Psychische Gefährdungsbeurteilung: Druck auf Unternehmen steigt
25.01.2026 - 17:04:12Arbeitgeber müssen die psychischen Belastungen ihrer Belegschaft systematisch erfassen – die konsequente Umsetzung dieser Pflicht wird 2026 zum zentralen Thema. Obwohl keine neuen Gesetze erlassen wurden, wächst der Druck, bestehende Vorschriften endlich umzusetzen. Besonders moderne Leistungsmanagementsysteme geraten als Stressverstärker in den Fokus.
Bestehende Gesetze, neue Dringlichkeit
Die rechtliche Grundlage ist nicht neu: Seit 2013 schreibt das Arbeitsschutzgesetz vor, dass Unternehmen psychische Belastungen ermitteln und bewerten müssen. Doch was lange als Papiertiger galt, wird nun scharfgestellt. Experten warnen: Eine mangelhafte Gefährdungsbeurteilung kann bereits nach geltendem Recht geahndet werden. Ein bloßes Dokument reicht nicht aus – gefordert ist ein nachvollziehbarer Prozess mit echten Verbesserungen.
Die Aufsichtsbehörden dürften ihre Kontrollen verschärfen. Für viele Firmen bedeutet das: Sie müssen ihre Prozesse jetzt systematisieren, um rechtlichen Konsequenzen zu entgehen.
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Leistungsmanagement als Stress-Treiber
Im Visier der Prüfer stehen besonders die modernen Methoden des Leistungsmanagements. Dauerhafte Zielverfolgung, enge Feedback-Zyklen und datengestützte Überwachung sollen die Produktivität steigern. Doch falsch umgesetzt, werden sie zur Quelle enormen Drucks.
Was muss bewertet werden? Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz (BAuA) nennt klare Faktoren: zu hohe Arbeitsintensität, widersprüchliche Ziele, ständige Erreichbarkeit und fehlender Handlungsspielraum. Auch das Verhältnis zu Vorgesetzten spielt eine zentrale Rolle. Die Belastung an sich ist neutral – doch Dauer und Intensität entscheiden, ob sie krank macht.
Vom Pflichtprogramm zur strategischen Notwendigkeit
Die gestiegene Aufmerksamkeit ist kein Zufall. Krankenkassen-Studien zeigen seit Jahren einen klaren Trend: Psychisch bedingte Arbeitsausfälle nehmen zu. Burnout und Überforderung sind in der Mitte der Arbeitswelt angekommen. Die Diskussion verlagert sich von der Problembeschreibung hin zur konkreten Prävention im Betriebsalltag.
Unterstützung bieten Kammern und Verbände mit praktischen Workshops. Ein gesundes Arbeitsumfeld wird im Fachkräftemangel zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Wer hier proaktiv handelt, investiert in seine wichtigste Ressource: leistungsfähige und gesunde Mitarbeiter.
Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist damit keine lästige Pflichtübung mehr. Sie entwickelt sich zum strategischen Baustein für den nachhaltigen Unternehmenserfolg.
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