Qigong bei Long COVID: Studie zeigt Hoffnung
29.11.2025 - 20:42:12Medizinische Bewegungsansätze wie Qigong und Colour Walk zeigen vielversprechende Effekte bei chronischer Erschöpfung und werden zunehmend in Therapieprogramme integriert.
Jahrtausendealte Bewegungskunst trifft moderne Erschöpfungssyndrome. Eine neue Studie belegt: Qigong könnte chronisch Erkrankten helfen, wo Medikamente versagen.
Gestern veröffentlichte BMC Complementary Medicine and Therapies eine Pilotstudie, die aufhorchen lässt. Qigong zeigt vielversprechende Effekte bei Post-COVID-Patienten – einer Gruppe, für die es bislang kaum wirksame Therapien gibt. Parallel erobert mit dem “Colour Walk” eine moderne Gehmeditation die Städte. Beide Ansätze verbindet eine Gemeinsamkeit: Sie holen therapeutische Bewegung aus der Wellness-Ecke direkt in die medizinische Praxis.
Durchbruch bei chronischer Erschöpfung?
Die gestern publizierte Studie untersuchte Qigong-Effekte bei Long-COVID-Patienten. Die Ergebnisse basieren auf qualitativen Interviews – wissenschaftlich ausgedrückt: Die Forscher fragten die Betroffenen direkt nach ihren Erfahrungen.
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Was die Teilnehmer berichteten, klingt vielversprechend:
- Weniger Gehirnnebel: Die gefürchtete kognitive Benommenheit ließ nach
- Besseres Energiemanagement: Aktivität wurde möglich, ohne tagelange Erschöpfung danach
- Zurückgewonnene Kontrolle: Patienten fühlten sich wieder handlungsfähig statt hilflos
Vorsicht ist dennoch geboten. Die Studie liefert keine Beweise für zelluläre Heilung. Doch genau darin liegt ihre Stärke: Sie dokumentiert Verbesserungen dort, wo Blutwerte und Scans schweigen – in der erlebten Lebensqualität.
“Colour Walk”: Meditation für Eilige
Während Qigong medizinische Kreise erobert, verbreitet sich parallel eine alltagstaugliche Achtsamkeitspraxis. Der “Colour Walk” funktioniert verblüffend simpel: Vor dem Spaziergang eine Farbe wählen – etwa Gelb oder Rot. Dann ausschließlich nach Objekten dieser Farbe Ausschau halten.
Der psychologische Trick dahinter? Der visuelle Fokus unterbricht das Grübeln. Statt sich in Sorgen zu verlieren, verankert sich das Gehirn im Hier und Jetzt. Experten sprechen von effektivem “Micro-Dosing” der Achtsamkeit – perfekt für die Mittagspause oder den Arbeitsweg.
Diese Technik unterscheidet sich grundlegend von klassischer Zen-Meditation, die extreme Langsamkeit erfordert. Der Colour Walk lässt sich im normalen Gehtempo praktizieren. Kein Kurs nötig, keine Ausrüstung, keine Vorbereitung.
Deutschland und Österreich setzen auf Mental Health
Die DACH-Region positioniert sich zunehmend als Vorreiter beim “Mental Health Tourism”. Baden-Baden, österreichische Alpenorte – traditionelle Kurorte bauen ihr Angebot um. Statt reiner Entspannung integrieren sie evidenzbasierte Verfahren wie medizinisch begleitete Gehmeditationen und Qigong-Programme.
Der Zeitpunkt passt. Eine österreichische Langzeitstudie von Februar 2025 zeigte zwar einen leichten Rückgang von Depressionen in der Gesamtbevölkerung. Doch jüngere Menschen und einkommensschwächere Gruppen bleiben stark belastet. Genau hier setzen niederschwellige Angebote an: Einmal erlernt, kosten Qigong und Gehmeditation nichts.
Warum ausgerechnet jetzt?
Die Renaissance dieser Techniken ist keine Esoterik-Welle. Sie beantwortet konkrete medizinische Lücken:
Schulmedizin stößt an Grenzen: Bei komplexen Erschöpfungssyndromen bietet sie oft wenig Hilfe. Die Qigong-Studie gibt Patienten ein Werkzeug zur Selbstwirksamkeit.
Finanzielle Hürden fallen: Therapieplätze sind rar und teuer. Der Colour Walk demokratisiert Achtsamkeit – jeder kann sofort starten.
Wissenschaft öffnet sich: Qualitative Studien gewinnen an Bedeutung. Das subjektive Patientenerleben zählt wieder.
Was kommt 2026?
Die Entwicklungen deuten auf konkrete Veränderungen hin:
- Reha-Integration: Deutsche und österreichische Kliniken werden Qigong vermutlich fest in Burnout- und Long-COVID-Programme einbauen
- App-Unterstützung: Gesundheits-Apps könnten Colour-Walk-Anleitungen mit Biofeedback kombinieren und Entspannungseffekte in Echtzeit messen
- Große Studien folgen: Die Pilotstudie war der Auftakt. Randomisierte kontrollierte Studien sollen 2026 zeigen, ob sich Effekte auch in Cortisol-Spiegeln oder Entzündungsmarkern nachweisen lassen
Achtsamkeit ist erwachsen geworden. Sie wandelt sich vom Lifestyle-Produkt zum ernstzunehmenden Baustein der Gesundheitsvorsorge – wissenschaftlich begleitet, medizinisch integriert, für alle zugänglich.
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