Real Food: Der globale Trend gegen hochverarbeitete Lebensmittel
16.01.2026 - 07:35:12Immer mehr Menschen setzen auf natürliche, unverarbeitete Nahrungsmittel. Der “Real Food”-Trend wächst weltweit und wird zur nachhaltigen Lebensphilosophie. Er ist die Antwort auf zahlreiche wissenschaftliche Studien, die die Risiken von Ultra-Processed Foods (UPFs) belegen.
Was steckt hinter dem Ernährungstrend?
Im Kern geht es darum, Lebensmittel in ihrer ursprünglichsten Form zu essen. Auf dem Speiseplan stehen frisches Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und hochwertige Proteine. Produkte mit langen Zutatenlisten und künstlichen Zusatzstoffen werden konsequent gemieden. Die Bewegung, oft auch als “Clean Eating” bezeichnet, zielt auf optimale Nährstoffversorgung und besseres Wohlbefinden.
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Eine einfache Faustregel hilft bei der Orientierung: Kann man die Zutaten auf der Verpackung nicht aussprechen, handelt es sich wahrscheinlich nicht um “Real Food”.
Studie belegt massive Gesundheitsrisiken
Eine umfassende Studie aus dem Frühjahr 2024 lieferte alarmierende Daten. Sie wertete Informationen von über zehn Millionen Menschen aus und zeigte einen klaren Zusammenhang zwischen dem Verzehr von UPFs und 32 gesundheitsschädlichen Folgen.
Zu den größten Risiken zählen:
* Ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
* Eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Typ-2-Diabetes zu erkranken
* Ein stärkeres Auftreten von Übergewicht und Adipositas
Experten warnen zudem vor Verbindungen zu psychischen Problemen wie Depressionen, einem beschleunigten Alterungsprozess und einem erhöhten Demenzrisiko. Die Gründe sind vielfältig: UPFs enthalten oft viel Kalorien, Salz und Zucker, aber kaum Vitamine oder Ballaststoffe. Schädliche Transfettsäuren und Zusatzstoffe wie Emulgatoren können Entzündungen fördern. In Deutschland stammen schätzungsweise 30 bis 40 Prozent der täglichen Energieaufnahme aus solchen Produkten.
Bio-Markt wächst deutlich
Der Wunsch nach natürlicherer Ernährung spiegelt sich im Kaufverhalten wider. Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland stieg 2024 um knapp sechs Prozent auf einen Rekordwert von 17 Milliarden Euro. Für 2025 prognostizieren Marktbeobachter ein weiteres Plus auf rund 18,7 Milliarden Euro.
Trotz dieses Wachstums liegt der Bio-Anteil am gesamten Lebensmittelumsatz noch im einstelligen Bereich. Doch das stärkere Wachstum im Vergleich zum Gesamtmarkt zeigt eine klare Trendwende. Hauptgründe für den Bio-Kauf sind für Verbraucher der Geschmack und gesundheitliche Vorteile. Discounter und Drogeriemärkte haben ihre Sortimente massiv ausgebaut und machen Bio-Produkte so für breitere Schichten zugänglich.
Ist der Trend nur eine Mode?
Alles spricht dagegen. Der “Real Food”-Gedanke ist Ausdruck eines tiefgreifenden Wandels im Gesundheitsbewusstsein. Getrieben von wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Wunsch nach einem nachhaltigeren Lebensstil, wird die Nachfrage voraussichtlich weiter steigen.
Politische Entwicklungen könnten den Trend zusätzlich beschleunigen. In den USA legen die neuen Ernährungsrichtlinien für 2025-2030 einen klaren Fokus auf “Real Food” und empfehlen die Abkehr von hochverarbeiteten Produkten. Solche Signale zwingen die Lebensmittelindustrie zum Umdenken.
Für Verbraucher bedeutet die Umstellung mehr Bewusstsein, mehr Selbstkochen und die bewusste Auswahl frischer Zutaten. Auch wenn Zeitmangel eine Herausforderung bleibt, prägt diese Bewegung die Ernährungslandschaft nachhaltig.
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