Raiffeisen-Report: Wiener Immobilienmarkt vor schwierigem Jahr
19.01.2026 - 00:35:12Der Neubau in Wien erreicht 2026 einen historischen Tiefstand. Das prognostiziert der neue Raiffeisen Immobilien-Report und sieht dadurch weiter steigende Preise und hohe Mieten auf die Stadt zukommen. Die Nachfrage bleibt ungebrochen, doch das Angebot schrumpft dramatisch.
Neubau bricht um fast die Hälfte ein
Die Zahlen sind alarmierend: 2026 werden in Österreich voraussichtlich nur noch rund 31.000 Wohneinheiten fertiggestellt. Das ist der niedrigste Wert seit Jahren. Zum Vergleich: 2022 waren es noch knapp 60.000. Die Ursachen sind bekannt:
* Explodierte Baukosten
* Die Zinswende der EZB
* Daraus resultierende schwierige Finanzierungsbedingungen
Eine leichte Erholung wird frühestens 2027 erwartet. Bis dahin verschärft sich die Angebotsknappheit in Ballungsräumen wie Wien weiter.
Preise steigen trotz aller Widrigkeiten
Was bedeutet das für Kauf- und Mietpreise? Der Markt zeigt eine paradoxe Dynamik. Österreichweit rechnet Raiffeisen mit einem moderaten Preisanstieg von rund drei Prozent – getrieben von hoher Nachfrage bei sinkendem Angebot.
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Doch der Markt spaltet sich:
* Neubau: Preise legen aufgrund der hohen Baukosten weiter zu.
* Bestand: Hier gab es zuletzt Preisrückgänge. In Wien sanken die Preise für gebrauchte Wohnungen um 8,9 Prozent.
Diese Korrektur, zusammen mit Lohnsteigerungen, hat die Leistbarkeit im Bestandssegment etwas verbessert. Der Traum von den eigenen vier Wänden bleibt für viele aber in weiter Ferne.
Experten: Nur mehr Bauen hilft gegen hohe Preise
Kann die Politik die Spirale aus hohen Kosten und knappem Angebot durchbrechen? Peter Weinberger, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich, warnt vor überzogenen Erwartungen an kurzfristige Eingriffe. Sein Rezept ist einfach: “Nur wo tatsächlich gebaut wird, kann der Preisdruck vom Markt genommen werden.”
Dringend nötig sei ein größeres Angebot im freifinanzierten Wohnbau. Eine massive Hürde sind dabei die langwierigen Bewilligungsverfahren. In Wien dauert die Genehmigung neuer Projekte im Schnitt zwei Jahre – das verzögert jede Entspannung am Markt.
Wann kommt die Entspannung für Mieter und Käufer?
Die aktuelle Lage ist das Ergebnis eines perfekten Sturms aus gestiegenen Kosten, höheren Zinsen und regulatorischen Hürden. Diese Bremswirkung trifft nun auf eine stabile Nachfrage.
Die Konsequenz für 2026 ist klar: Potenzielle Käufer müssen mit weiter steigenden Preise rechnen. Für Mieter ist kaum mit Entlastung zu rechnen. Eine spürbare Erholung beim Neubau und eine mögliche Stabilisierung der Märkte werden frühstens 2027 erwartet. Bis dahin bleibt die Leistbarkeit von Wohnraum in Wien das beherrschende Thema.
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