Quchi-Akupressur, Altes

Quchi-Akupressur: Altes Wissen gegen moderne Entzündungen

17.01.2026 - 10:53:12

Forschungsergebnisse zeigen, dass der Akupressurpunkt Quchi (LI11) chronische Entzündungen regulieren kann. Zudem belegt eine Studie die Kosteneffizienz von Akupunktur im Gesundheitssystem.

Ein uralter Druckpunkt am Ellenbogen erfährt durch neue Studien eine wissenschaftliche Renaissance. Er könnte ein Schlüssel zur Regulierung chronischer Entzündungen sein – und spart sogar Kosten.

Die vergangene Woche brachte gleich zwei bedeutende Durchbrüche für die integrative Medizin. Während eine Studie die Kosteneffektivität der Akupunktur belegte, entdeckten Forscher einen körpereigenen Mechanismus zum „Abschalten“ von Entzündungen. Im Zentrum dieser Entwicklungen steht ein uralter Akupressurpunkt: Large Intestine 11 (LI11), in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als Quchi bekannt.

Vom „Hitze-Klärer“ zum Entzündungs-Regulator

Der Punkt LI11 sitzt am äußeren Ende der Ellenbogenfalte. In der TCM wird er seit Jahrtausenden genutzt, um „Hitze zu klären“ – ein Konzept, das erstaunlich gut mit der modernen Definition von Entzündung übereinstimmt. Neue Forschungsergebnisse liefern nun die physiologische Erklärung dafür.

Eine Übersichtsarbeit vom 8. Januar 2026 zeigt: TCM-Therapien wie Akupunktur senken nachweislich entzündungsfördernde Botenstoffe wie IL-6 und TNF-alpha. Sie modulieren dabei die Darm-Hirn-Achse und dämpfen so systemische Entzündungen. Das ist besonders für LI11 relevant, der auf dem Dickdarm-Meridian liegt und als Hauptpunkt für Darmfunktion und Immunität gilt.

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Experten vermuten: Die „hitze-klärende“ Wirkung von Quchi ist die traditionelle Beschreibung für die Hemmung genau dieser Entzündungsmarker. Die Stimulation des Punkts könnte den „Entzündungsthermostat“ des Körpers zurücksetzen – eine Theorie, die durch die neuesten Daten zur Darm-Hirn-Verbindung gestützt wird.

Studie belegt: Akupunktur spart Gesundheitskosten

Neben der biologischen Wirkung bekam die wirtschaftliche Argumentation für Akupunktur diese Woche Rückenwind. Am 12. Januar 2026 veröffentlichten Forscher der „BackInAction“-Studie eine ökonomische Bewertung. Ihr Ergebnis: Eine erweiterte Akupunktur-Behandlung ist für ältere Menschen mit chronischen Schmerzen kostensparend.

Die Integration der Nadeltherapie senkte die Gesamtkosten im Gesundheitssystem, da andere medizinische Interventionen seltener nötig waren. Für Patienten mit entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis ist das ein wichtiger Schritt. In deren Behandlung wird LI11 fast standardmäßig genutzt – sowohl zur lokalen Abschwellung der Gelenke als auch gegen die systemische Entzündung.

Analysten gehen davon aus, dass diese finanzielle Validität den Zugang zu Akupunktur-Leistungen erweitern wird. Krankenkassen könnten die Selbstbehandlung durch Akupressur an Punkten wie LI11 bald standardmäßig zur Kostenkontrolle bei chronischen Entzündungen empfehlen.

Körpereigener „Ausschalter“ für Entzündungen entdeckt

Die potenzielle Rolle von LI11 als Entzündungsregulator passt perfekt zu einer bahnbrechenden Entdeckung vom 16. Januar 2026. Wissenschaftler des University College London (UCL) identifizierten einen natürlichen Mechanismus, der Entzündungen im Körper „abschaltet“. Schlüssel sind Moleküle namens Epoxy-Oxylipine, die wie eine Bremse auf das Immunsystem wirken und Überreaktionen verhindern.

Die UCL-Studie konzentrierte sich zwar auf biologische Signalwege, nicht auf Akupressur. Doch ihre Ergebnisse liefern einen faszinierenden Erklärungsansatz für die Wirkung von Punkten wie Quchi. Therapeuten der integrativen Medizin beobachten seit langem, dass LI11 nicht nur Symptome unterdrückt, sondern dem Körper hilft, den Entzündungszyklus aufzulösen.

Das Konzept einer „natürlichen Bremse“ spiegelt die TCM-Sicht auf LI11 als homöostatischen Punkt wider – einen Punkt, der das Gleichgewicht wiederherstellt, anstatt nur eine Veränderung zu erzwingen. Künftige Forschung soll klären, ob die physikalische Stimulation neural dicht besetzter Punkte wie LI11 die Produktion dieser Epoxy-Oxylipine beeinflussen kann.

So wenden Sie den Quchi-Punkt selbst an

Für die Selbstbehandlung ist LI11 einer der zugänglichsten Punkte. Er wird häufig bei folgenden Beschwerden eingesetzt:
* Fieber und Halsschmerzen: Als Hauptpunkt zur Ausleitung von „oberflächlicher Hitze“.
* Hauterkrankungen: Zur Linderung von Rötung und Schwellung bei Ekzemen oder Nesselsucht.
* Entzündungen des Verdauungstrakts: Zur Regulation des Dickdarms bei Colitis oder Reizdarmsyndrom.

So finden Sie LI11: Beugen Sie den Arm im 90-Grad-Winkel. Der Punkt befindet sich am äußeren Ende der Ellenbogenfalte, auf halbem Weg zwischen dem Ende der Falte und dem knöchernen Vorsprung des Ellenbogens. Empfohlen wird ein fester, gleichmäßiger Druck für 2-3 Minuten bei tiefer Atmung.

Ausblick: Die Brücke zwischen Tradition und Wissenschaft schließt sich

Die medizinische Forschung zu Beginn des Jahres 2026 zeigt einen klaren Trend: eine tiefere Integration bio-elektronischer Mechanismen und traditioneller Therapien. Während die „BackInAction“-Studie die Wirtschaftlichkeit der Akupunktur belegt und neue Arbeiten die beteiligten Entzündungswege aufklären, schließt sich die Lücke zwischen „Energiearbeit“ und „Immunologie“.

Für Ende 2026 sind weitere Studien zu erwarten, die speziell die neuralen Korrelate von Hauptakupunkten wie LI11 kartieren. Da die globale Medizin weiter mit der Last chronisch-entzündlicher Erkrankungen – von Long COVID bis zu Autoimmunstörungen – kämpft, stehen nicht-invasive, kosteneffektive Werkzeuge wie Quchi vor einer zentralen Rolle in den Public-Health-Strategien der Zukunft.

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