PSI Software Aktie: Strategieanpassungen möglich
30.01.2026 - 20:18:31Operativ liefert PSI Software neue, greifbare Projekt-News – an der Börse dreht sich aber weiter fast alles um den dominierenden Großaktionär. Nach dem Übernahmeangebot von Warburg Pincus klebt der Kurs nahe am Angebotspreis, während für verbliebene Aktionäre vor allem eine Frage zählt: Kommt als nächster Schritt ein Rückzug von der Börse?
Rossmann-Projekt liefert operative Substanz
PSI Software hat bestätigt, dass das Unternehmen das neue Logistikzentrum der Drogeriemarktkette Rossmann in Kozomín nahe Prag ausstatten wird. Geplant ist die Implementierung des Warehouse Management Systems PSIwms sowie der Materialflusssteuerung PSImfc.
Das Logistikzentrum soll Ende 2026 fertig werden, ist auf über 30.000 Quadratmetern ausgelegt und dient Rossmann der Expansion im tschechischen Markt. PSI spricht von einem wichtigen Referenzprojekt, weil die Software in eine komplexe Automatisierungsumgebung integriert wird. Generalunternehmer ist SSI Schäfer.
Übernahme: Warburg Pincus bei 83,24 %
Trotz des operativen Signals bleibt der Kurs durch die Übernahmesituation praktisch „eingefroren“. Nach Abschluss der erweiterten Annahmefrist am 2. Januar 2026 hält Warburg Pincus über die Zest BidCo GmbH laut offizieller Meldung 83,24 % des Grundkapitals.
Der Angebotspreis von 45,00 Euro wirkte in den vergangenen Wochen als stabiler Anker. Entsprechend zeigte die Aktie kaum noch Volatilität und notierte eng an der Offerte.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
– Projekt: Rossmann-Logistikzentrum (Tschechien), Fertigstellung Ende 2026 geplant
– PSI liefert: PSIwms und PSImfc
– Großaktionär: Warburg Pincus (via Zest BidCo) mit 83,24 % (Stand: 2. Jan. 2026)
– Barangebot: 45,00 Euro
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Was ein Delisting bedeuten würde
Der Investor hat die Absicht bekundet, ein Delisting der PSI-Aktien anzustreben. Ein Rückzug von der Börse würde den Handel an regulierten Märkten beenden und die Liquidität der Aktie für verbleibende Aktionäre deutlich einschränken.
Hinzu kommt: Mit mehr als 83 % besitzt Warburg Pincus eine komfortable Ausgangsbasis, um auf Hauptversammlungen weitreichende Strukturmaßnahmen durchzusetzen.
Unterm Strich stützt der Rossmann-Auftrag zwar die operative Seite – für die Kursbildung bleibt kurzfristig aber entscheidend, dass die Aktie durch das laufende Übernahme- und mögliche Delisting-Szenario eng an den 45,00 Euro ausgerichtet bleibt.
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