Quanta eröffnet Hightech-Fabrik im deutschen Jülich
03.02.2026 - 10:30:12Der taiwanesische Elektronikriese Quanta Computer hat in Jülich einen hochautomatisierten Produktionsstandort eröffnet. Die Fabrik stärkt Europas Tech-Lieferkette und soll bis zu 500 neue Jobs schaffen.
Am Dienstag, dem 3. Februar 2026, hat Quanta offiziell das Tor zu seiner neuen 24.000 Quadratmeter großen Hightech-Fabrik in Jülich, Nordrhein-Westfalen, geöffnet. Diese Eröffnung markiert einen Meilenstein in der Nearshoring-Strategie des Konzerns. Das Ziel: Produktion näher an den europäischen Kunden zu verlagern und Kompetenzen in Robotik und Automotive-Elektronik auszubauen.
Das Werk entstand in Partnerschaft mit dem europäischen Gewerbeimmobilien-Entwickler CTP im Brainergy Park Jülich, einem Standort mit Fokus auf nachhaltige Energie und Technologie. Auf dem Gelände verteilen sich 17.000 Quadratmeter auf Produktion und Logistik sowie 7.000 Quadratmeter auf Büros, Labore und Sozialbereiche. Quanta hat einen 15-Jahres-Mietvertrag für die maßgeschneiderte Immobilie unterzeichnet.
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Zentrum für Robotik und Automotive-Elektronik
Die Anlage gilt als Vorzeigeprojekt für Industrie 4.0. Hochautomatisierte Fertigungsstraßen und umfangreiche Robotersysteme sollen Präzision und Effizienz garantieren. Während Quanta weltweit vor allem als Vertragshersteller für Notebooks bekannt ist, konzentriert sich der neuen Standort auf hochpräzise elektronische Systeme. Der Fokus liegt klar auf der Automobilindustrie und Technologien für das autonome Fahren.
Durch den Einsatz modernster Roboter will der Konzern den strengen Qualitätsanforderungen europäischer Autohersteller gerecht werden. Der Standort dient somit doppelt als „Robotik-Hub“: Einerseits werden Teile für robotische Fahrzeuge gefertigt, andererseits ist der Montageprozess selbst stark robotisiert.
Antwort auf fragile Lieferketten
Die Eröffnung fällt in eine Zeit, in der globale Tech-Unternehmen die Widerstandsfähigkeit ihrer Lieferketten priorisieren. Geopolitische Verschiebungen und die Lehren aus pandemiebedingten Engpässen befeuern den Nearshoring-Trend. Asiatische Hersteller bauen ihre Präsenz in Europa massiv aus.
Die Entscheidung für Deutschland platziert Quanta mitten im Herzen der europäischen Autoindustrie. Lokale Produktion verkürzt Lieferzeiten und senkt Logistikkosten für Partner. Die Ansiedlung unterstützt zudem EU-Initiativen wie den European Chips Act und Ziele der digitalen Souveränität, die eine Lokalisierung kritischer Technologieproduktion fördern.
Der Standort im Brainergy Park ist auch aus Nachhaltigkeitssicht strategisch. Der Fokus des Parks auf erneuerbare Energien passt zu den ESG-Verpflichtungen (Environmental, Social, Governance) von Quanta und seinen globalen Top-Kunden, die zunehmend CO₂-neutrale Produktion fordern.
Impuls für den Strukturwandel im Rheinland
Die Fabrik soll ihren Betrieb im Laufe des Jahres 2026 hochfahren. Mit der geplanten Massenproduktion fortschrittlicher kollaborativer Roboter (Cobots) durch die Quanta-Tochter Techman Robot könnte der deutsche Standort künftig eine noch größere Rolle im Robotik-Ökosystem des Konzerns spielen. Aktuell bestätigt ist die Produktion von Automotive-Elektronik und Hightech-Systemen.
Für die Region bedeutet die Ansiedlung eines Fortune-Global-500-Schwergewichts einen Vertrauensbeweis in den Industriestandort Deutschland. Die Schaffung von bis zu 500 hochqualifizierten Jobs ist ein konkreter Nutzen des Strukturwandels. Das Rheinland wandelt sich so weiter vom einstigen Kohle-Revier zu einem Zentrum für digitale und industrielle Spitzentechnologie.
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