RayNeo Air 4 Pro: TCLs neue AR-Brille setzt mit HDR10 neue Maßstäbe
07.01.2026 - 03:46:12TCLs Tochter RayNeo bringt mit den Air 4 Pro die ersten AR-Brillen mit HDR10-Display auf den Markt – für unter 300 Euro. Die Ankündigung auf der CES 2026 könnte den Wettbewerb im Bereich erweiterter Realität neu ordnen.
Ein neuer Benchmark für Bildqualität
Der entscheidende Fortschritt der RayNeo Air 4 Pro liegt in der Display-Technologie. Die Brille nutzt erstmals in dieser Geräteklasse duale Micro-OLED-Panels mit HDR10-Unterstützung. Das verspricht eine Spitzenhelligkeit von 1.200 Nits und ein Kontrastverhältnis von 200.000:1. Ein häufiger Nutzerkritikpunkt – blasse Darstellung bei hellem Umgebungslicht – soll damit der Vergangenheit angehören.
Angetrieben wird die visuelle Leistung vom gemeinsam mit Pixelworks entwickelten Vision-4000-Display-Chip. Er wandelt Standard-Dynamic-Range-Inhalte in Echtzeit in HDR um. Das Ergebnis: eine Farbtiefe von 10 Bit und die Abdeckung von 98 Prozent des DCI-P3-Farbraums. Für den Nutzer fühlt sich das an, als schaue er auf einen Premium-Fernseher – nur eben tragbar.
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Premium-Audio von Bang & Olufsen
Nicht nur das Bild, auch der Sound setzt auf High-End-Komponenten. In einer strategischen Partnerschaft mit dem dänischen Audiopionier Bang & Olufsen wurde ein Quad-Lautsprechersystem direkt in die Bügel integriert. Spezielle Schallleitelemente und Phasenauslöschungstechnologie reduzieren die Schallabstrahlung nach außen um bis zu 80 Prozent.
Damit adressiert RayNeo ein Kernproblem offener Audio-Lösungen: die Privatsphäre. Ein „Whisper Mode“ ermöglicht diskretes Hören in der Öffentlichkeit, während ein „Surround Mode“ für immersives Medienerlebnis sorgt. Trotz der Technikfülle bleibt die Brille mit etwa 76 Gramm ein Leichtgewicht.
Marktdruck durch aggressiven Preis
Die größte Überraschung ist der Preis: 299 US-Dollar (umgerechnet etwa 280 Euro). Damit unterbietet TCL vergleichbare High-End-Modelle von Konkurrenten wie Xreal oder Viture deutlich. Analysten sehen darin eine klare Strategie, die der des TV-Geschäfts ähnelt: Premium-Spezifikationen zu einem Mittelklasse-Preis anbieten und so Marktanteile gewinnen.
Die Brille ist aktuell noch auf eine Verbindung per USB-C zu Smartphone, Laptop oder Konsole angewiesen. Doch TCL gab mit dem „Project eSIM“-Konzept einen Ausblick auf die Zukunft: Ein Prototyp mit integrierter 4G-LTE-Verbindung könnte die Brille künftig völlig unabhängig machen.
Deutscher Markt im Fokus
Für deutsche Tech-Enthusiasten und Early Adder ist das Angebot verlockend. Die Kombination aus erstklassiger Bildqualität, namhafter Audio-Partnerschaft und einem Kampfpreis könnte den noch jungen Markt für AR-Brillen beschleunigen. Die Brille positioniert sich als portable Zweitanzeige für Gaming, Produktivität und Medienkonsum.
Ob der Erfolg auf der CES auch in den Verkaufszahlen abgebildet wird, wird sich ab dem 25. Januar 2026 zeigen, dem offiziellen Verkaufsstart. Sicher ist: TCL RayNeo setzt mit den Air 4 Pro einen neuen Standard und zwingt die Konkurrenz zum Reagieren. Die Messlatte für tragbare Displays liegt ab sofort deutlich höher.
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