Psychische, Belastung

Psychische Belastung: Fast jeder zweite Studierende fühlt sich schlecht

06.02.2026 - 05:13:11

Fast die Hälfte der Studierenden bewertet die eigene psychische Gesundheit als schlecht. Hoher Leistungsdruck, finanzielle Sorgen und globale Krisen treiben den Stress.

Studierende in Deutschland leiden zunehmend unter psychischen Belastungen. Das zeigen aktuelle Daten und Expertenanalysen. Hoher Leistungsdruck, finanzielle Sorgen und Zukunftsängste treiben den Stress in die Höhe.

Fast die Hälfte aller Studierenden in Deutschland und Österreich beschreibt den eigenen psychischen Zustand als „weniger gut bis schlecht“. Das ergab eine Online-Umfrage unter mehr als 9.000 Personen. Auch das Robert Koch-Institut (RKI) bestätigt den besorgniserregenden Trend.

Was junge Menschen belastet

Die Gründe sind vielfältig: Ein Mix aus Prüfungsstress, Zeitdruck und finanziellen Nöten setzt den jungen Erwachsenen zu. Für viele kommt der Studienbeginn mit großen organisatorischen und sozialen Veränderungen.

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Doch die Belastung kommt nicht nur von der Uni. 56 Prozent der Studierenden geben an, dass aktuelle Weltgeschehnisse ihre mentale Gesundheit negativ beeinflussen. Sorgen um Klimawandel und globale Krisen verstärken die Ängste.

Die harten Fakten:
* 83 Prozent fühlen sich durch ihr Studium gestresst.
* Bei 16 Prozent aller Studierenden liegt eine gesundheitliche Beeinträchtigung vor – in zwei Dritteln der Fälle handelt es sich um psychische Erkrankungen.
* Die meisten Betroffenen bringen diese Probleme bereits mit ins Studium.

Struktur hilft gegen den Stress

Experten sehen im Zeitmanagement einen Schlüssel zur Besserung. Ein klar strukturierter Wochenplan mit festen Zeiten für Lernen, Arbeit und Freizeit schafft Kontrolle.

Techniken wie die Pomodoro-Methode – konzentrierte Arbeitsblöcke mit kurzen Pausen – steigern die Produktivität und beugen Erschöpfung vor. Wichtig ist auch, klare Grenzen zu ziehen: Das Studium sollte nicht permanent in die Freizeit auslaufen.

So stärken Studierende ihre Psyche

Neben Organisation ist die Stärkung der psychischen Widerstandsfähigkeit, der Resilienz, zentral. Regelmäßige Bewegung baut Stresshormone ab, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung sind essenziell.

Achtsamkeitsübungen oder Yoga helfen, gelassener mit Belastungen umzugehen. Krankenkassen wie die Techniker haben spezielle Programme für Studierende entwickelt. Ebenso wichtig: soziale Kontakte. Treffen mit Freunden bieten emotionalen Rückhalt und schaffen einen notwendigen Ausgleich.

Gesellschaft und Hochschulen sind gefordert

Die Problematik erfordert auch eine Reaktion von Hochschulen und Gesellschaft. Ein neuer Forschungsverbund zur psychischen Gesundheit von Studierenden startet im März 2026. Er will Risikofaktoren identifizieren und die Resilienz langfristig stärken.

Gesundheitsorganisationen wie die AOK betonen: Mentale Gesundheit ist ein kontinuierlicher Prozess. Das Bewusstsein wächst, doch es braucht mehr niedrigschwellige Beratungsangebote an den Hochschulen.

Digitale Hilfe und gezielte Prävention

In Zukunft werden präventive Maßnahmen und digitale Anwendungen eine größere Rolle spielen. Online-Trainings und Mental-Health-Apps ermöglichen einen flexiblen, anonymen Zugang zu Hilfestellungen.

Die Forschung wird sich verstärkt darauf konzentrieren, vulnerable Gruppen früher zu identifizieren. Das langfristige Ziel: die Gesundheitskompetenz junger Erwachsener stärken und psychische Erkrankungen weiter entstigmatisieren.

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