PSI Software Aktie: Erneut Probleme!
08.01.2026 - 12:45:30Der Berliner Softwarespezialist steht vor der Börsenabmeldung. Nachdem Warburg Pincus über 82 Prozent der Anteile eingesammelt hat, läuft die Übernahmeuhr. Für verbliebene Kleinaktionäre wird es ernst – die Liquidität schwindet.
Am 2. Januar endete die verlängerte Annahmefrist für das Übernahmeangebot von 45 Euro je Aktie. Der Kurs klebt bei 44,85 Euro nahezu am Angebotspreis fest. Das zeigt: Der Markt rechnet fest mit dem Vollzug.
Die wichtigsten Fakten:
- Warburg Pincus kontrolliert bereits 82,35 Prozent des Grundkapitals
- Übernahmeangebot von 45 Euro je Aktie bildet Kursdeckel
- Delisting für Q1 2026 erwartet
- Handelsvolumen faktisch eingefroren
Was Kleinaktionäre jetzt erwartet
Das angekündigte Delisting bedeutet das faktische Ende des börslichen Handels. Ohne Notierung an regulierten Märkten wird der Verkauf von Anteilen zur Geduldsprobe. Die Zest BidCo GmbH, die Übernahmevehikel von Warburg Pincus, hat ihre Absichten klar kommuniziert: Das Unternehmen soll fernab des Kapitalmarktdrucks umgebaut werden.
Für die verbliebenen Streubesitzaktionäre entsteht damit ein klassisches Dilemma. Wer nicht zum Angebotspreis verkauft hat, sitzt künftig in einer illiquiden Beteiligung fest. Die Handelsumsätze sind bereits jetzt marginal.
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Technische Analyse bedeutungslos
Charttechnische Signale spielen keine Rolle mehr. Die 38-Tage-Linie mag rechnerisch gekreuzt worden sein – doch was zählt, ist allein der Übernahmepreis. Der Markt preist eine Erfolgswahrscheinlichkeit von nahezu 100 Prozent ein.
Die finale Wasserstandsmeldung zur exakten Annahmequote steht noch aus. Doch selbst ohne weitere Verkäufe liegt Warburg Pincus weit über allen relevanten Schwellenwerten für die geplante Börsenabmeldung.
Der strategische Investor hat die Kontrolle übernommen. Im ersten Quartal 2026 dürfte das Kapitel PSI Software als Börsentitel enden.
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