PSI Software Aktie: Abschied mit Großauftrag
21.01.2026 - 11:54:32Die PSI Software Aktie liefert kurz vor dem wahrscheinlichen Börsen-Aus noch einmal operative Schlagzeilen. Während der Berliner Spezialist einen prestigeträchtigen Deal mit dem Stahlkonzern SSAB verkündet, zementiert der US-Investor Warburg Pincus seine Machtposition. Für verbliebene Aktionäre läuft der Countdown: Trotz voller Auftragsbücher rückt das Delisting unaufhaltsam näher.
Grüner Stahl als Technologietreiber
Mitten in der Übernahmephase beweist das operative Geschäft seine Stärke. Der schwedische Stahlproduzent SSAB hat PSI Software gestern mit der Implementierung der PSImetals-Lösung für das Werk in Luleå beauftragt. Das Projekt ist zentraler Bestandteil der Strategie von SSAB, erster Großanbieter von CO₂-freiem Stahl zu werden.
Der Auftrag umfasst die komplette Steuerung des neuen “Mini-Mills” – vom Elektrolichtbogenofen bis zur Logistik. Für PSI ist das mehr als ein Einzelprojekt: Die Lösung dient als digitale Blaupause für die gesamte Transformation des Stahlkonzerns und könnte Türen für Folgeaufträge in Skandinavien und den USA öffnen.
Dies bestätigt den positiven Trend der letzten Monate. Bereits in den ersten drei Quartalen 2025 konnte die PSI Group den Auftragseingang um über 36 Prozent auf 269 Millionen Euro steigern.
Warburg Pincus kontrolliert über 83 Prozent
Die operative Erfolgsmeldung ändert jedoch nichts an den Fakten auf der Eigentümerseite. Am 8. Januar 2026 legte Warburg Pincus das finale Ergebnis des Übernahmeangebots vor:
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- Gesicherte Anteile: 83,24 Prozent
- Angebotspreis: 45,00 Euro je Aktie
- Transaktionsvolumen: Über 700 Millionen Euro
Das Bundeskartellamt hat die Transaktion bereits im Dezember durchgewinkt. Damit hat der Finanzinvestor freie Hand, seine Pläne umzusetzen.
Börsennotiz vor dem Ende
Der Fahrplan für die Aktie ist vorgezeichnet. Warburg Pincus hat angekündigt, PSI Software zügig von der Börse zu nehmen. Das Management unterstützt diesen Schritt mit der Begründung, die langfristige Strategie ließe sich abseits des Kapitalmarkts besser realisieren.
Der Abschluss der Transaktion (Closing) wird noch im laufenden ersten Quartal 2026 erwartet, sobald die letzten regulatorischen Genehmigungen vorliegen. Mit dem Vollzug endet die Handelbarkeit des Papiers, womit das jüngste Gastspiel im SDAX endgültig Geschichte ist.
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