Produktivitätsfinder, Digitale

Produktivitätsfinder: Digitale Werkzeuge als Rettung für deutsche Firmen

04.02.2026 - 01:01:12

Fast ein Drittel der deutschen Industrieunternehmen verliert an internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Digitale Tools und KI sollen als Produktivitätsfinder helfen, Prozesse zu optimieren und den Wohlstand zu sichern.

Deutsche Unternehmen kämpfen mit sinkender Wettbewerbsfähigkeit und setzen verstärkt auf digitale Helfer. Sogenannte Produktivitätsfinder sollen versteckte Ineffizienzen in Geschäftsprozessen aufdecken und die Ressourcen besser nutzbar machen.

Die Dringlichkeit ist hoch: Fast ein Drittel der Industrieunternehmen beklagt laut einer aktuellen Ifo-Erhebung einen Rückgang der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Besonders betroffen sind Schlüsselbranchen wie der Maschinenbau und die chemische Industrie. Experten warnen: Ohne signifikante Produktivitätssprünge ist der Wohlstand in Deutschland gefährdet.

Die Wettbewerbslücke wird größer

Die Zahlen sind alarmierend. Rund 31 Prozent der Industrieunternehmen geben an, gegenüber Konkurrenten außerhalb der EU an Boden verloren zu haben. Innerhalb Europas sehen sich noch 17 Prozent im Nachteil.
* In der chemischen Industrie berichten 45 Prozent der Firmen von einer schwächeren Position.
* Im Maschinenbau sind es etwa 40 Prozent.

Klaus Wohlrabe vom Ifo-Institut warnt, Deutschland drohe mittelfristig den Anschluss zu verlieren. Strukturelle Probleme wie hohe Kosten und Bürokratie verschärfen die Lage zusätzlich.

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So funktionieren die digitalen Effizienz-Jäger

Als Antwort setzen immer mehr kleine und mittlere Unternehmen auf digitale Lösungen. Ein „Produktivitätsfinder“ ist dabei eine Methodik, die von Software-Tools unterstützt wird. Diese Business-Intelligence-Systeme führen Daten aus verschiedenen Quellen wie CRM oder ERP zusammen und visualisieren sie.

Das ermöglicht:
* Echtzeit-Überwachung von Kennzahlen
* Identifikation von Engpässen in Prozessen
* Datenbasierte Entscheidungen

Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme des digitalen Reifegrads. Ziel ist es, manuelle Routineaufgaben zu automatisieren. So werden Fehlerquoten gesenkt und Mitarbeiter für anspruchsvollere Aufgaben freigespielt.

KI wird zum entscheidenden Turbo

Die nächste Stufe der Optimierung zündet mit Künstlicher Intelligenz. KI-Tools gehen über reine Daten-Darstellung hinaus: Sie erkennen Muster, erstellen Prognosen und geben konkrete Handlungsempfehlungen.

Praktische Anwendungen sind vielfältig:
* In der Logistik optimiert KI Lieferketten.
* Im Marketing analysiert sie Kundenverhalten für gezieltere Kampagnen.
* In der Industrie reduziert sie Ausschuss und ermöglicht vorausschauende Wartung.

Auch administrative Aufgaben wie Vertragsanalysen oder Kunden-Chats übernehmen zunehmend KI-Systeme. Experten sehen in dieser Technologie den zentralen Hebel für langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

Ein Wettlauf gegen die demografische Uhr

Die Produktivitätslücke ist auch eine volkswirtschaftliche Herausforderung. Um das Pro-Kopf-Wachstum trotz des demografischen Wandels zu halten, müsste die Arbeitsproduktivität jährlich um 1,8 Prozent steigen. Von 2020 bis 2024 lag der Wert jedoch bei nur 0,3 Prozent.

Die Digitalisierung gilt als Schlüssel, um diese Lücke zu schließen. Doch die Umsetzung hakt oft: Die öffentliche Hand hinkt bei der eigenen Digitalisierung hinterher, was private Investitionen ausbremst. Zudem braucht es eine offene Unternehmenskultur und Investitionen in die Qualifikation der Belegschaft.

Der Weg zur permanenten Optimierung

Die Zukunft gehört integrierten, KI-gestützten Plattformen. Unternehmen werden verstärkt auf Ökosysteme setzen, die verschiedene Geschäftsbereiche nahtlos verbinden. Die kontinuierliche Prozessanalyse wird so vom Projekt zum Dauerzustand.

Firmen, die jetzt in digitale Abläufe und Mitarbeiterkompetenz investieren, bauen sich einen entscheidenden Vorteil im globalen Wettbewerb auf. Die Politik ist gefordert, die Rahmenbedingungen durch den Abbau von Bürokratie und den zügigen Infrastrukturausbau zu verbessern.

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