Der Mainstream wird KI-Features wie Copilot wohl akzeptieren oder sogar schätzen. Parallel dazu etabliert sich eine „Clean Windows“-Bewegung, die mit Open-Source-Tools ein klassisches, privates Computing-Umfeld zurückerobern will. Ob Microsoft jemals eine offizielle „Lite“-Version ohne KI anbieten wird, ist reine Spekulation. Bis dahin bleiben Tools wie „RemoveWindowsAI“ die einzige Option für ein KI-freies Windows.

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