Qigong: Neue Studien bestätigen Wirkung gegen Angst und Schmerz
21.11.2025 - 21:31:12Neue Studien zeigen: Die traditionelle Bewegungskunst Qigong lindert Angststörungen effektiver als Medikamente und hilft bei chronischen Rückenschmerzen durch Kombination von Bewegung und Meditation.
Traditionelle chinesische Bewegungskunst trifft auf moderne Wissenschaft – und überzeugt. Heute veröffentlichte Analysen belegen: Qigong lindert Angststörungen effektiver als Medikamente und hilft bei chronischen Rückenschmerzen. Passt das ins Bild der “Slow Fitness”-Bewegung 2025? Die Datenlage sagt: Ja.
Das US-amerikanische National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) hat seine Leitlinien aktualisiert. Die Kernbotschaft: Qigong zeigt vielversprechende Effekte bei Substanzstörungen und psychischen Belastungen. Parallel dazu liefert eine neue Vergleichsstudie im European Medical Journal harte Fakten zur Schmerztherapie.
Angst runter, Depression raus
Die NCCIH-Analyse kommt zu einem klaren Ergebnis: Qigong reduziert Angstzustände wirksamer als medikamentöse Behandlung oder gar keine Therapie. Bei depressiven Symptomen zeigen sich signifikante Verbesserungen.
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Der Mechanismus dahinter:
* Langsame, achtsame Bewegungen aktivieren das parasympathische Nervensystem
* Regulierte Atmung fördert mentale Ruhe
* Meditation senkt psychischen Stress messbar
Besonders interessant für Betroffene: Die Methode funktioniert ohne Pharmazeutika. Allerdings betont die Behörde, dass weitere groß angelegte Studien die Evidenz festigen müssen.
Rückenschmerz-Duell: Pilates gegen Qigong
Was wirkt besser bei chronischen Rückenschmerzen? Eine heute besprochene Netzwerk-Metaanalyse von Tian et al. verglich Pilates, Yoga, Tai Chi und Qigong direkt.
Das Ergebnis überrascht:
* Pilates führt bei reiner Schmerzreduktion
* Qigong schlägt die Standardversorgung deutlich
* Entscheidender Vorteil: Qigong integriert meditative Elemente, die die Schmerzverarbeitung im Gehirn beeinflussen
Für Schmerzpatienten bedeutet das: Die Kombination aus physischer Mobilisierung und mentaler Entspannung durchbricht den Teufelskreis aus Schmerzangst und Anspannung. Genau hier liegt die Stärke der jahrtausendealten Praxis.
Schutzschild fürs alternde Gehirn
Eine am 16. November in Frontiers in Psychiatry veröffentlichte Übersichtsarbeit rückt eine weitere Zielgruppe in den Fokus: Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen.
Die Erkenntnisse sind eindeutig. Tai Chi und Qigong verbessern nicht nur die körperliche Fitness älterer Menschen, sondern wirken als mächtiges Werkzeug gegen neuropsychiatrische Symptome. Der Fokus auf Atmung und langsame Bewegungen reduziert Ablenkungen und baut psychologischen Stress ab.
Warum das funktioniert:
Rhythmische Bewegung und bewusste Atmung fördern die Durchblutung des Gehirns und stärken die emotionale Regulation. Für Pflegeeinrichtungen eine kostengünstige, nebenwirkungsarme Intervention mit messbarem Effekt auf die Lebensqualität.
Perfektes Timing: Der Slow-Fitness-Trend
Die aktuellen Studienergebnisse treffen den Zeitgeist. 2025 ist das Jahr der Entschleunigung im Fitness-Bereich. HIIT-Workouts weichen zunehmend Praktiken, die das Nervensystem regulieren statt stressen.
Qigong erfüllt alle Anforderungen der neuen Wellness-Ära:
* Keine teure Ausrüstung nötig
* Für jedes Fitnesslevel zugänglich
* Adressiert das Bedürfnis nach Entschleunigung
Gesundheits-Apps verzeichnen einen deutlichen Anstieg bei Qigong-Tutorials. Die breite Bevölkerung entdeckt, was die Wissenschaft jetzt belegt: Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit – sie ist die Balance von Körper und Geist.
Was kommt als Nächstes?
Die Studiendichte im November 2025 könnte die Integration von Qigong in die westliche Regelversorgung beschleunigen. Während deutsche und österreichische Krankenkassen bereits Präventionskurse bezuschussen, fordern Fachverbände eine stärkere Berücksichtigung in klinischen Leitlinien.
Laufen derzeit weltweit multizentrische Studien? Ja. Bis deren Ergebnisse vorliegen, bleibt die Botschaft klar: Wer nach mentaler Ruhe und körperlicher Stabilität sucht, findet in Qigong eine wissenschaftlich zunehmend validierte Antwort.
Die Jahrtausende alte Tradition hat ihren Platz im modernen Gesundheitswesen gefunden – nicht trotz, sondern wegen der harten wissenschaftlichen Datenlage.
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