Rauchen, Gehirn

Rauchen schrumpft das Gehirn und treibt Demenz-Risiko

04.02.2026 - 08:42:12

Forschungsergebnisse zeigen, dass Tabakkonsum das Hirnvolumen schrumpfen lässt, ein Rauchstopp kann diesen Prozess jedoch in jedem Alter stoppen und das Demenzrisiko senken.

Rauchen lässt das Gehirn vorzeitig schrumpfen und erhöht massiv das Demenzrisiko. Das belegen neue Studien. Die gute Nachricht: Ein Rauchstopp stoppt den Prozess – und das in jedem Alter.

Studie zeigt: Je mehr geraucht wird, desto kleiner das Hirn

Forscher der Washington University School of Medicine analysierten Daten von über 32.000 Personen. Ihr Ergebnis ist eindeutig: Es gibt eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung. Je mehr und je länger jemand raucht, desto stärker schrumpft das Gehirnvolumen.

Betroffen ist vor allem die graue Substanz. Sie ist zuständig für Gedächtnis, Lernen und Entscheidungsfindung. Giftstoffe im Rauch wie Nikotin schädigen die Blutgefäße und verschlechtern die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Das führt zu Zellschäden und fördert chronische Entzündungen.

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Rauchstopp bremst den geistigen Abbau deutlich

Kann man den Schaden rückgängig machen? Nein, das ursprüngliche Volumen kehrt nicht zurück. Aber ein Rauchstopp stoppt den weiteren Abbau von Hirngewebe. Das ist entscheidend, denn weniger Hirnvolumen bedeutet ein höheres Risiko für Alzheimer.

Eine Analyse im Fachblatt „The Lancet Healthy Longevity“ mit fast 9.500 Erwachsenen zeigt konkrete Effekte:
* Der Gedächtnisverlust verlangsamte sich bei Ex-Rauchern um etwa 20 Prozent.
* Der Abbau der Sprachfähigkeiten wurde sogar um rund die Hälfte reduziert.

Prävention von Demenz: Nie zu spät, aufzuhören

Die Erkenntnisse sind ein Weckruf für die Prävention. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 14 Prozent aller Alzheimer-Fälle weltweit auf das Rauchen zurückzuführen sein könnten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Nichtrauchen daher als eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Demenz ein.

Lohnt sich der Ausstieg auch für langjährige Raucher? Absolut. Die Studien zeigen, dass sich ein Rauchstopp in jedem Alter positiv auswirkt – selbst für Menschen über 50. Experten warnen jedoch: Eine bloße Reduzierung der Zigaretten reicht nicht aus und könnte das Risiko sogar erhöhen.

Neue Argumente für den Ausstieg

Bisher konzentrierten sich Anti-Raucher-Kampagnen vor allem auf Lunge und Herz. Die direkte Bedrohung für das Gehirn und die geistige Fitness im Alter liefert nun ein neues, starkes Argument. Die Angst vor Demenz könnte für viele ein mächtigerer Motivator sein als die Furcht vor fernen Krebsrisiken.

Die Forschung wird nun genauer untersuchen, wie sich das Gehirn nach dem Rauchstopp erholt. Eines steht heute schon fest: Für ein gesundes Gehirn im Alter ist Nichtrauchen eine der wirksamsten Entscheidungen.

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