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Red Cat Aktie: Souveräner Fortschritt!

15.01.2026 - 21:18:30

Der Drohnenhersteller Red Cat übertrifft mit einem Umsatzsprung von über 1.800% alle Erwartungen, bleibt aber weiterhin unprofitabel. Analysten sehen Potenzial, rechnen jedoch frühestens 2028 mit Gewinnen.

Red Cat Holdings sorgt an der Wall Street für Aufsehen. Der Drohnenhersteller hat vorläufige Zahlen vorgelegt, die selbst optimistische Erwartungen deutlich übertreffen und die Aktie auf neue Höhen treiben. Doch hinter der Euphorie um das massive Umsatzwachstum stellen sich Anleger auch eine entscheidende Frage: Wann schreibt das Unternehmen endlich schwarze Zahlen?

Nachfrage aus dem Verteidigungssektor treibt Wachstum

Der Auslöser für das aktuelle Interesse der Anleger ist der vorläufige Bericht zum vierten Quartal. Red Cat erwartet einen Umsatzsprung von rund 1.842 Prozent auf eine Spanne zwischen 24,0 und 26,5 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal lagen die Erlöse noch bei lediglich 1,3 Millionen US-Dollar.

Verantwortlich für diesen Anstieg ist primär die hohe Nachfrage von Regierungs- und Verteidigungskunden. Westliche Regierungen versuchen zunehmend, ihre Abhängigkeit von chinesischen Drohnenherstellern zu reduzieren. Dieser geopolitische Trend, unterstützt durch regulatorische Maßnahmen wie Einschränkungen für ausländische Drohnen durch die US-Behörden, spielt heimischen Anbietern wie Red Cat direkt in die Hände. CEO Jeff Thompson führt den Erfolg zudem auf die Fähigkeit zurück, die Produktion für diese missionskritischen Aufträge schnell skaliert zu haben.

Analysten reagieren auf Prognose-Beat

Die vorläufigen Zahlen lagen deutlich über dem Marktkonsens, der lediglich mit Quartalsumsätzen um 21 Millionen US-Dollar gerechnet hatte. Das Investmenthaus Needham reagierte prompt auf die Nachrichten, bestätigte die Kaufempfehlung und hob das Kursziel von 12,00 auf 16,00 US-Dollar an.

Die Aktie notiert aktuell bei 13,66 US-Dollar und befindet sich damit auf dem Niveau des 52-Wochen-Hochs. Die starke Kursentwicklung spiegelt sich auch in der technischen Situation wider: Mit einem RSI von über 83 gilt der Titel kurzfristig als überkauft, was das Risiko für Gewinnmitnahmen erhöht.

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Profitabilität bleibt die Herausforderung

Trotz des extremen Umsatzwachstums müssen Anleger die fundamentale Situation differenziert betrachten. Red Cat verzeichnet weiterhin hohe Verluste, die in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres über 52 Millionen US-Dollar betrugen. Diese sind größtenteils auf massive Investitionen in Forschung und Entwicklung zurückzuführen. Obwohl das Unternehmen über signifikante Cash-Reserven verfügt, rechnen Analysten frühestens im Jahr 2028 mit dem Erreichen der Gewinnschwelle.

Der nächste wichtige Termin für Aktionäre steht im Februar 2026 an. Dann wird Red Cat die geprüften, endgültigen Finanzergebnisse veröffentlichen. Diese werden zeigen, ob sich die Kostendisziplin parallel zum Umsatzwachstum verbessert hat.

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